00:00:02:
00:00:07: Da sind wir wieder mit einer neuen Folge von Klub der Kleberen, den UN-Podcast für Persönliches Wachstum.
00:00:12: Ich bin Elisabeth Eidenberger und ich hatte eine wundervolle Gelegenheit für eine Podcastaufnahme und zwar bei einer Veranstaltung im Olympiazentrum in Linz.
00:00:22: also ihr ahnt es schon Es geht um Sport!
00:00:26: Es war das Event Elevate von der Firma SIVA und dazu Gast war niemand geringerer als Thomas Sikora Und ich habe ihn da kennengelernt und dann spontan geschnappt.
00:00:38: Und mit ihm diesen Podcast aufgenommen, sehr spannend wie das manchmal so geht im Leben.
00:00:43: Also recht spontan!
00:00:46: Der hat einiges zu erzählen und ihr kennt ihn bestimmt.
00:00:50: Er ist ja Slalom Skilegende in Österreich, er hat neun Weltkapsige in der Tasche, einundzwanzig Protestplätze.
00:00:56: Er hat zweimal die kleine Kristallkugel im Slalom gewonnen.
00:01:00: Er isst Bronze Medellin Gewinner bei Olympia in Nagano geworden und er hat das wohl wichtigste Rennen dass man in Österreich fahren kann nämlich das Rennen in Kitzbühl zweimal gewonnen.
00:01:12: Und er weiß aber auch, wie man mit Rückschlägen umgeht.
00:01:14: Er hat mittlerweile zwölf Knie-Operationen hinter sich und kann da natürlich auch erzählen, wie er dadurch getaucht ist.
00:01:22: Nach dem Sport hat er das nächste Kapitel aufgeschlagen.
00:01:25: Er ist Mentalcoach erst Berater.
00:01:27: Er isst im Fernsehen als Experte zu sehen und er hat sich auch als Unternehmer in der Gastronomie versucht – auch darüber sprechen wir in diesem Podcast!
00:01:37: Ich freue mich sehr und sage viel Spaß mit Klub der cleveren X Thomas Sikora.
00:01:44: Biba-Thomas, schön dass du da bist!
00:01:46: Danke
00:01:47: für die Einladung.
00:01:48: Da
00:01:48: haben wir ganz spontan jetzt gemacht?
00:01:49: Genau.
00:01:50: Aber so auf neue Situationen sich einzustellen das ist ja eigentlich das tägliche Brot wollen wir als Sportler irgendwie immer wieder mal machen muss.
00:01:57: oder man weiß ja nie wie das Wetter wird als Skifahrer, man weiß nicht wie die Piste ist.
00:02:01: also Spontaneität kannst du
00:02:03: Ja, das muss man kennen als Skifahrer.
00:02:05: und es gibt auch immer eine Wunschvorstellung.
00:02:07: Sonnenschein, perfekte Piste!
00:02:09: Als Herz lacht wenn's dann wirklich so ist aber in den seltensten Fällen... ...ist es dann wirklich zu hundert Prozent so.
00:02:16: Jetzt musst du ja sagen ich hadere ein bisschen mit Menschen wie dir so Sportlern die meine Kindheit und meine Jugend so geprägt haben weil immer ich quasi wir alle kennen dich vom Fernseher und von Kitzbühlen überhaupt und also du bist ja Schilligente kann man echt sagen.
00:02:30: Und dann habe ich letztens mit einem Ex-Kollegen von dir gesprochen, der hat im Vortrag dann vom Publikum verkennt mich überhaupt noch weh.
00:02:39: Was dann aber irgendwie auch bedeutet?
00:02:41: Dass ich nicht mehr zu die Jungen gehe!
00:02:44: Wie geht's dir damit
00:02:45: eigentlich?!
00:02:46: Dass ich niemals zu den Jungen
00:02:47: geh.
00:02:49: Ich hab lange drüber nachgedacht und mein Körper hat mir das irgendwann einmal gesagt, dass es alles nimmer so leicht geht... Es ist dann folgendes passiert Irgendwann habe ich angefangen, noch genau auf mich zu schauen.
00:03:05: Weil als Spitzensportler fangst du an immer in jede kleine Phase des Körpers reinzuhauchen, dass die ja gesund ist und dann herrscht der Pension-Schock.
00:03:13: Dann ist er das ziemlich egal!
00:03:14: Und irgendwann kommt es darauf, was zwickzwackt und es soll doch so bleiben, dass halbwegs gut weiter geht.
00:03:20: und dann fängt man wieder an... gewisse Dinge für seine Gesundheit zu tun.
00:03:24: und das ist das, was mich am älter werden geprägt hat.
00:03:30: Also musst du nicht hadern sondern einfach ein bisschen mehr auf sich schauen?
00:03:33: Auf alle Fälle ja.
00:03:33: also das ist so.
00:03:36: wenn du dann einfach gemerkt beim Bucken wird schwierig Ja es ist tatsächlich so und da früher dort der Rücken weh vielleicht.
00:03:43: Die ersten
00:03:44: Bewegungen warst dir aus dem Betrolls.
00:03:48: Dann magst du so Sachen wie In der Praxis von meiner Frau Joga schaut aber nicht aus wie Jogas und schaut sehr steif aus, aber es hilft.
00:03:59: Aber immer muss ich trotzdem noch überwinden.
00:04:00: was zu tun?
00:04:01: Natürlich ja also nichts zu tun.
00:04:05: Und
00:04:06: mal wieder zurückschauen.
00:04:08: Zu den Anfängen deiner Karriere, du als junger im Hochkauer aufgewachsener, wo man natürlich dann Skifahren geht, wenn man da irgendwie aufwächst wahrscheinlich... Wann hast Du so gemerkt?
00:04:20: Mir macht das so Spaß!
00:04:22: Siehst wie eigentlich mal so richtig aus Beruf machen?
00:04:27: Also grundsätzlich kann ich mich gar nicht erinnern, wie ich Skifahrung gelernt habe.
00:04:30: Ich hab Skifahnen so wie Gehen gelernt also zwei Jahre anscheinend, meine Eltern.
00:04:36: Zwei, zweieinhalb Jahre habe ich super Skifahrern kennengelernt für das Alter und mein Mama hat ein Gast fast damals gehabt und bin in der Gaststube mit den Schlüpfern, mit dem Ski herumspaziert.
00:04:47: Und dann aufs Hochkart gezogen und Skifahren hat immer so viel Spaß gemacht.
00:04:53: und ich kann mir erinnern an eine Episode, dass unser Lehrerin in der Hauptschule gefragt hat uns Kinder was wollt ihr mal werden?
00:05:02: Und ich hab gesagt Skifahrer!
00:05:05: Und dann hat sie gesagt, Thomas.
00:05:07: Das war damals kein angesehener Beruf und ich sagte, das ist kein Beruf.
00:05:10: Ich überlegte, was gescheit?
00:05:11: Sie fragt die anderen weiter, müssen nichts eingefallen!
