Club der Cleveren

Club der Cleveren

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00:00:02:

00:00:08: Da sind wir wieder mit einer neuen Folge von Club der Clevaren, dem UN-Podcast für Persönliches Wachstum.

00:00:14: Diesmal nicht mit mir, Elisabeth Eidenberger, sondern mit meinem Kollegen Michael Kaufmann, der meine Rolle vor dem Mikrofon wieder einmal eingenommen hat und er hatte einen wirklich wundervollen Gast!

00:00:26: Christian Redl ist vielfacher Weltrekordhalter, er ist Abnoe Taucher und Extremsportler – man kennt ihn auch unter den Spitznamen als Mann.

00:00:37: Gemeinsam tauchen die beiden ein in die faszinierende Welt des Freitauchens, sie sprechen über Mut das Verlassen der Komfortzone natürlich auch über mentale Stärke und wie man mit Rückschlägen umgeht.

00:00:49: dabei zeigt Christian Redl warum Risikomanagement beim Sport und im Leben entscheidend ist?

00:00:55: Warum positive Gedanken nicht nur die Luft sondern auch das eigene Potenzial verlängern naja und wie jeder Mensch seine eigenen Grenzen in den Kopf verschieben kann.

00:01:06: Freut euch auf inspirierende Geschichten und spannende Einblicke, und ich sage viel Spaß mit Club der cleveren X Christian Redl!

00:01:16: Christian, beendet du dich eigentlich noch an dein erstes Mal Tochen?

00:01:20: Als erster mal nicht.

00:01:23: Da habe ich nämlich Schwimmen lernen sollen.

00:01:27: Und meine Eltern haben mir erzählt, dass meine Schwimntrainer immer verzweifelt waren weil ich immer alles unter Wasser zurückgelegt hab Und da hat es geklappt, dass ich mir so ein fünfundzwanzig Meter schwimmen.

00:01:37: Ich bin fünfundzwanzige Meter getaucht.

00:01:39: Dann haben wir uns gesagt okay aus welchen Gründen auch immer der Pup will nicht an die Oberfläche schwimmen dann erhöhen wir heute die Strecke und dann bin ich halt mehr getauchten.

00:01:47: Irgendwann habe ich Gott sei Dank geschwimmen gelernt.

00:01:49: aber an das was ich mich erinnern kann war damals so sechs, sieben Jahre alt und hab zu Weihnachten von meinem Onkel die erste Schnorchelausrüstung bekommen.

00:01:59: Das war der einzige Gerätetauch in der Familie.

00:02:02: Der hat mich und meinen Bruder Schnorchenmaske und Flossen geschenkt ohne zu wissen was er bei mir auslöst.

00:02:08: Und ich war dann im Sommer darauf mit ihm am Neufeldersee dieser See in der Nähe von Wien und der ist unten mit der Flasche gedaucht und ich bin halt immer oben mitgeschnorchelt und immer wieder runtergedaucht.

00:02:17: und da habe ich dann das erste Mal gemerkt Moment!

00:02:20: Da gibt es eine Parallelwelt Da gibt es etwas zu entdecken, da kann man Abenteuer erleben.

00:02:25: Du bist im dreidimensionalen Raum und das ist total still!

00:02:29: Das hat mich total fasziniert.

00:02:30: und dann habe ich angefangen mit zehn Jahren schon zum Geräte tauchen und hab dann die ganzen Tauchkurse gemacht, wollte dann unbedingt Meeresbüro gewähren, Boa Inseltaucher, Kampftaucher... Und mit siebzehn haben wir dann den Film im Rausch Dativ gesehen und da habe ich dann gewusst ok, das ist es Ich will so leben wie der Schorino in dem Film.

00:02:49: Wir haben die ganze Welt fliegen, über den Tauchen gehen, Weltrekorde aufstellen und das war mein Traum.

00:02:57: Du hast ja erst die Reise dann noch in die Bankenwelt verschlagen.

00:02:59: Du warst eigentlich im Finanzwesen tätig.

00:03:01: Wie ist es dazu gekommen dass du dann trotzdem vorher schon diese Leidenschaft fürs Tauchen erkannt hast?

00:03:06: Dann nochmal den Abstecher Richtung Bank gewählt hast und doch noch mal ausgestiegen bist und neu gestartet

00:03:10: hast.

00:03:11: Also witzigerweise damals ... Warum immer, damals sogar viel stärker als jetzt muss ich sagen.

00:03:17: Ich war immer interessiert an Geld.

00:03:20: Ich wollte immer viel Geld haben.

00:03:22: Warum auch immer?

00:03:23: Und hab dann gemerkt aus Meeresprologen verdient man kein Geld.

00:03:28: Boa Einzeltaucher verdienen super viel Geld aber das ist der gefährlichste Beruf in der Welt gewesen damals.

00:03:33: Wenn ihr viel Geld verdient und die werden ja dort bei thirty-fünftereiziger gar nix davon, dann wollt ihr wie gesagt zur Militär... gehen und wir dann den Film gesehen haben, das ist jetzt wirklich.

00:03:43: Und bin dann zu meinen Eltern gegangen und klagte die Herz auf mit der Schule.

00:03:46: Wärts luft an heute auch.

00:03:48: Beide Eltern gehen bis heute nicht tauchen.

00:03:51: Die verstehen bis heutzutage nicht so wirklich was ich da den ganzen Tag mache.

00:03:55: Also die Peggy ist dran?

00:03:56: Das war natürlich ein Riesen-Schock kann man sich vorstellen.

00:03:58: Wenn der Bull mit siebzehn sagt er hört's auf mit einer Schule.

00:04:01: Und ich war aber damals schon sehr fasziniert von Aktien, Anleihen, Börse ... Und hab dann den filmgesehen ein paar Wochen später Wall Street.

00:04:10: Dann haben wir gedacht, noch einen Moment Gordon Gecko.

00:04:13: Michael Dage ist genauso cool wie der Scharenau im anderen Film.

00:04:17: Ich mache die Schule doch bravfertig und habe dann begonnen in dem Bereich zum Arbeiten.

00:04:21: Habe aber schon dabei immer bei Weltmeisterschaften mitgemacht, Rekorde aufgestellt und hab dann irgendwann einmal gemerkt du kannst zwei Dinge nicht gleichzeitig zu ein hundert Prozent machen.

00:04:33: also du kannst von morgens bis abends arbeiten in der Bank anschließend trainieren gehen dann alles organisieren für die Weltrekorde.

00:04:41: Ich habe keinen privaten Urlaub gehabt, meine fünf Wochen Urlaubs sind immer für irgendwelche Rekorde also draufgegangen oder für Wettkämpfe und hab' dann in dem Jahr zwei Tausend Sechs entschieden entweder oder.

00:04:53: Und Jupp hat damals gesagt okay ich will probieren meinen Traum zu leben und das war für mich eine beste Entscheidung der Welt und B es hat funktioniert.

00:05:02: Also seit zwanzig Jahren mache jetzt nichts anderes

00:05:03: mehr.

00:05:04: Also ein richtiger Schritt.

00:05:05: aus der Konfortzone kann man auch sagen

00:05:08: Genau.

00:05:08: Das ist ja unter anderem auch mein Lebensmotor geworden und ich kann das wirklich nur jedem empfehlen, der das jetzt hört.

00:05:16: Man muss gerade in Zeiten wie diesen so komisch es klingt, absichtlich die Komfortzone verlassen.

00:05:22: Das Problem ist, ich kann man noch immer und früh haben die Leute immer gesagt naja wir haben alle sieben, acht Jahre eine größere Krise.

00:05:28: Das hat dann auch gestimmt und du hast dazwischen nicht mehr Zeit gehabt zum Regenarieren.

00:05:35: Zeit jetzt gerade ist einfach nur die, dass wir von einer Krise in der nächsten Krise gehen.

00:05:39: Seit zwanzig-zwanzig sechs Jahre lang Dauerkrisenzustand und jetzt sagen heute am meisten Leute an den Moment, wenn ich Zepi permanent in der Krise bin, obsetzt der Juppie ist die Teuerung.

00:05:48: Das hat sich ja keiner ausgesucht, dann wieso soll ich jetzt noch freiwillig am Nachbetag, am Abend, am Wochenende die Komfortzone verlassen?

00:05:57: Ich bleibe doch lieber zu Hause im Mundzimmer, weil das ist der Mondzimmer seit der Komfortzone!

00:06:03: merken ist dabei, dass ihre eigene Komfortzone immer kleiner wird.

00:06:08: Und die Kleine deine Komfortzone ist.

00:06:10: Dass du leichter fliegst oder wieder raus, das heißt irgendeine Kleinigkeit und du bist sofort im Börnerhaut depressiv.

00:06:18: und wenn du quasi das jetzt nicht freiwillig machst dann lernst du nix, dann entsteht kein Wachstum und deswegen wird die Komfort-Zone tatsächlich kleiner obwohl wir permanent den Stress von außen haben.

00:06:29: Wenn du es aber freiwilligen magst Dann lernst du neue Skills, neue Fähigkeiten und dann beginnt deine eigene Komfortzone zu wachsen.

00:06:38: Und die größere Komfortzone ist, dass du glücklicher und entspannter bist da.

00:06:42: Ich glaube das ist das was die Leute verstehen müssen, dass man heute das ganze freiwillig tun sollte.

00:06:47: Es muss nicht gleich immer ein Wälderquart sein im Streckendach unter ist.

00:06:51: Es reicht wenn ich sage okay war jetzt jahrelang warm duschen ob morgen gehe ich eine Woche kalt duschen auch das ist ja schon ein Grenzbereich.

00:06:59: nur wenn ich das freiwillig tue und ich entscheide mich dazu, dass zu tun.

00:07:03: Und ich ziehe es dann durch.

00:07:04: Dann entsteht Wachstum.

00:07:06: Ich glaube, das ist das was die meisten Leute wollen und nicht finden.

00:07:09: Also ich höre schon raus du hast deine Berufung definitiv zum Beruf gemacht?

00:07:14: Das war immer mein großes Glück.

00:07:17: Ich sehe schon gesagt, ich verdiene es natürlich wesentlich weniger als wie vorher in der Finanzdienstleistung aber ich fühle jetzt das perfekte Leben weil Freidauchen, steckt da das Wort Freiheit drin?

00:07:30: Das ist für mich generell im Leben eine sehr wichtige Geschichte geworden.

00:07:34: D.h.,

00:07:34: ich tue nur mehr das was mir Spaß macht und hätte jetzt keinen Spaß mit dir über dieses Thema zu reden dann würde ich es nicht aussitzen.

00:07:40: Und das ist eigentlich unbezahlbar!

00:07:44: Lass mich vielleicht kurz beim Abnurtauchen.

00:07:45: generell bleiben jetzt für Leute die mit dem Thema nicht so vertraut sind, Der hauptsächliche Unterschied zwischen Abnoe oder Freitauchen, wie du auch schon gesagt hast und dem klassischen Flaschentauchen?

00:07:56: Also zwischen Schnorcheln, Freitauchern, Abnoetauchen gibt es natürlich einen Unterschied.

00:08:00: Das sind nur Begrifflichkeiten.

00:08:01: früher, weil man gesagt hat, ich bin Abnoedaucher.

00:08:03: Habe aber gemerkt, Marketingtechnisch klingt das zwar cool, aber ist nicht zielführend, weil Abnoedauchen klingt immer noch risiko-gefährlich und übertrüber.

00:08:13: extrem sportler Freidauchen klingt jetzt weniger gefährlich und besser wie Schnorcheln, weil Schnorchen kann eh jeder.

00:08:20: Also deswegen, da ist nicht so viel Unterschied drin im Unterschied zum Gerätetauchen.

00:08:25: wir halten die Luft an das heißt wir atmen nicht unter Wasser Und das ist eigentlich die Faszination dabei.

00:08:30: also ich gehe ja flaschen tauchen.

00:08:32: in der Vergangenheit war sehr viel Flaschen Tauchen jetzt mittlerweile nie mehr so.

00:08:36: Weil ich mache dieses freitauchen oder benauertauchen aus zwei Gründen.

00:08:40: Das eine ist das intensive Natur-Erlebnis.

00:08:43: D.h.,

00:08:43: ich bin Fisch unter Fischen, mache keine Luftblasen oder steuerenden Geräusche und wenn du jetzt mit heimtelfinen Wahlen oder was auch immer unterwegs bist, die kommen einfach viel näher her.

00:08:54: Die sehen dir aus neuen Artgenossen oder etwas auch immer, weil du atmetst da genauso wenig wie sie und dann komm' man dir viel näer!

00:09:01: Und das ist einmal das eine Fasziniere.

00:09:03: Und das zweite, was mir fasziniert ist eben immer wieder seine Grenzen zu verschieben.

00:09:08: Ich bin ja nicht auf der Welt gekommen und konnte immer halb Minuten Luft anhalten, sondern habe genauso begonnen wie all meine Schüler mit einer Minute oder was auch immer.

00:09:17: Und hab dann halt einfach trainiert.

00:09:19: Wenn du dreißig Jahre lang was magst und da nicht gut bist hast du irgendwas komplett falsch gemacht im Leben!

00:09:25: Also ich kann jetzt nur sagen, wenn du gerade gesagt hast siebeneinhalb Minuten hast du die Luft angehalten unter Wasser.

00:09:29: Ich habe es gestern einmal aus Vorbereitung auf dieses Gespräch auch einmal selber probiert.

00:09:32: Ich hab gerade mal fünfzig Sekunden geschafft und ja, hab dann eben gehört siebeneinhalb Minuten ist dein persönlicher Rekord glaube ich im luftanhalten Unterwasser.