00:05:14: Und wie sie wieder zu mir gekommen ist und sagt, Thomas, und was hast du überlegt?
00:05:19: Habe ich gesagt, Frau Lehrerin, ich werde Skiren laufen und ich werde sie ihnen beweisen.
00:05:23: Und das war so mit, sage ich jetzt, zwölf Jahre gewesen sein, dass ich den Entschluss gefasst habe
00:05:31: Es wird zu werden, also das kann ich mich hineinvollziehen.
00:05:35: Wobei... Ich habe ja in Michi Heyberg schon im Interview gehabt auch im Podcast und der hat mir gesagt auf die Frage, wann was für dich so quasi warst dann der Beruf?
00:05:43: Hat er gesagt es hat sich für ihn niemals als Beruf angefühlt, Skisprenger zu sein!
00:05:48: Wie war das bei
00:05:48: dir?!
00:05:49: Wie viel Job war's denn tatsächlich?
00:05:51: Und wie viele war das einfach gelebtes Hobby, dass du halt versehentlich auch Geld gebracht hast?
00:05:57: Das auf den zwei Brettern stehen war immer Hobby.
00:06:00: Es hat aber eine gewisse Dinge gegeben, die ich dann nicht so gerne dazu gemacht habe.
00:06:04: Die waren nötig sein wie zum Beispiel Kraftkammer.
00:06:07: Ich hab die Kraftkammern gehasst!
00:06:09: Ja also bin nach meiner Karriere Ewigkeiten nicht mehr Gewichte stemmen gegangen und es war halt so dass dieses Training dazu gehört hatten.
00:06:20: Die war nahezu täglich in der Kraft kamen.
00:06:22: Also es war nicht so das ich nur Hobby gehabt habe, sondern ich hab dann schon irgendwann auch was dafür tun müssen.
00:06:29: Was auch körperlich sehr anstrengend war aber ich hab's für mein Hobby gern getan.
00:06:37: Jetzt kann man sich das ja heutzutage wahrscheinlich auch anders als damals bei Spedir war.
00:06:41: jetzt gibt man halt eben in die Sport- oder den Skikymnasium.
00:06:45: es gibt so viel Infrastruktur rundherum wie was bei dir?
00:06:48: Wie professionell war das denn dann im jungen Jahr überhaupt schon?
00:06:51: Wir sind Skifahren gegangen und sonst haben wir heute ein bisschen anders gemacht.
00:06:56: Das hat schon gegeben alles auch, diese Ski-Hauptschulen hat es gegeben und Stams als Ski Gymnasium hat's auch gegeben und auch die eine oder andere Skihandelsschule hat es geben und jetzt Handelsakademie.
00:07:09: Da hat man hingehen können und die Infrastruktur war da aber das war natürlich nicht so professionell.
00:07:15: also auf den Schnee gewartet, dass wir Skifahren haben können.
00:07:21: Unser großes Glück war das die Gletscher noch aktiv waren also dass die Glätscher den ganzen Sommer befahrbar waren was er jetzt mittlerweile nicht mehr der Fall ist wie wir haben im Sommer in die Sommerferien trainieren können am Gletschern.
00:07:32: aber es ist insgesamt natürlich sportwissenschaftlich und trainingsmäßig viel professioneller geworden als ich kann mich erinnern bei mir war dann wieder Skiklub die erste Videokamera gekriegt hat.
00:07:44: das war Wahnsinn dass du selber beim Video ein Video schauen kannst ja Und jetzt kannst du mittlerweile nach jedem Lauf dein, das verhandene Video per WhatsApp an die Sportlerinnen und Sportler schicken.
00:08:01: Die kennen sich quasi beim Liftfahren anschauen und schon analysieren was besser zu machen ist.
00:08:07: Also es ist natürlich extrem weitergegangen sportmotorisch also tränkswissenschaftlich.
00:08:13: Das ist ein anderer Welt als damals.
00:08:15: Jetzt hast du ja eigentlich keinen so typischen Weg gemacht in den ÖSV und Kader.
00:08:21: Du weißt ja eigentlich, wie du einen ÖS-Fahr gekommen bist, irgendwie schon ein bisschen zu alt?
00:08:24: Genau!
00:08:25: Mit neunzehnt.
00:08:26: Wie
00:08:26: kam es also mit neunzen?
00:08:27: zu alt zu sein ist schon mal...durch ein bisschen weh auch.
00:08:30: Aber wie kam das eigentlich, dass du sagst, diesen Einstieg der ist irgendwie bei dir anders verlaufen als beim anderen?
00:08:38: Ja ich war im ersten Jahr Fischerinnenfahren.
00:08:41: War recht gut, hab Knopp glaube ich den.
00:08:44: Es war kein Verpasst damals deshalb, weil der Landestrainer gesagt hat du bist eh so gut.
00:08:51: Du schaffst das nächstes Jahr auch.
00:08:52: aber dann habe ich einen Wachstumsschub gehabt und bin gewachsen.
00:08:56: Ich war mit einem Heinz-Groß gehabt.
00:08:58: Acht oder siebzig Kilo?
00:08:58: Das ist keine Statue für ein Skifahrer.
00:09:01: Von dem habe ich mir erholen müssen.
00:09:02: Und das habe ich gemacht indem ich daheim mit Papa trainiert hab.
00:09:07: Irgendwann bin ich immer wieder besser geworden und eben wie gesagt Ich habe die Kaderrichtlinien nicht ganz erfüllt gehabt und Hans Bum Oberösterreicher hat gesagt, den nehmen wir.
00:09:18: Das nehmen wir auf Maikappen und der soll ja mal unsere ganze Infrastruktur ausnutzen.
00:09:24: dann schauen wir wie weiter kommt.
00:09:25: Und es gibt glaube ich ganz ganz wenige Österreicher die vom Landeskader direkt ins Weltkapitän gekommen sind.
00:09:34: und das erste Rennen für den Verband war eine Weltkabrinninzestriere, also ich hab ziemlich alle Kadas übersprungen und hab gleich bei den ganz großen Anfangen dürfen.
00:09:45: Kann man erinnern, Rudi Nierlich war damals im Kada.
00:09:49: Der ist zwar für Salzburg gefahren, das war eigentlich auch Österreicher.
00:09:53: Leider viel zu früh gestorben und da bin ich halt schon mit Leuten in der Trainingsgruppe gewesen die bei den Kabinen gewonnen haben.
00:09:59: Das war schon fantastisch!
00:10:00: Da kann man sich viel abschauen.
00:10:02: Wir kommen jetzt, deshalb so spontan von einem Vortrag den du gerade gehalten hast.
00:10:06: Deshalb habe ich schon ein bisschen reinhören können was du zu erzählen hast.
00:10:09: Du hast auch gesagt es geht um Entscheidungen die man trifft im Leben oder auch die jemand anderer für dich trifft und da hast du den Hans Pum erwähnt dass das sehr entscheidend für dich war?