00:09:41: das ist schon unglaublich.

00:09:43: generell Sprichst du auch darüber in Gesprächen, Interviews oder in den Büchern über Risikomanagement?

00:09:51: Es ist ja durchaus auch ein bisschen riskant was du machst.

00:09:54: Das kann man schon so sagen, oder?

00:09:56: Nein eigentlich nicht!

00:09:57: Das sieht ja das faszinierend an dir.

00:09:58: Wenn du jemanden erzählst und du bist Freidauchabnahetaucher dann sagst du sofort Pah!

00:10:04: Risiko-Chanke tauchst und wenn du es überlebst aus der Glück, wenn stirbst du aus der Beiche In Wirklichkeit, wenn man sie mit dem Thema komplett auseinandersetzt und sieht man das wirklich von Anfang bis Ende durchdenkt.

00:10:16: Dann kommt man drauf dass das Risiko im Prinzip nicht anders ist wie beim Schachspielen.

00:10:21: Weil in meiner Welt ist zum Beispiel Fußball spielen oder Skifahren gefährlicher.

00:10:26: Warum?

00:10:26: Beim Skifahrern kann ich mal Füße brechen.

00:10:28: Ich habe noch nie jemanden gesehen im Wasser der sich an den Fuß bricht.

00:10:31: Das ist unmöglich!

00:10:32: Also der Weg zum Pool ist definitiv gefährlich als wenn ich dann schon im Wasser bin.

00:10:38: Wir haben noch nie jemanden gesehen, der sich ein Muskel einreist im Wasser beim Fußball spielen schon.

00:10:42: Also deswegen ist immer die Frage wie definiert man Gefahr?

00:10:46: Und deswegen finde ich es immer spannend wenn man sowas hört und sie dann einmal selber überlegt.

00:10:52: Dann kommen nicht mehr die Leute drauf im Moment da mal.

00:10:54: Das stimmt ja eigentlich.

00:10:55: Ich habe nur nie irgendetwas Negatives im Wasser erlebt.

00:10:57: Ein Seidemaisertrunken!

00:10:59: Da.

00:10:59: natürlich ist das ein anderes Thema aber der Spannende in meinen Seminaren Da kann man den Teilnehmer so wie du, in fünfzig Sekunden.

00:11:08: Wenn wir Zeit hätten und du Lust hast, dann kann er das innerhalb von einer Stunde verdoppeln.

00:11:15: Und bei zwölf- halbtausend Teilnehmern in fünfundzwanzig Jahren hat es keinen einzigen gegeben, der gesagt hat, ich glaube jetzt.

00:11:21: Und alle haben's geschafft!

00:11:23: Das ist das, warum ich so gerne darüber reden möchte oder zeigen möchte, darum bin ich froh über diesen Podcast weil das sind ja alles Möglichkeiten um den Leuten draußen zu zeigen.

00:11:33: also egal was immer wir tun Das ist alles nur im Kopf.

00:11:37: Wenn ihr nicht glaubt, dass jetzt die Zeit verdoppelt, dann kann es nicht funktionieren und das ist eigentlich das Besondere dabei.

00:11:44: Und in der Möglichkeit wenn du da zeigen würdest wie du richtig atmest, wie du dich entspannst, dass positive Gedanken weniger Sauerstoff verbrauchen wie negative Gedanken.

00:11:51: Wenn ich dir zeige wie du durch Ablenkung über diesen Atmenreiz drüber gehen kannst und du danach nochmal die Luft anheizen und auf einmal auf eine Minute vierzehig zwei Minuten bist und sagen die Leute Wahnsinn!

00:12:03: Das ist ein Komplettiere Aber wir haben nichts verändert, es ist nur dein Mindset was wir verändert haben.

00:12:10: Und das ist eigentlich etwas was ich durch Zufall entdeckt hab bei mir selber und das dann gemerkt habe dass das bei zwölfhhalb tausend Leute funktioniert mit... Da war noch nie einer dabei der es nicht verdoppelt hätte.

00:12:21: Das muss man sich mal überlegen.

00:12:23: Und kein Mensch hat das geklappt, was heißt denn das fürs Leben?

00:12:26: Wir beschränken uns alle immer nur selber!

00:12:29: Und das is eigentlich etwas, was ich mitgeben möchte, dass das eben eigentlich nur im Kopf ist.

00:12:35: und wenn man anfängt den Kopf zu trainieren, ist das wie ein Muskel.

00:12:39: Das heißt da auch Mental Training macht definitiv Sinn für Sportler aber nicht nur Sportler sondern auch für Unternehmer oder für jeden eigentlich.

00:12:46: Also auf dieses Angebot komme ich sehr gerne einmal zurück.

00:12:48: Ich vergleiche es so, ich bin selber Tennis-Spieler ja und wenn wir sich schon fürchtet vor dem Aufschlag vom Doppelfeller jetzt mache ich sicher einen Doppifeller beim zweiten Aufschlug dann habe ich mich schon sehr oft in den Doppelfellern tatsächlich gemacht also auch der Tennisspurt.

00:13:00: Er hat eine große mediale Komponente.

00:13:03: Es ist in jedem Sport, ich habe sehr viel mit Golf angearbeitet.

00:13:06: Ich habe das große Glück gehabt mit sehr großen Fußballvereinen zu arbeiten.

00:13:10: Ich war beim HSV Red Bull Leipzig und das Feedbed, was ich bekommen habe, wo die Spiele gesagt haben, dass es das beste Seminar war, was sie immer erlebt haben, weil du einfach sofort alles präsentiert bekommst.

00:13:24: Du denkst dann ja, das war jetzt ein schlechter Tauchgang oder der Tauchgang ist jetzt schlechter wie der davor?

00:13:29: Es ist sofort messbar geworden.

00:13:31: Die Frage ist, warum ist er schlechter geworden?

00:13:35: Weil wenn wir atmen, atmen wir das selber.

00:13:37: Ja,

00:13:38: d.h.,

00:13:38: es gibt zum Beispiel keinen einzigen Grund, wenn wir jetzt einen Tauchgang machen würden, dass du in fünf Minuten beim nächsten Tauchkang schlechter wirst.

00:13:46: und trotzdem passiert's.

00:13:48: Aber wenn du einmal eine Leistung gebracht hast kannst du ja fünf Minuten später genau die selbe Leistung nochmal bringen.

00:13:54: Da muss einer dann mal besser werden.

00:13:55: Ich sage nur dieselbe Leistungen!

00:13:57: Und trotzdem... gibt es Situationen, dass du schlechter wirst und diese Situation ist nur im mentalen Bereich.

00:14:03: Weil der Körper ist genau da selber!

00:14:06: Wie atmen die selbe Luft?

00:14:07: Es ist alles ident.

00:14:08: Das einzige was vielleicht ist, du magst dir selber zu viel Druck.

00:14:12: Also ich hab das immer wieder erlebt bei Schülern zum Beispiel jetzt aus Nummer eine Minute und dreieinfünfzig geschafft haben.

00:14:18: und dann sage ich auch okay beim nächsten Dachgang mags jetzt zwei Minuten weil zwei Minuten klingt besser wie eines drei auf fünfzehn.

00:14:22: Jeder freut sich boah kann zwei Minuten Luft anhalten und kann das jetzt ganz stolz am Abend jeden erzählen.

00:14:28: Ich wett mit dir, neunzig Prozent der Fälle schaffen uns nicht einmal einen halben Minuten.

00:14:33: Und damit ist schon wieder alles messbar geworden.

00:14:35: Warum hast du Tauchgänge verglichen?

00:14:37: Obwohl du sie gar nicht vergleichen kannst.

00:14:39: und das ist ja das Coole, dass durch diese Zahlen, durch die Zeit einfach diese Dinge alle messbar sind.

00:14:47: Das hat jetzt nichts mit esoterisch zu tun sondern es sind tatsächlich wissenschaftliche medizinische Geschichten weil positive Gedanken sorgen dafür, dass du entspannt bist aus dein Herzschlag Gehen.

00:14:57: dringend bleibt, wenn du negative Gedanken hast, regiert dein Körper genauso drauf und der Herzschlag geht rauf.

00:15:02: Je höher dein Herzschlag ist, desto schneller ist der Sauerstoffverbrauch.

00:15:05: Das ist die ganze Technik

00:15:06: dahinter.".

00:15:07: D.h.,

00:15:07: mit negativen Gedanken verbrauchen wir mehr Energie?

00:15:10: Kann man das

00:15:10: so sagen?

00:15:10: Genau!

00:15:11: Und das ist ja das was ich heute versuche den Leuten auch zu erzählen und zu sagen geschaut... Ja, wir leben in herausfordernden Zeiten seit sechs Jahren.

00:15:19: Sonst ist es einem Dauerkrisenzustand aber deswegen ist nicht alles schlecht.

00:15:24: Es gibt ja auch schöne und positive Dinge, warum konzentrieren wir uns nicht darauf?

00:15:27: Und immer nur auf das negative.

00:15:29: Und suchen heute Möglichkeiten die wir haben um halt einfach ein glückliches und ein spannendes Leben zu führen weil ich glaube das ist ja das Ziel was die meisten haben.

00:15:38: Lass uns noch mal kurz zu deiner Sportart zurück, zu den Rekorden vor allem auch.

00:15:42: Auf welchen Rekord bist du ganz besonders stolz?

00:15:47: Von den vierzehn Weltkarten habe ich sehr viel gemacht unter Eis oder in Höhen.

00:15:54: Da war ich immer einer der Ersten, weil mich eigentlich dieses mentale Film mehr fasziniert hat als wie das körperliche.

00:16:01: Weil ein Körper kann man trainieren.

00:16:03: Dann stört vielleicht den einen Weltrekord auf und dann braucht er vielleicht zwei Jahre.

00:16:06: Aber ein Weltrekort kann jeder aufstellen!

00:16:08: Also es gibt jetzt keinen Menschen in der Welt die einen dritten Viertelungenflügel hat, versteckte Chemien hätte oder sonst irgendetwas, sondern es ist alles nur Training.

00:16:15: Bei meinem geht's schneller bei meiner langsamen, aber im Prinzip kann sie jeder.

00:16:18: Aber dieser mentale Komponent hat mir am meisten faszinert.

00:16:22: Nichtsdestotrotz Der Rekord der für mich speziellsten ist, vielleicht gar nicht so da mentalste gewesen.

00:16:30: Nämlich im Jahr zwölf habe ich in Nepal auf über fünf tausend Meter Seehöhe ein Weltrekord aufgestellt um fünftausend neunhundertsechzig Meter Seehohe genauer zu sein.

00:16:42: und da haben wir die ganzen Ärzte und Medizin erklärt es ist unmöglich und du wirst dabei sterben.

00:16:47: das funktioniert nicht.

00:16:50: Vielleicht war er trotziges Kind, keine Ahnung, müsste man meine Eltern fragen.

00:16:53: Aber wenn jemand zu mir sagt es geht nicht dann akzeptiere ich das nicht.

00:16:56: also ich habe gelernt dass es für jedes Problem eine Lösung gibt.

00:16:59: Es geht nicht gibt's nicht

00:17:00: sonst?

00:17:02: Und je mehr darüber nachgedacht habtest du mehr bin in diesen Modus hineingekommen.

00:17:06: drum nervt mich es total mittlerweile wenn einer sagt es funktioniert nicht weil in Wirklichkeit nur einmal es gibt für jedes probleme eine lösung.

00:17:15: die frage ist nur wollen wir das?

00:17:17: sind wir schon so weit oder was auch immer.

00:17:19: Und da habe ich eine Theorie aufgestellt, wenn dein Warum und dein Wissere groß genug ist für ein Ziel das du hast dann wirst du von problemorientierten Denker zu anlösungsorientiertem Denker.

00:17:33: Da kann man erinnern damals in meiner Kindheit hat man quasi das Tauchen immer ausreden wollen und gesagt Du bist noch zu jung und das darfst und das geht nicht.

00:17:43: und ich bin mir in Lösungen gedacht.

00:17:45: Und wie ich dann mit der Schule aufhören wollte, habe ich nur meinen Problemen gedacht, warum ich schlechte Noten kriege und so.

00:17:53: Das hat mir eigentlich gezeigt, wenn du etwas wirklich willst ... Dann geht's auch!

00:17:58: Wenn es nicht will, dann brauche ich es ja nicht.

00:18:00: Aber dann ist es auch egal.

00:18:04: Man generell extrem Sport vielleicht noch zu dem Thema auch zurück.

00:18:07: Es ist ja, glaube ich gar keine offiziell anerkannte Spordart und Anführungszeichen Und die Extremsport-Zähne in Österreich hat sich gut etabliert.

00:18:16: Leider letztes Jahr eben mit dem Toton Felix Baumgartner wirklich eine wichtige Person im Extremsportsbereich verloren.

00:18:22: Auch es war ein sehr guter Freund von dir.

00:18:26: Ist circa ein Jahr vergangen?

00:18:28: Wie blickst du darauf zurück bzw wie hat sich diese Connection mit Felix Baumgarten eigentlich auch ergeben?

00:18:34: Man muss aber dazu sagen, obwohl wir ein sehr kleines Land sind schaut die ganze Welt auf uns gerade im Extremsportbereich.

00:18:41: Vielleicht liegt es an der Red Bull keine Ahnung Aber es ist eigentlich unglaublich was wir für eine hohe Dichte einen sehr guten Extremsportler haben.

00:18:50: Also wenn man jetzt denkt an diese ganzen Ultraradfahrer, eine große Amerika wird nur mehr von Österreichern dominiert und gewonnen.