00:10:19: Ja also es war für mich immer an der Kippe ob ich das schaffe oder nicht schaffe und das Vertrauen vom Chef Trainer zu bekommen.
00:10:30: Also was glaube ich der Hans ganz gut analysiert hat ist, wenn einer sein eigenes Ding macht mit begrenzteren und begrenztem Mitteln ja also auch mit finanziellen Mitteln.
00:10:43: Wenn der in den Genuss kommt vom damals besten Verband der Welt gehostet zu werden um diese Trainingsmöglichkeiten auszunützen dann kann etwas passieren und das hat der Hans irgendwie realisiert.
00:11:00: Wer hat dann die Entscheidung getroffen?
00:11:01: Er nimmt mich in den Kader und das hat für mich natürlich bedeutet.
00:11:05: Okay, da ist einer da der auf mich setzt.
00:11:07: Da ist einer dort der mir unterstützt.
00:11:09: Da is einer da, der auch vorgibt – der Siegerer ist jetzt dabei!
00:11:14: Und dieses Vertrauen in mich hat mich mental wachsen lassen und hat man auch die Sicherheit gegeben dass ich das finanziell stemme.
00:11:27: Das ist ja nicht so, wenn man kein Kader ist... unterstützt wird finanziell.
00:11:32: Das hat plötzlich die Liefkarten nichts mehr kosten, man hat für das Schiff immer Geld gekriegt.
00:11:36: Es waren super Dinge und Skikwand hat nix kostet.
00:11:40: Und es hat alles vorher viel Geld gekostet.
00:11:43: Jetzt kommt man dann so in diesen Kader und man ist als Einzelsportler, ein schifferes Mal-Einzelsportuner trotzdem irgendwie in einem Teamgefüge?
00:11:51: Wie einfach oder schwierig war das für dich was hat... Was ist dir da auch in Erinnerung geblieben?
00:11:55: wie bist du mit dieser neuen Situation nach umgegangen?
00:12:00: also Das erste, was mir aufgefallen ist, dass die Messbarkeit im Training sehr viel bringt.
00:12:06: Also ich habe dann wie gesagt der Bruder Nierli, Michael Tritscher und die ganzen Stars Hubert Strolls, die schon Medaillen gemacht haben.
00:12:15: Die sind bei mir auf der gleichen Biste gewesen und ich habe gewusst bin ich gleich schnell schneller oder langsamer ja?
00:12:20: Und dann habe ich mal anschauen können, wie die gewisse Passagen geworden sind, die waren nicht routiniert und von dem lernt man sehr viel!
00:12:30: Schaut, was fährt der für eine Linie?
00:12:31: Was fahrt er für ein Spur?
00:12:33: Wie wärmt das sie auf?
00:12:34: und solche Sachen.
00:12:35: Es war sehr gut für mich!
00:12:38: Und es ist aber dann nicht so, wenn du um den Sieg fährst, dass du deinem Kühlklingel alles gönnst.
00:12:44: Dann bist du selber gewinnen.
00:12:45: Also das ist natürlich die Situation wo du auch mit dem umgehen musst.
00:12:50: Und was aber bei uns war... Wir haben einen ganz tollen Slalom-Trainer gekriegt in Fritzweiland.
00:12:56: Ich hab immer gesagt, wenn der Fritz den Raum betritt geht die Sonne auf.
00:12:59: Der war so ein positiver Mensch dass sie diese Positivität in unsere Gruppe hineingespiegelt hat.
00:13:05: und wir waren dann alle sehr erfolgreich.
00:13:09: und was das Gute war es war irrsinnig respektvoller Umgang miteinander.
00:13:13: also es gibt da keinen in der Mannschaft wo ich sage jetzt nachdem ihr aufgehört habt ich freue mich nicht wenn ihn trifft also jeden einzelnen wenn er trifft.
00:13:22: Es ist so, dass man sagt okay, wir haben viel Zeit miteinander verbraucht.
00:13:25: Wir sind Freunden und es gibt natürlich zwei oder drei ganz dicke Freunde in dem Team.
00:13:30: Jetzt sagt man immer nichts, schweißt mehr zusammen als ein gemeinsamer Fan.
00:13:33: Das ist jetzt etwas übertrieben aber du bist zurzeit nicht wie ein Alberto Tomba der ja auch sehr viele Musiker geholt hat, die da einfach grandios war.
00:13:43: Ich habe ein bisschen zusammengeschweißt zu sagen, wir haben zwar im Team, sondern Konkurrenten.
00:13:47: Aber andere Nationale sind uns vielleicht noch viel mehr Konkurrenzen und da helfen wir schon ein bissel
00:13:52: zusammen?
00:13:53: Na so was nicht!
00:13:53: Wir waren dann grundsätzlich so gut – das war der Alberto Tamba hier.
00:13:57: Ich kann mich in einer Situation erinnern dass Mario Reiter und die sind gleich in Feed-In gewesen und wir hatten so einen schneller Fahrtierfondsitzen im Auto Und es hat eine Saison gegeben, da ist fast nur er vorhin gesessen und in der Saison hat der Mare im ersten Durchgang, wenn ich mich richtig erinnere, flacher geführt.
00:14:20: Und Gmunan hat den Dombar.
00:14:22: Der Mare kommt ins Auto und sagt, man hört endlich der Domba auf!
00:14:27: Sie sagt warum?
00:14:28: Er hat das wie auch gewinnen.
00:14:31: Für mich war das ganz anders von der mentalen Voraussetzung.
00:14:34: Ich war nicht viel... Jünger als Domba, der ist glaube ich in den Sechsersechzig geboren.
00:14:38: Ich bin auch der Sechsiggeborene und wenn ich wie ihm das sieht man mir so oft aufnimmt im Kopf.
00:14:43: Und dann habe ich mir gedacht, wenn Dombaa aufhört, dann ist bei mir nicht mehr weit zum Aufhören.
00:14:50: So viel Zeit bleibt dann nicht mehr zu gewinnen?
00:14:51: Dann bleibt nicht
00:14:52: mehr viel Zeit zu gewinnern ja!
00:14:53: Und dann hab' ich mir dacht, Kaili sei am Zunschlagen.
00:14:58: Das hat sich vielleicht in meinem Kopf festgebrannt Wahrscheinlich der erste, der ein Besiegen durfte sozusagen.
00:15:05: Das hat wahnsinnig viel gebraucht weil... selbst wenn ich jetzt nach Italien fahre die älteren Leute kennen mich noch.
00:15:12: Also das war ja auch eine Tomba Mani in der Alliania.
00:15:15: Und es war aber nicht so.
00:15:16: wie haben wir ihn fast bewundert und zwar aufgrund seiner lockeren Ort, der italienisch-lockeren Ort.
00:15:23: da war er der Sunny Boy für alle Dort, wo wir hart arbeiten müssen.
00:15:30: Bei dem geht es leicht.