00:18:57: Bergsteigen, Gerlinde Kaltenbrunner, Strongman Franz Müllner also wir haben Hannes auch leider auch verstorben auch ein guter Freund für mir gewesen unter Felix sowieso.

00:19:07: Wir haben für unsere Größe eine sehr hohe Dichte an Extremsports gehabt Und natürlich kennt man sich untereinander und tauscht sich aus und über das grosse Glück habt wie ich den Plan gewählt habe, extrem spartler zu werden.

00:19:22: Da hab' ich natürlich unweigerlich Felix Baumgartner gefunden in Zeitungsartikeln und im Fernsehen damals.

00:19:28: Und da haben wir gedacht eigentlich das was er macht, in der Luft würde ich ihn im Wasser machen... ...und nachdem er ja schon ein paar Jahre älter ist und ein paar Rekorde schon aufgestellt hat, wäre das irgendwie cool wenn ich mal ein paar Dinge von ihm abschauen könnte!

00:19:42: Ich werde es mein Leben nie vergessen mit dem damalsen Mail geschrieben Und da haben wir mal erklärt, dass er mein Vorbild ist und was ich mache.

00:19:48: Dass ich irgendwann einmal profe werden möchte wie er.

00:19:52: Dann ist der Woche lang nichts zurückgekommen und man hat gedacht das gibt's ja nicht.

00:19:55: Ist ja so arrogant!

00:19:57: Und irgendwann nach Monaten... Ich hab schon gar nicht mehr damit gerechnet, kam ein E-Mail vom Felix Baumgartner und er hat nur reingeschömmt Hallo Christian!

00:20:05: Freitag ist auch nix für Warmtuscher.

00:20:08: Alles Gute und Lieber Felix!

00:20:12: Man dachte, er hat zumindest nochmal geantwortet ne?

00:20:14: Und wie das Leben so spielt, ein paar Wochen später war ich eingeladen zum Harnenkammerinnen und ich stehe auf einer Veranstaltung und denke mir nix.

00:20:24: Und da fahre ich mich schon rüber auf die Seitenstätte Felix mit mir.

00:20:27: Ich habe einen Bullscop von Zweihundert und dachte jetzt oder nie?

00:20:32: Jetzt muss ich ihn anreden weil die Chance kriege vielleicht nie wieder!

00:20:36: und hab dann gesagt, hallo Felix ich bin da nicht warm du schon freitag?

00:20:41: Und haben sofort händenummern ausgetauscht.

00:20:43: Da haben wir sofort blind verstanden und daraus ist eigentlich eine ganz spezielle Freundschaft entstanden und der war immer mein Menter also immer wenn ich irgendeine Rekorde aufgeschaut habe oder so.

00:20:55: Habe ich ihn um Rat gebeten und so und er war auch immer offen.

00:20:59: Ich habe mich überall mitgenommen und bin ein bisschen stolz muss ich sagen weil ohne meinen tauchen, glaube ich wäre aus der Stratosphäre nicht so schnell gesprungen.

00:21:09: Mein Leer hat eine claustrophobische Zustände bekommen unter dem Helm, war eine witzige Geschichte, bin bei einem ins Auto eingestiegen und hör ... Und ich denke mal oh mein Gott was ist das da's weder?

00:21:19: Das gibt es ja nicht!

00:21:20: Ich sage was is' das?

00:21:21: Was isses?

00:21:22: Kann man aus dem Auto hören?

00:21:23: Dann sagt er ja das ist seine eigene Atmen gewesen, dann hat man eben die Geschichte erzählt dass wenn er den Helm aufsetzt, der nach einer Stunde oder glaubt er muss sterben und hat den Helmer runtergerissen hat dann auch die USA verlassen, das Projekt ist ja dann verschoben worden um einige Zeit.

00:21:37: Und der Jungs sagt okay es gibt kein Problem gehen wir tauchen!

00:21:41: Weil wenn du tauchend bist, bist du im dreidimensionalen Raum wie beim Sprung, du hast diesen Atemregel im Mund also wir waren Gerätetaucher und hast auch diesen Artenwiderstand und das können wir in Salzburg im Hallenbad im Riff bei vier Meter Tiefe jeden Tag trainieren bis du quasi das in den Griff kriegst.

00:21:57: Und genauso haben wir es danach gemacht, also deswegen freut's mir besonders dass ich auch ein kleiner Teil sein durfte von dem Riesenprojekt weil das was halt viele in Österreich unterschätzen ist was der wirklich erreicht hat.

00:22:09: Also das kann man eigentlich gar nicht oft genug hervorhin sehr aufkritisiert worden durch seine Aussagen auf Facebook.

00:22:17: aber nichtsdestotrotz wenn man sich das überlegt was er erreicht hat Der hat einen Bekanntheitsgrad der höher is wie Arnold Schwarzenegger, also früher war es sehr viel unterwegs weltweit.

00:22:28: Ich wollte in Grönland tauchen im Nordpoltauch, also wir waren sehr exotisch Norten.

00:22:32: und als wir immer gefragt haben, woher kommen?

00:22:34: Früher ist nicht mehr gesagt Australia oder Austria noch Kängurus.

00:22:38: Irgendwann war das dann immer mehr witzig.

00:22:39: Dann habe ich erzählt Arnold Schwarznegger ja... Und nach dem Sprung haben wir gesagt Felix Baumgartner, Stratosfernjumper.

00:22:46: Den hat jeder Mensch gekannt!

00:22:48: Das muss man sich mal vorstellen.

00:22:50: Weltweit.

00:22:52: Ich glaube, es war auch eines der meist gesehensten Fernsehsendungen weltweit.

00:22:56: Der war überall auf der Titelseite – weltweit!

00:22:58: Das muss da mal zusammenkriegen.

00:23:00: Der hat gehabt.

00:23:01: YouTube hat dann nach wie vor den Rekord mit dem größten Livestream weltweit seit damals.

00:23:10: Wurde nie wieder gebrochen.

00:23:12: Also er hat ja schon etwas abseits vom Sprung erreicht und bewegt und ich glaube auf das sollte man extrem stolz sein.

00:23:19: aus Österreicher.

00:23:21: Ist es eigentlich dann, wenn man trotzdem aus Extremsportler manchmal auch mit der Endlichkeit konfrontiert ist?

00:23:26: Vielleicht wenn man einfach trotzdem einen Tauchgang wagt wo man sich denkt okay wenn etwas schief geht dann stirbt man vielleicht wirklich oder wenn man in die Lüfte geht.

00:23:34: Wenn man so das Stratosphäre springt kann man eben auch durchaus vielleicht tödlich verletzt werden.

00:23:39: spielt dieser Tod auch irgendwie in den Gedanken immer mit vor einer solchen Weltrekordversuche?

00:23:45: Nein, eigentlich nicht.

00:23:46: Ich glaube man versucht es immer auszublenden.

00:23:50: Man bereitet sich extrem darauf vor und darf mich auch nicht vergessen wenn ich jetzt für so ein Weltrekord-Torchgang trainiere.

00:23:56: Trainiere sechs Monate, fünf Tage Woche zwei Stunden am Tag.

00:24:01: Ich habe immer Sicherungsdauer dabei, ich habe immer Nahrts dabei.

00:24:04: Das heißt mir kann da wirklich nichts passieren weil zu sterben muss ist wirklich... du musst ja den Herzen fad kriegen und den kann ich immer kriegen.

00:24:12: Beim Runterspringen ist das immer was anderes, weil wenn da irgendeiner Technik nicht funktioniert schlägst du am harten Beton auf.

00:24:19: Es ist so!

00:24:21: Das ist ein komplett anderer Welt, deswegen habe ich mich nie aus Extremsportler gern bezeichnet.

00:24:26: Weil was die machen ist ja wirklich riskant.

00:24:30: Aber das Problem dabei ist wie man halt auch wieder sieht, dass alle nicht gestorben sind bei einem riskanten Projekt.

00:24:40: Stratas fährt, alles super ging.

00:24:42: Habe ich auch RS-Belot, alles Super gingen.

00:24:45: Dann stürzte er ab bei einem harmlosen und dann fing es sich um einen harmlosen Hubschrauberabsturz.

00:24:51: Bei einem Transportflug?

00:24:52: Genau, genau.

00:24:53: Und der andere bei einem Barakleid.

00:24:58: Wenn man nicht sagen würde, die wären jetzt verunglückt bei einem dieser Stanz, großen Stanz das sie gemacht hätten, dann würde ich das sagen ja aber in Wirklichkeit ist das passiert den neun im Urlaub und den anderen beim Job.

00:25:11: Generell sprichst du auch in den Vorträgen über Ängste, Überwenden.

00:25:14: Das ist ja auch immer eines deiner Themen auch über die eigenen Grenzen hinweg zu gehen bzw.

00:25:20: den Kopf auszutricksen auf eine gewisse Art und Weise.

00:25:24: Wie gehst Du mit Angst um?

00:25:25: Hast Du auch bei Deinen Weltrekordversuchen Angst verspürt?

00:25:28: Also das Witzige ist kein Mensch ist angstfrei.

00:25:31: also auch die super extrem Sportler haben Angst vor irgendetwas.

00:25:35: aber das witzige es tatsächlich des wenn ich tauchen war habe noch nie Angst gehabt Und bin natürlich oft angesprochen worden, habe dann ein eigenes Buch darüber geschrieben und haben mich mit dem Thema sehr intensiver angesetzt.

00:25:45: Weil mir das natürlich brennend interessiert hat!

00:25:48: Und da bin ich draufgekommen, dass – und ich glaube, es sind Zeiten wie diesen extrem sinnvoll ist, darüber nachzudenken – brauchen wir eigentlich Angst?

00:25:57: Ich liebe es mittlerweile wirklich stundenlang mit Psychologen zu diskutieren, weil die Psychologie will uns ja einreden.

00:26:04: Wir brauchen die Angst damit sie uns schützt vor einer gefährlichen Situation.

00:26:07: Also ich persönlich habe jetzt schon länger kein Sebelz-Antiga mehr gesehen, vielleicht gibt es das da in Linz und Berg her oben keine Ahnung ja?

00:26:13: Vielleicht braucht man dann noch Angst.

00:26:15: aber für mich ist Angst eher was ganz anderes nämlich Angst ist etwas limitierendes.

00:26:20: Angst hemmt mich.

00:26:21: Angst sagt okay macht ihr nicht so abständig verfolgt nicht deinen Traum bleibe im Bankjob!

00:26:26: Das ist Angst.

00:26:28: Des was aber alle Extremsportler haben auch ich bei jedem Tauchgang ist wir haben Respekt

00:26:36: D.h.,

00:26:36: hättest du keinen Respekt, dann trainierst du nicht, bereitest dich nicht vor, hast keine Sicherungstaucher, hast kein Arzt dabei bei meinen Tauchgängen, dann war ich schon tot.

00:26:44: Also nicht jeder Weltekordversuch hat funktioniert und bin vielmehr bewusstlos geworden, d.h.

00:26:48: die wäre schon mindestens einmal tot, wie man sterben geht.

00:26:52: Aber weil ich eben Respekt habe, bereite ich mich auf diese Situationen vor.

00:26:56: aber der Unterschied zur Angst ist eben dass der Respekt keine Limitierung hat.

00:27:02: Und deswegen glaube es ganz gut Wenn man das Wort Angst mit dem Wort Respekt ersetzen würde in der Zukunft, weil dann hast du ein viel befreiteres entspannteres Leben.

00:27:15: Jetzt bist du ein sehr erfolgreicher Mensch und hast viele Weltrekorde gebrochen vielleicht für alle Club der Kleberin Zuhörerinnen und Zuhöhrer die auch einmal einen Weltrekordversuch starten möchten.

00:27:24: wie geht mir das eigentlich an?

00:27:26: Es ist relativ simper also über Milkschirmerns genießt Buchdreckorde und wenn er gesagt wird das ist oder jenes gerne aufstellen Entweder hast du dann sehr viel Geld, was ich nicht hatte.

00:27:39: Dann kommen die ja aus Englern eingeflogen und überreichen dir direkt nach einem geschaffenen Weltenquart sogar die Urkunde.

00:27:44: also da gibt es dann so ein Programm, so eine Rahmenprogramm wo er genau drin steht.

00:27:49: was muss alles erreicht werden damit das quasi offiziell anerkannt wird?

00:27:54: Also die beobachten auch den Weltregulierversuch?

00:27:56: Ja genau, also beobachter sind immer dabei und in meinem Fall war es halt ein Notar.

00:28:00: Das ist jetzt quasi die günstigere Variante.

00:28:02: der beglaubt dann das quasi für das Guinness Buch.

00:28:05: Der Rekord an der Gregsdweider-Baubau, später hat er die Urkunde zugeschickt.

00:28:08: Also wenn man's nicht gleich haben möchte, dann ist jetzt die günste gerede Variante einfach das Guinnes Buch anschreiben sagen was man vorhat Dann schauen die ob schon einmal einen Rekorder gegeben hat.

00:28:19: Nicht alle Rekorde stehen im Guinnessbuch drin.

00:28:22: Also den mal riesengroße Datenbank, das kann man auch selber recherchieren.

00:28:26: Ich hab damals zum Beispiel im Jahr zwei-tausendzwei bei mein allererster Weltrekord versucht, der dann zwei-tausend drei war einfach die Skinnispuchter Rekorde genommen und habe einfach gelesen was gibt es unter Wasserrekorde?

00:28:37: Habe gelesen dass ein Italiener auf fünfundachtzig Meter weit unter Eis gedaucht ist, haben gedacht man, das klingt jetzt nicht so weit wie's kann ich, wo aber vorher noch nie Eis dauchen.