00:15:31: Da haben wir ihn bewundert und
00:15:33: beneidet.".
00:15:34: Und habt ihr mal herausgefunden, ob's ihm selber auch so gegangen ist eigentlich?
00:15:37: War's im Nachhinein ihm auch so leicht oder hat er das einfach nur vermittelt?
00:15:41: Habt ihr mir über das gesprochen?
00:15:42: Nein, aber ich weiß schon was er alles dafür getan hat.
00:15:46: Er war ein Riesenderländer, er war körperlich in einem hervorragenden Zustand, der war sehr schnell kräftig... ...und was ihn ausgezeichnet hat, Sein mentaler Zustand, der ist grundsätzlich immer auf sie gefahren.
00:16:04: Für den ist natürlich leicht wenn du dich nicht qualifizieren musst für olympische Spiele oder so weiter, da darf man nur vier fahren.
00:16:11: und das habe ich dann auch genossen wie eben dem Höhepunkt meiner Karriere.
00:16:16: über das habe mich niemand nachdenken müssen.
00:16:18: es ist nur gegangen um gewinnen oder nicht gewinnen.
00:16:22: Tomber hat das zur Perfektion gekonnt.
00:16:24: Wann der mal ein bisschen hinten war, hat man sich nie sicher sein können aber nicht irgendwas herauszaubert und riskiert.
00:16:31: Das ist ja am meisten so aufgegangen.
00:16:33: Und das Grundlegende war er ein fantastischer Skifahrer.
00:16:37: Hatte auch glaube ich oder das war sehr ein ziemlich Material-Vorsprung weil er dann Skischuher fahren durften den BN fünf Jahre lang gesperrt wurde.
00:16:47: Den habe ich noch eher gefahren und wie ihn mich dann gekriegt haben.
00:16:50: Klar, um einiges schneller.
00:16:51: Ja ja das gibt auch solche Sachen.
00:16:55: Tomber war natürlich für die Firma Lange damals ein Wahnsinnsgewinner.
00:17:02: Er hat es schon verdient alles.
00:17:04: Wenn du sagst mental stark jetzt bist du heute ja Mental Coach Du hast die Ausbildung dazu gemacht dass du studiert und aus heutiger Sicht hattest du damals schon jemand an deiner Seite der sich Und jetzt hat man oft der Mentaltrainer auch im Sport natürlich schon, hattet ihr das damals auch?
00:17:18: Wie hast du dich um deine mentale Stärke damals gekümmert?
00:17:22: Haben wir nicht gehabt.
00:17:25: Der größte Mentaltraine war wahrscheinlich mein Vater, der mir auch von wahnsinnigen Trips runtergeholt hatte.
00:17:32: Ich sagte, hättest du jetzt... Bleiben wir mal am Boden!
00:17:36: Du
00:17:37: hast vorher gesagt, du wirst fanatisch.
00:17:38: Ja ich war fanatischer.
00:17:39: also für mich hat nur das Sieg gezählt dann irgendwann normal und Das hat das Leben auch schwer gemacht.
00:17:46: Also nur zu gewinnen und Gewinnern zu müssen macht schwer.
00:17:48: Und das ist eben das, wo ich das Gefühl hatte bei Tom war ... Der hat es genossen!
00:17:56: Der hat dieses Leben... Ich hab's auch genossen, ja?
00:17:58: Aber ich wollte nicht zweiter werden und die weiß nicht ob er das wollte aber wahrscheinlich auch nicht, aber ich weiß nicht wie viel sie am Ausgemacht hat.
00:18:05: Er hat es
00:18:06: nicht gezeigt.
00:18:06: Nein, nein, nein.
00:18:07: Hat er nicht gezeigt,
00:18:09: ja.
00:18:09: Die hat man so ein bisschen kennt.
00:18:10: Zweiter war der erste Verlierer
00:18:12: Ja, wie wirklich so gut war, dass ich jedes Rennen gewinnen konnte.
00:18:18: Ich habe dann nicht gesagt, ich bin glücklich.
00:18:20: Vielleicht im Interview gesagt, die bin zufrieden.
00:18:24: Aber wenn ich sagte, wir sind zufriedene, das passt schon, dann war er nicht glücklich mehr.
00:18:28: Wie unzufrieden warst du mit Bronze bei Olympia?
00:18:31: Das ist ein spannender Geschichte!
00:18:35: Ich habe gefühlt am ersten Durchgang und dann hab' ich auch...
00:18:38: Also ich war quasi live dabei auf dem Fernseher.
00:18:40: Genau, meine Freunde sagen immer noch.
00:18:43: Du hast im Zweiten versagt.
00:18:45: Oh, freundlich!
00:18:46: Ich wollte gerade
00:18:47: sagen das müssen besonders gute Füße
00:18:49: sein.
00:18:49: Ja genau und die Sagen ich bin extra wegen dir aufgestanden und du hast nicht gesehen.
00:18:54: Genau aber das war in Japan und Zeitverschiebungen Und es war so dass sie mit den Fehlern die ich gehabt habe im oberen Bereich weil dann im Ziel so... weil dann nur froh was ich bronze gemacht hab ja also weil das hätte auch ganz schief gehen können.
00:19:12: Ich habe dann unter der Fahrt rechnen.
00:19:19: Mit dem Blätzen, was du jetzt gemacht hast bei der Hälfte, habe ich mir gedacht, ob sie da noch etwas ausgeht und bin wenigstens den unteren Teil so gefahren, dass ich Brot gerettet hab.
00:19:28: Und jetzt in Nachhinein gesehen war es gewonnene Bronze-Meteile und keine verlorene Goldmeteile.
00:19:35: Damals dachte ich ja noch, dass ich vier Jahre später noch mehr schaue.
00:19:38: Aber dann war die Verletzung dazwischen und ich bin dann vier Jahr später nicht mehr am Start gestanden.
00:19:43: Und es war so eine Wiggl-Wage.
00:19:48: Wennst du mich heute fragst, was hast du mehr im Kopf?
00:19:51: Den Sieg in Kitzbüll oder die Brossmitteile in Nagano?
00:19:54: Dann weiß er Sieg In Kitzbilder aber natürlich viel Emotional.
00:19:57: Vor ein paar Österreichern ist sich mit freien.
00:20:00: Ja, das stimmt!
00:20:02: Kann man sich schon vorstellen... Jetzt habe ich,
00:20:03: wenn du sagst vor ein paar Österreicher, dann haben wir gedacht, das hat eine Tompaz weit.
00:20:09: An das Gedanke?
00:20:11: Ja!
00:20:12: Jetzt hast du schon gesagt, Knieverletzung, also Rückschläge, das kennt wahrscheinlich jeder Sportler, jede Sportlerin, dass man mal das irgendwo... nicht so gut geht.
00:20:21: und mit dir war es ja auch so, du hast mittlerweile zwölf Operationen am Knie.
00:20:25: Also dabei ist wirklich ein Hut ab das Büsern da jetzt locker hermarschiert.