00:28:45: Und dann hast du gesagt machen wir neunzig mit dem Dach.

00:28:46: Dann haben

00:28:46: wir da auch okay, dann haben wir jetzt einmal einen kleinen Weltrekort draus in ersten... Und so ist das dann entstanden.

00:28:52: Das ist halt das Coole, dass ich heute quasi durch das, dass es kein offizieller Anerkanter Sport ist bin ja auch ein Unternehmer.

00:29:00: also ich bin seit zwanzig Jahren Einzelunternehmer.

00:29:04: Ich mache mir alles selber.

00:29:05: D.h.,

00:29:06: die Organisieren mir das, ich kümmere mich um mein PR und Sponsoring und deswegen habe ich halt so viel gelernt.

00:29:14: Viele andere Sportler, die halt anerkannt sind.

00:29:17: Die haben einen Manager, einen Trainer und einen Physio, die haben ein Riesen-Team hinter sich und konzentrieren sie nur auf den Sport, weil das war mir immer zu wenig.

00:29:26: Ich wollte mich jetzt nie nur aufs Dauchen konzentrieren!

00:29:29: Ich wollte auch nie nur Rekorde aufstellen im klassischen Sinn, wenn normalerweise macht man heute Rekord im Halmbad oder im Meer oder im See nicht unter Eis oder in Höhlen Und ich hab das ja damals sehr durch einen Zufall entdeckt und habe aber gemerkt, dass mir das viel mehr Spaß macht als mich im Pult zu tauchen.

00:29:46: Wenn du in Mexiko tauchen gehst, dann stellst du dir nicht nur den Weltrekord auf sondern du erlebst dir was.

00:29:52: Natürlich hätte ich jetzt auch trainieren können in Wien in der Stadthalle im Hallenbord und dann jahr später irgendwann ein Rekord ausstellen.

00:29:59: nur außer Fliesen Hätte da jetzt nicht wirklich viel erlebt.

00:30:03: und so war er halt viermal in Mexico drüben für drei Weltrekorder.

00:30:07: Wir haben dort eine Hölle betaucht die ganz Kurz vorher erst entdeckt worden ist und wir haben da gefunden, ein Jaguar-Auskeleit.

00:30:15: Teile von einer Meierfrau oder einer Feuerstelle.

00:30:18: Das ist cool!

00:30:20: Also mir geht es jetzt ja nicht nur um diese Leistung.

00:30:23: Die hätte wesentlich einfacher auch erhaben können.

00:30:25: Sondern ich wollte immer das drum herum.

00:30:28: Für mich war das immer eine Gesamtpaket.

00:30:32: Jetzt haben wir über Erfolge gesprochen.

00:30:33: Du hast aber auch gleichzeitig erwähnt.

00:30:34: Es hat auch mal den einen oder anderen gescheiterten Weltrekordversuch gegeben.

00:30:38: Wenn du jetzt zurückblickst auf deine Laufbahn, was war vielleicht das größte Scheitern?

00:30:44: In Wirklichkeit gar nichts.

00:30:45: Ich habe schon erzählt, ich bin vielmehr bewusstlos geworden einmal bei einer Meisterschaft, dreimal beim Weltregard versuchen.

00:30:52: aber ich hab jedes Mal etwas gelernt und das war eigentlich für mich das Wichtigste.

00:30:57: also ich sage immer so und auch das muss man glaube in Österreich ein bisschen überdenken wenn man sagt gescheitert schlechter Mensch wenn Du einen Fehler machst Und in kein zweites Mal mehr, dann war es für mich ein Scheiter.

00:31:12: Wenn du den selben Fehler zwei oder drei mal magst, dann denk' ich ein bisschen anders drüber.

00:31:18: Aber ich muss ehrlich gestehen durch meine Niederlagen habe ich am meisten gelernt nicht durch meine Siege sondern durch die Niederlage und ich hab halt immer versucht mir zu überlegen warum bin jetzt gescheitert?

00:31:30: Und was kann ich beim nächsten Mal besser machen damit sie ihm nicht mehr

00:31:32: passiert?".

00:31:33: Deswegen habe ich einen komplett anderen Zugang.

00:31:35: und das andere, was ich über gelernt habe – und das ist vielleicht auch spannend – ist von meinem Set her gibt es ja normalerweise drei Möglichkeiten zu einem Rekordtaggang zu beenden.

00:31:45: Erste Möglichkeit ist Ich schaffe ihn!

00:31:48: Das ist natürlich das beste Logisch.

00:31:51: Zweite Möglichkeit ist, Ich schaff ihn nicht und ich breche ihm ab.

00:31:56: Dauch und immer gegen Ende.

00:31:58: Es gibt im Anfang keine Probleme, es gibt in der Mitte keine Probleme.

00:32:00: Es ist immer nur am Ende, wie bei einer Firma oder beim Projekt.

00:32:03: Das ist immer aber nur am ende eng – genauso beim Dauchen!

00:32:07: Und wenn ich jetzt merken würde, fünf Meter vom Ziel das könnte eng werden, brauche ich die meine Hand noch ausstrecken.

00:32:13: So fuhr der Sicherungstaucher da und eine Sekunde später hätte ich einen Atemregel im Mund und könnte atmen.

00:32:20: Der Weltechor hat versucht es abgebrochen und ungültig aufzugeben.

00:32:24: Die dritte Möglichkeit ist, wie so ein Tauchgang beendet und das ist im Firma passiert.

00:32:28: Ich tauche, mir geht wirklich die Luft aus am Ende!

00:32:31: Und ich werde bewusstlos.

00:32:32: in dem Moment, wo ich bewusstlos bin – es ist natürlich auch ungültig – kann selber nichts mehr tun.

00:32:37: Muss darauf vertrauen dass der Sicherungstaucher mir so schnell wie möglich an die Obersauberfläche bringen.

00:32:42: An der Oberfläche sitzt immer eine Arzt mit Saarstoffe wird dann sofort reinen Saarstoff bekommen und wird dann nach ein paar Sekunden wieder zu mir kommen.

00:32:49: Also ich würde jetzt nicht sterben dabei, aber trotzdem weißt du wenn die Sicherungstauchern Fehler machen mache ich auch niemand mehr auf.

00:32:58: also das ist schon ein bisschen am Hinterkopf logischerweise.

00:33:02: Aber nichtsdestotrotz gibt es in meiner Welt nur zwei Möglichkeiten wie so einen Tauchgang beende.

00:33:07: Nämlich der erste und der letzte Sagen natürlich den Leuten wie durchgeknallt ist.

00:33:12: ja weil entweder scharfes oder wertbewusstlos.

00:33:14: was sind das für Optionen?

00:33:16: Aber das Problem ist, ich habe dann, bevor es ihm passiert ist sehr viel darüber nachgedacht und habe mir überlegt okay wenn ich jetzt aufgebe.

00:33:25: Erstens einmal würde mich dies extrem stören.

00:33:29: warum?

00:33:30: Ich tauche jetzt hundert Meter und da ist zum Beispiel so einer meiner Wälder Gott versuchte mehr.

00:33:33: gehts bei sixa-neinzig fünfa-einzig Meter als wir denken wird diesen Atemregel nehmen.

00:33:37: bei sechsa- neinzig Metern würde einatmen und weiß beim ersten Mal einen atmen abgebrochen.

00:33:43: Zweites mal einen Atmen vier Meter weiter.

00:33:45: sehe dieses Ziel Und ich hätte sofort eine Frage an meinen Kopf.

00:33:49: Was wäre wenn?

00:33:51: Was wäre jetzt passiert, wenn ich die vier Meter weiter taucht werde?

00:33:54: Hätte ich es geschafft?

00:33:55: Dann haben wir reden bei hundert Meter von vier Prozent.

00:33:57: Es ist nicht viel!

00:33:59: Hätte Ich es geschafft oder hätte ich es nicht geschafft?

00:34:03: Und auf diese Frage würde nie Antwort bekommen.

00:34:05: Das heißt bis zu meinem letzten Atemzug würde permanent darüber nachdenken was wär damals gewesen?

00:34:12: Hättest probiert, hättest geschafft?

00:34:14: keine Ahnung weiß ich nicht.

00:34:15: Das würde mich total belasten.

00:34:17: Deswegen habe ich gesagt, das will ich nicht und wie ich da am Bewusstes waren bin, habe aber was anderes noch gemerkt mit dieser Einstellung profitiere doppelt.

00:34:27: nicht nur dass ich mir nicht belasten würde mit dieser Frage sondern... Was würde ich lernen wenn ich aufgebe?

00:34:33: Nichts!

00:34:34: Ich war aufgegeben.

00:34:35: Ich saß die kann nicht mehr überlegen was ist falsch gelaufen, was könnte beim nächsten Mal besser machen?

00:34:40: Nix weil ich hab einfach nur aufgegeben Punkt Ende.

00:34:43: Kann man nicht überlegen Wo hätte mehr trainiert, hätte kein Interview gegeben vor dem Dach oder was auch immer.

00:34:49: Weil ich nur aufgeben.

00:34:51: Wenn ich aber bewusstlos werde habe ich trotzdem ein hundert Prozent gegeben und das ist der Unterschied.

00:34:59: Und wenn du ein Hundert Prozent gibst und es trotzdem nicht reicht kann man überlegen warum es nicht gereicht hat.

00:35:08: Wenn ihr aufgebt brauchen wir nichts zu überlegen außer dass ihr aufgeben habt.

00:35:13: Und für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer, die sich jetzt denken ja irgendwie ich würde es auch mal versuchen dieses Freitauchen oder dieses Abnoeitauchen was rätst du denen?

00:35:20: Also ich höre ein bisschen raus immer also niemals niemals alleine.

00:35:24: Also ganz wichtig ist niemals allein.

00:35:25: Also selbst in der Bahn war das so ein Thema dabei sein.

00:35:29: Die Wahrscheinlichkeit dass man bewusstlos wird ist wirklich sehr sehr gering.

00:35:32: also da ist die Wahrscheinlichheit dass die Hälfte dazuhören im Lotto gewinnt höher Aber nichts so trotz kann es ja passieren.

00:35:39: Und wenn's passiert, dann ist es alleine immer tödlich.

00:35:41: Deswegen die wichtigste Regel ist immer zur Zweite.

00:35:44: Das heißt einer halte Luft an und der andere passt auf weil wenn du bewusstlos werden solltest bleibt das Gesicht einfach unter Wasser und du erträngst.

00:35:52: Das ist einmal das eine.

00:35:53: Das zweite ist was natürlich sinnvoll wäre sich jemanden zu suchen der sie auskennt, der einem zeigt wie das funktioniert.

00:36:02: Weil wie gesagt ich glaube es gibt keinen Sport auf der Welt wenn man die Zeit innerhalb von einer Stunde verdoppeln kann oder die Leistung verdoppelt.

00:36:14: Es funktioniert nur beim Freitauchen, wenn man eine richtige Anleitung hat weil es eben so mental ist und deswegen glaube ich schon dass es Sinn macht sich da jemanden zu suchen der sich da ein bisschen auskennt und einen da hilft weiter.

00:36:26: dann kann man wirklich relativ schnell gute Fortschritte erzählen.

00:36:30: jeder Mensch kann medizinisch nachgewiesen innerhalb von kürzester Zeit vier Minuten die Luft anhalten.

00:36:37: Also wir fassen nochmal zusammen.

00:36:39: Jeder kann bis zu vier Minuten die Luft anhalten, aber das zu probieren niemals alleine.

00:36:46: Christian, wir kommen jetzt schon zum Ende unseres Gesprächs angekommen und es gibt immer eine Abschlussfrage im Club der Kläberen Podcast und diese Frage möchte ich dir auch stellen.

00:36:56: Und zwar erzähle uns eine Eigenschaft von dir auf die du wirklich besonders stolz bist und die wir uns von dir abschauen können!

00:37:06: Gute Frage, spannende Frage.

00:37:11: Die Spannende glaube ich ist wirklich dass ich gemerkt habe nicht nur bei mir sondern auch bei meinen Schülern das ganze Leben im Kopf ist.

00:37:20: Ich glaub wirklich dass man sich viel mehr mit seinem eigenen Kopf auseinandersetzen sollte jetzt nicht als Psychologen oder was aussuchen soll.

00:37:27: aber ich glaube dieses Mental Training ist für die Zukunft das Um und auf.

00:37:34: Wie gesagt, wir leben in einer Zeit von Krisen.

00:37:36: Wir leben sehr speziellen Zeiten.

00:37:38: Du weißt nie morgen wenn du aufwachst.

00:37:40: was ist jetzt wieder für Katastrophe?

00:37:43: und deswegen glaube ich es ist noch umso wichtiger als nicht nur um Spitzenleistungen zu bringen sondern einfach nur mehr um ein spannendes glückliches Leben führen zu können sie haben ja mit seinen eigenen Kopf auseinandersetzt sondern mal zu überlegen Was kann ich?

00:37:58: Was schadet mir?

00:37:59: Was hilft mir?

00:38:04: Das ganze Leben spielt sich vielmehr im Kopf aus, wir glauben.

00:38:08: Das ist ein gutes Abschlussstatement.

00:38:10: Christian Redl ich bedanke mich für das angenehme und sehr interessante Gespräch.

00:38:14: wenn du alles Gute für deine zukünftigen Vorhaben und danke nochmals für deine Zeit!

00:38:19: Vielen Dank!

00:38:20: Danke schön!

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00:38:41: Alle Folgen findest du auch auf nachrichten.at slash-podcast oder ganz praktisch in der ON App unter Medien.

00:38:50: Bis zum nächsten Mal!