00:20:29: also hoffentlich hat's gut funktioniert?
00:20:33: Ja aber einen guten Kiruben gehabt der zum Schluss des Knie wirklich gut hergerichtet habe.
00:20:38: Mein Knapel ist in einem sehr sehr guten Zustand für das was passiert ist.
00:20:44: Ich glaube ich habe zum rechten Zeitpunkt aufgehört.
00:20:46: Also, ich hätte schon noch weiterfahren können und es war auch für einige überraschend dass ich den Zeitpunkt wähle.
00:20:52: aber beim Niedersetzen usw.
00:20:56: oder beim Aufstehen hat man das Knie dann so weder an dass ich mir dacht hab Das zahlt sich nicht mehr aus.
00:21:01: und zusätzlich muss ich sagen wenn du mal gewonnen hast und das Gefühl hast mit der Verletzung kommst du nie wieder ganz nach vorne Dann geht die Motivation auch weg.
00:21:13: Irgendwann habe ich dann gesagt, im Sinne der Gesundheit fahre ich nicht weiter, auch im Sinne dass es mir nie mehr so gefreut war, weil ich meine Kunden hoffe das kommt auch dazu.
00:21:23: Warst du die richtige Entscheidung?
00:21:24: Also wenn ich da nur zwei Jahre weitergefahren wäre glaube ich ... Wäre ich jetzt nicht mit dir so zufrieden
00:21:30: als bei der Kinderaricht?
00:21:33: Aber du hast es auch in deinem Vortrag ein bisschen erzählt, also du hattest diese Patela-Sinnenverletzung.
00:21:37: Also Riss eigentlich oder?
00:21:38: Genau!
00:21:40: Und bist dann trotzdem relativ schnell wieder zurückgekommen.
00:21:43: aus der heutigen Sicht wirst du das vielleicht nicht mehr so machen?
00:21:46: Nein ich hatte die Verletzung, es hat weh getan und habe dann eine Therapieart gewählt mit Cortisonspritzen als die Säne dann total verletzt haben und deshalb ist es das erste Mal gerissen.
00:21:57: Das würde ich nicht zu machen.
00:21:58: Ich würde Pause machen... Ich würde vielleicht sogar die Saison fahren, aber vielleicht auch mal am Tag in der Woche nur trainieren.
00:22:06: Dann das Rennen fahren und das meinte ich damit... Wenn du nur gewinnen willst, wäre es ganz gut gewesen den Fokus darauf zu setzen.
00:22:15: mir geht's nicht gut!
00:22:16: Das ist ein fünfter Sechster zweiter dritter Platz-Einordnung.
00:22:19: so gut war ich schon dass sie das gingen werden Und ich bin zu viel Risiko eingegangen.
00:22:24: in dem Moment ja und das würde ich anders machen das Comeback an sich sehr schleppend verlaufen und ich bin ja erst wieder richtig auf Skik standen, wo immer dacht habe die Säne halt.
00:22:40: Aber dann eben auch aufgehört und für dich entschieden okay wenn ihr nicht ganz fahren mitfahren kann dann mach es net.
00:22:46: eher ein Schicksal dass viele Sportlerinnen und Sportlern natürlich auch haben wenn sie ins comeback probieren und dann funktioniert's jetzt nicht so... aber
00:22:51: ich sage immer schuldige dass ich da unterbreche sag ich mich hatte das glück nach meinem Höhepunkt zu verletzen.
00:22:59: Viele verletzten sie bevor aus Gewinnern, nicht durfte gewinnen.
00:23:02: ich habe das alles erlebt und erst dann ist es passiert.
00:23:05: werde das drei vier Jahre vorher basiert hätte das weiß nicht erlebt also dann wäre ich einer von vielen die wirklich der Verletzungstäufe aus dem Sport gerissen hätte ohne Erfolg getan.
00:23:18: Das
00:23:18: werden wir auch vorhin im Olympia-Zentrum hier in Linz und da sind viele Sportlerinnen und Sportler.
00:23:22: Und eben, das ist dieses Risiko, dass man ja eingeht.
00:23:24: Dass man vielleicht irgendwann sich so verletzt, dass mal gar nicht an die Spitze kommt.
00:23:27: Das war halt dieser Traum, den man wahrscheinlich hat diese Ziele, die es immer verfolgt... ...dass man sie dann sehr, sehr abrupt wieder umurrentieren muss, weil's nicht mehr geht.
00:23:36: Du musstest dich auch umurrenzieren nach dem Karriereende.
00:23:38: Pensionsschock haben wir vorher gesagt!
00:23:41: Wie schnell ist es bei dir gegangen, dass du gewusst hast?
00:23:43: Na, ich hab mein Plan, ich kann mich da neu gestalten, neu erfinden und mir einen neuen Weg suchen.
00:23:50: Es hat schon Zeit gehabt.
00:23:51: Also das Glück war, dass ich als AF-Experte bei den Skirinnen mitfahren durfte quasi in dieser Welt noch mitlebe nach wie vor.
00:24:01: Das hat sich natürlich auch das Rollenbild verändert.
00:24:05: Zuerst war ich nur einer von denen und habe halt nur über sie gesprochen.
00:24:09: Und jetzt bin ich so fast ... Jetzt bin ich schon fast einer der Journalisten.
00:24:15: Man versucht den Connect zu schaffen damit es ein halbes Sinn hat Und das hat mir sehr geholfen, dass ich nicht gleich wissen musste was es jetzt zu tun und so weiter.
00:24:30: Aber da hat's natürlich dann schon immer wieder Situationen gegeben wohin orientiere ich mich sehr kaufen hat neben die Ausbildung zum Mentalcoach und Lebens- und Sozialberater.
00:24:42: Das hat man sehr gut getan auch für mich persönlich Weil man immer interessiert hat, wo kommt Erfolg oder Misserfolg her?
00:24:49: und jetzt nicht nur auf sportliche Ebene.
00:24:51: Man kann ja vor allen Ebenen erfolgreich sein.
00:24:54: Und eben dieses Reflektieren und über sich nachdenken und schauen okay, wo steht denn eigentlich?
00:24:58: Woher kommt's?
00:25:00: Warum verhalten wir am Start so und im Ziel so?
00:25:03: An dem Start anders als an einem anderen Start.
00:25:05: Richtig!
00:25:05: Also das ist ja dann auch alles gleich.
00:25:08: Hast du da Erkenntnisse die du jetzt weitergibst in deinen Vorträgen, in deinen Coachings, wo du sagst Das hat man die Augen im Nachhinein geöffnet, warum ich manchmal anders am Start gestanden bin.
00:25:18: In Kitzbill, wo du dich so wohl gefühlt hast zum Beispiel?
00:25:22: Natürlich!
00:25:23: Und es gibt natürlich mentale Techniken um gewisse Gefühle zu erzeugen.
00:25:29: Also da gibt's Anker, wo man sagen kann okay mit den Ritualen komme ich schon in einen mentalen Zustand der nicht immer das hundertprozentig mentale Zustand, also das wäre gelogen aber der vielleicht immer wieder dorthin kommt dass es ein Zustand ist mit dem man performen kann.
00:25:51: Es gibt manchmal diesen Flow-Effekt wo alles von selber geht.
00:25:55: Das ist natürlich extrem lustig und extrem schön.
00:25:58: Nicht lustig!
00:25:59: Es ist extrem schön, das größte aller Gefühle zu behaupten.
00:26:03: den kann man immer erzeugen, das ist falsch.
00:26:05: Aber man kann immer versuchen möglichst nahe hinzukommen mit Anker setzen, mit Ritualen und so weiter.
00:26:12: Und natürlich auch mit den richtigen Gedanken, mit denen man am Start geht.
00:26:17: Vielleicht unsere Wörter die mal im Mund nimmt.
00:26:21: Unsere Wörtern zeigen Bilder im Kopf.
00:26:24: Diese Bilder in Kopf verzeigen Gefühle.
00:26:26: Mit dem arbeiten wir.
00:26:28: Ist natürlich sehr spannend!
00:26:32: Ein Papa hat dich trainiert?
00:26:33: Ja.
00:26:34: Du trainierst oder hast auch deine Tochter trainiert.
00:26:38: Was kann man als Papa falsch und richtig machen, wenn man das Training des eigenen Kindes übernimmt?
00:26:44: Oder wir machen es in der Erziehung sowieso.
00:26:46: Aber vielleicht nur aus der Perspektive auch... Du meinst,
00:26:48: dass der Vater perspektiv ist?
00:26:49: Aus der Vaterperspektive, weil man sich so nahe ist und man sitzt ja nachher dann immer noch am Küchentisch und redet wahrscheinlich wieder überschiefern.
00:26:56: Was würdest du sagen, was ist richtig gut, weilman sich so neu steht?
00:26:59: und was ist vielleicht, wo man als Vater oder als Eltern da sein kann, dafür braucht's vielleicht auch einen anderen, den ihr das einmal sagt!
00:27:07: Also grundsätzlich erzeugt diese emotionale Bildung ein bisschen eine Reibung.
00:27:13: Und meistens Reibungenergie.
00:27:15: und diese Energie, wenn es das richtig einsetzt ist Vorteilhaftes gibt ja viele Beispiele hier schon Schiffchen usw.
00:27:22: und sofort nicht verstoppen.
00:27:28: Es gehören natürlich Regeln dazu.
00:27:30: Man darf das dann nicht mitnehmen die Tochter schlecht fährt oder der Sohn schlecht fahrt, dass man sagt okay... Das
00:27:39: war nix.
00:27:40: Man schimpft dann!
00:27:41: Oder man ist einen Tag angefressen sondern es muss nach dem Training beendet sein ganz einfach und dann soll das Familienleben losgehen.
00:27:52: Die Schlimmste ist seine eigenen, was man selber erleben will oder wollte in die Kinder zu projizieren.
00:28:03: Ich habe ein bisschen einen Vorteil, weil ich habe ja gewonnen.
00:28:08: Die Rame fährt nicht schieber als ich es wollte, sondern die Mama, wie ich weg war auf Weltmeisterschaften mit der Ski-Rennen gefahren ist und seitdem wollte ich die Rame Schieffahrerin werden.
00:28:21: Wichtig ist einfach dass man nicht angefressen ist wenn etwas nicht funktioniert.
00:28:29: Das ist aber schwierig.
00:28:32: Es ist wahnsinnig schwierig, es ist in der Erziehung schon schwierig.
00:28:35: Jeder wird's wissen oder jeder wirds wissen wenn man ein Kind vielleicht auf eine Schularbeit vorbereitet und das ist ja oft so dass man den Kindern hilft in der Schule.
00:28:45: Und dann geht die schief.
00:28:49: Habt ihr das falsch vorbereitet?
00:28:51: Könnten wir selbst kritisch da sein?
00:28:53: Ja genau!
00:28:53: Aber das wäre auch das Gute, wenn man als Trainer sagt okay was hab ich falsch gemacht und nicht gesagt?
00:28:58: weil grundsätzlich wollen Die Sportlerinnen und Sportlern, die von Eltern trainiert werden auch immer so richtig gemacht.
00:29:08: Also zumindest muss sie deine Säge nicht feiern.
00:29:10: erstens weil du viele hattest?
00:29:11: Du musst jetzt quasi nicht ausleben.
00:29:12: über Sie außer dem Fazit nicht Lallam habe ich gehört!
00:29:14: Genau,
00:29:14: das mutige als ich.
00:29:17: Ich fahr die Speed, Disziplinen und Riesen da läuft sich schon wie das Lallarm aber hauptsächlich aus Trennungszweckern wenn wir mal schauen was sie bis ihr das entwickelt.
00:29:23: sie ist jetzt im Im USV Kader hat Herr Vorragende Trainer, also das ist jetzt eine Hybridetrainingsgruppe.
00:29:31: Ich bin bis in den Kader gekommen und es war ihr Trainer.
00:29:35: Und jetzt müssen wir irgendwo den Übergang schaffen, dass sie das gut bewältigt.
00:29:42: Was hast du aus dem Skisport mitgenommen, das dir auch als Unternehmer geholfen hat?
00:29:46: Du hast dich ja auch als Gastronom gestartet.
00:29:51: Was hast Du aus dem Sport mitgenommen und dass für Dich das Unternehmen vielleicht auch wichtig war?
00:29:57: Ja gleich durchhalte Vermögen und einfach ... Als Unternehmer darfst Du sowieso nicht auf die Stunden schauen, die Du verbringst.
00:30:09: Ich muss aber dazu sagen... Vielleicht kann man sogar von Glück des Scheiterns reden.
00:30:15: Ich habe ja Betriebe gehabt, gastronomische Betrieben und hab Corona nicht überstanden weil ich damals ... Ein Sportler denkt mir immer in die Zukunft.
00:30:26: was kann ich noch machen das sich besser wäre?
00:30:29: Was kann da nur passieren?
00:30:30: Und in der Zeit habe ich eine Erweiterung gedacht weil es vorher sehr gut gelaufen ist und habe investiert.
00:30:37: Das war der falsche Zeitpunkt zu investieren Und was ich aber damals beim Aufbau gemacht habe, war in der Plus-City.
00:30:47: Ich bin in den Betrieb gestanden und ich glaube viele hätten es nicht geschafft.
00:30:55: Und ich habe einfach weitergemacht und sehr stolz auf das, was dort passiert ist.
00:31:01: Es ist jetzt immer noch ein bisschen traurig, dass das nicht mehr ist.
00:31:04: Aber vom Glück des Scheiterns muss ich sagen ... ...durch das doch Zeit bekommen, ich habe meine Tochter zu kümmern.
00:31:13: Also das wäre so nicht möglich gewesen.
00:31:15: und irgendwann habe ich zu ihr gesagt zur Romy... Das ist an was ich mich haue.
00:31:20: Ich hab gesagt Romy verspricht dir, solange du wirst, helfe da!
00:31:24: Dass du deinen Traum aufhängen kannst.
00:31:26: Und die habe ja nur, er habe richtig helfen können weil ich plötzlich eine Zeit gehabt habe.
00:31:31: Weil mit Permanent im Betrieb stehen hätte ich die Zeit so nicht für sie gefunden.
00:31:39: Vielleicht war Corona für mich da.
00:31:44: Bist du jemand, der so etwas glaubt wie dieses... Es hat halt zu sein wollen?
00:31:50: Nein!
00:31:50: So ein bisschen so schicksalhafte?
00:31:52: Nein das glaube ich nicht.
00:31:53: Ich glaube immer wenn es so ist, das Beste draus machen und nicht dran dröpeln, glaube ich sagen wir in Oberösterreich ja Sondern einfach sich zusammen und sagen okay wie gehts weiter?
00:32:07: Das war.
00:32:08: Es ist so lustig, weil du das gerade sagst.
00:32:12: Bei meiner Oma glaube ich war, dass es ein Spruch hinter dem Bett klingt und wenn wir ganz klar waren haben wir ab und zu bei der Oma geschlafen und da ist gestanden, wenn du glaubst, es geht nicht mehr von irgendwo in den Lichtlein her und deswegen immer in meinen Kopf gewesen und ich habe mit Rückschlägen sehr gut umgehen können.
00:32:30: also ich hab auch nicht ewig daran gezweifelt.
00:32:34: warum habe ich mich jetzt verletzt?
00:32:35: Warum nicht ein anderer?
00:32:36: Warum passiert mir das?
00:32:38: sondern habe einfach dann das hingenommen und hab gesagt, so geht es jetzt weiter.
00:32:43: Und das war dann grundsätzlich der Insolvenz mit meinen Betrieben genauso ja.
00:32:50: Also auch diese Umstände und wie es halt kommt.
00:32:53: Manchmal kommt's anders als man glaubt irgendwie zu sagen.
00:32:55: Irgendwie haben wir bei mir im Podcast gesagt nicht die Frage nach dem Warum, sondern ist es und Jetzt.
00:33:01: Ja genau!
00:33:02: Das ist ein
00:33:03: bisschen dieser Weg.
00:33:04: Es ist eine gute Beschreibung.
00:33:09: Es ist ja so gewesen, dass ich dann genau wusste, was auf mich zukommt.
00:33:15: Also mit der Entscheidung diese Betriebe zu schließen.
00:33:19: Man kann sich vorstellen am nächsten Tag war er in Ö-Drei hat.
00:33:22: Der Name ist natürlich den Vor- und Nachteil?
00:33:26: Mit meinem Steuerberater haben wir den Konkurs eingereicht, die Influenzaingereicht eine halbe Stunde später ist durch die Presse gegangen und am nächsten Tag war es in mir drei Wecken.
00:33:35: Das haben circa sechs Millionen Leute.
00:33:37: ja, Instagram
00:33:39: usw.,
00:33:39: das haben wir mal abgedreht und da ist ganz wichtig dass du Menschen um dich hast, die dir vertrauen, die zu dir stehen – das habe ich Gott sei Dank gehabt mit meiner Familie, mit meiner Frau der Verena – und dass ich mich selber auch vertraut hab.
00:33:53: also das war auch ganz wichtig dieses Scheitern schon zu reflektieren.
00:33:59: warum's war hundertprozentig, wenn ich nicht in zwei andere Betriebe investiert hätte, wäre das nicht passiert.
00:34:07: Dann hätten wir das überstanden.
00:34:10: aber mit Investitionen und so weiter ist halt dann niemand gegangen Und es wird halt viele über das besprochen dass diese Zahlungen an die Gastronomie sehr hoch waren.
00:34:21: Das war auch so In einem Betrieb Aber bei den anderen habe ich gar nichts gekriegt, mit denen ich euch aufgemacht hab.
00:34:27: Es sind noch zwei Lockdowns gekommen dann nicht so lustig.
00:34:32: Dann wird es irgendwann... Ja,
00:34:33: vielleicht das Schwierige ist, wenn man da sitzt auf die Zahlen schaut und überlegt was kann man machen?
00:34:41: Und man hat keine Idee mehr!
00:34:44: Und dann musst du irgendwann sagen okay ich entscheide jetzt ja Man hätte natürlich vielleicht nur einen Kredit gekriegt, für den ich persönlich nunmehr hofften hätte müssen.
00:34:56: Und wenn das dann auch nicht aufkommen war, dann wäre es vielleicht auch noch weg gewesen.
00:35:01: und so wusste ich grundsätzlich kann ich mit der Braubstiftung ganz gut weiterleben.
00:35:08: Das war die Entscheidung für uns.
00:35:14: war doch auch für was gut?
00:35:16: Ja,
00:35:16: ich bin jetzt überhaupt nicht traurig.
00:35:18: Also es ist natürlich mit einem weinen und Nage, weil mir hat das wahnsinnig Spaß gemacht.
00:35:21: Sonst hätte es nichts gemacht.
00:35:23: also ich kann mich erinnern wenn dieses Geschäft dort gelaufen ist.
00:35:28: Ich habe meine Gäste viele persönlich kennen.
00:35:31: Es ist so schön, wenn jemanden was schmeckt, was man ihm anbietet oder ihr anbittet und die dann mit den Lächeln rausgehen.
00:35:43: Das war echt cool, das war richtig cool!
00:35:46: Voll Zeit auf jeden Fall ja, auf die du gerne nicht so geschehen kannst.
00:35:49: Würdest du aus heutiger Sicht noch mal diesen Weg machen auch Schierenläufer sein zu wollen?
00:35:53: Ich denke mir manchmal es ist schon auch schwieriger geworden.
00:35:57: also die gesamten Umstände jetzt sagen wir halt die Trainingsinfrastruktur toll natürlich aber man hat sehr viel Druck man hat das Material dass sie verändert man hat diese Social Media Geschichten also diese unmittelbaren Rückmeldungen, also was er dann nicht alles tut.
00:36:12: Also es ist schon glaube ich so leicht für die schiereren Läuferinnen und Schielerinnenläufer dieser Zeit.
00:36:17: Würdest du's nochmal so machen?
00:36:19: Würdest Du das ja auch nicht machen?
00:36:21: Sicher!
00:36:22: Und ich kann das ganz leicht beantworten.
00:36:24: Ich genieße es jetzt immer noch.
00:36:26: Es gibt Tage wo ich um vier in der Früh aufstehe... Aufs Hochkauffahr oder auf irgendeinem Bergfahr.
00:36:36: Für die Rome ein Laufaufbau.
00:36:38: Da haben wir unser Ski-Glob sehr gut aufgestellt, da haben wir einen Ski da.
00:36:41: oder kann ich dann rufen Freien da und er hilft mir.
00:36:44: Da ist nur fast Finster.
00:36:45: Die Rome fährt eine Stunde später nach und kommt an den Bergen.
00:36:47: Und wenn man dann oben stehen und die Sonne geht auf und du bist am Berg, am Schnee und bist in dieser echt interessanten Sportart unterwegs, dann denke ich mal jedes Mal jetzt weiß ich wofür ihr das tut!
00:37:02: Das habe ich halt genossen Ein bisschen eigenartiger Skifahrer.
00:37:07: Du genießt die Berge, du brauchst die Höhe, du brauchtest den Plan Himmel, du bragst den Schnee und die Kälte.
00:37:13: Also jedes Mal wenn ich nach Levi fliege zum ersten Slalom und ich steige dort am Flughafen aus... ...und es hat Minusgrad und der Schnee knirscht!
00:37:23: Und du hast kein Geld zum Andocken sondern ein Gesto vom Flugzeug.
00:37:29: Es ist wieder Winter!
00:37:32: Also wer keine Freude am Winter hat, wird möglicherweise nicht so gern gering war er.
00:37:37: Wer auch nichts empfiehlen, also den Winter zum Mögen ist schon kein Wachter.
00:37:40: Dafür
00:37:40: habe ich sehr gerne Dennis gespürt und jedes Mal wenn ich mir dann anschaue US Open Flushing Meda und dann zeigt es der Momente aus dem Dennisplatz dann denke man die Entscheidung war richtig in die Kälte zu gehen.
00:37:54: Ja da ist gut warm ja.
00:37:55: Ich war schon mal dort als Zuschauerin.
00:37:57: Hast du eine Zuschauer recht?
00:37:59: Da waren ja ein paar Spiele dabei, wo du dachtest.
00:38:03: Stimmt!
00:38:03: Aber wir gehen keinen Schritt laufen oder?
00:38:06: Außer im klimatisierten überdachten Stadion den ich auch gebt.
00:38:08: In Dallas.
00:38:09: Ja in Dallas, da ist er wieder anders.
00:38:11: Genau.
00:38:11: Aber das ist wie der ganz andere.
00:38:13: Da ist dann wahrscheinlich so... Dann schwitzt du so beim reingehenen Stadionen, dass du nachher die verkühlst in deinem Klimaantrag.
00:38:19: Wahrscheinlich.
00:38:21: Und wir, die machen es nicht so gewohnt sind sowieso.
00:38:24: Was würdest du sagen, so zusammenfassend rückblickend war?
00:38:26: Das waren die cleverste Entscheidungen deiner beruflichen oder auch privaten Laufbahnen in einer Karriere.
00:38:32: Meine cleverste Entscheidung mit dem Team war meinen eigenen Training-Sang zu bauen.
00:38:39: Ich habe irgendwie das Gefühl gehabt, ich brauche einen Steilhunk weil ich dort nicht so schnell war wie Tomba.
00:38:44: Ich hab das Gefühl, ich brauch Eisbisten, weil ich da das eine oder andere technischen Mangel hatte und gegenüber von unseren Dort, wo wir gewohnt haben, da war so ein Stockhang.
00:38:58: Der war einfach abkoltzt und war nur im Skigebiet drinnen.
00:39:01: Und dann habe ich mit meinen Freunden gerät und die haben gesagt, das machen wir.
00:39:05: Dort macht man einen eigenen Hang, der war steil als Wengen.
00:39:09: Er war dann wahrscheinlich eisiger alles in Kitzbildern und den Schlagmink.
00:39:12: Ich bin dann dort technisch so weiterentwickelt – also wir haben den Hang, das muss ich mal vorstellen!
00:39:19: Wir haben den hang zwei Wochen in Betrieb gehabt.
00:39:21: ein Monat vor Kitzbüll.
00:39:27: Das war das einzige Mal, dass ich die Top-III nicht geschafft habe bis zur Verletzung.
00:39:32: Habe ich die top-III sich nicht geschafft und dann habe ich den Hangbaut eben aufgrund dessen oder nicht?
00:39:38: ihm meine Freund und viele Helfer.
00:39:41: Dann haben wir ihn vereist und vierzehn Tage später habe ich Kitzbil gewonnen.
00:39:45: Also jeder Sente, den ich dort investiert habe, der ist in Kitzbel schon wieder erinnern gewesen.
00:39:49: Und ohne den hätte ich ihn nicht gewonnen.
00:39:52: und ich hatte damals einen eigenen Hang wo ich alles machen konnte, wo ich im ganzen Tag trainieren konnte.
00:39:59: Wo wirklich meine Freiheit hatte und das war ein Riesenschlüssel zum Erfolg.
00:40:05: Ich glaube auch im Moment ist es so dass es meistens nur Spots gibt wo du trainieren kannst.
00:40:12: Die Skigebiete haben Trainingspisten und dann darf die eine Gruppe von neun bis elf fahren, der nächste kommt von elf bis eins.
00:40:20: Und den nächsten dann von eins bis drei.
00:40:23: Diese zwei Stunden bedeuten oft Hektik.
00:40:26: Das habe ich überhaupt nicht gekannt.
00:40:27: Weil wenn ich diese halbe Stunde Pause gemacht habe oder halbe harte Stunde Pause, dann bin ich wieder rauf gefahren auf meinen Haaren.
00:40:32: Da durfte keiner rein dürfen.
00:40:34: Also akribische Vorbereitung?
00:40:36: Ja, und vor allem eine Vorbereitung, die absolut rennmäßig war!
00:40:43: Man hat das Rennen sehr gut simulieren können dort.
00:40:47: Sehr, sehr spannend!
00:40:47: Vielen lieben Dank für die Einblicke.
00:40:49: zum Abschluss eine Frage was ist denn die eine Eigenschaft auf die du ehrlich stolz bist, die wir uns von dir abschauen könnten?
00:40:57: Positiv in die Zukunft schauen?
00:40:59: ich bin einer der immer das Gute in der Zukunft sieht.
00:41:02: also ich habe nie das Gefühl jetzt geht es schief sondern ich sehe nicht immer das was was positiv ist also in was Verrichtung geht und das mit sehr viel Freude.
00:41:15: Ich soll sagen, Humor glaube ich.
00:41:17: Das ist ganz wichtig.
00:41:19: also ich sehe mein Leben sehr humoristisch, dass ich sage aber wenn ihm was falsch macht dann kann er nicht rüber lachen.
00:41:28: Das wird uns allen gut tun wahrscheinlich, dass wir hin und wieder mal auch über uns selber lachen können.
00:41:33: Ja das ist ganz Wichtig ja.
00:41:34: Vielen lieben Dank!
00:41:35: Danke!
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00:41:55: Alle Folgen findest Du auch auf Nachrichten.at oder ganz praktisch in der OAN App unter Medien.
00:42:04: Bis zum nächsten Mal.