00:00:02:
00:00:07: Da sind wir wieder mit einer neuen Folge von Club der Cleveren, dem OUN-Podcast für Persönliches Wachstum.
00:00:13: Mit
00:00:13: mir
00:00:14: Elisabeth Eidenberger und heute zu Gast ist Professorin Anita
00:00:18: Frauwalner.
00:00:19: sie ist Gründerin des Instituts Allergo Sahnen und wenn ihr jetzt denkt was ist das?
00:00:24: Ja ihre Produkte kennen wir alle vor allem dann wenn wir mal ein Antibiotikum verschrieben bekommen haben aber wahrscheinlich das dazu genommen.
00:00:31: die Rede ist von
00:00:32: Omnibiotik.
00:00:34: Ihre Geschichte beginnt allerdings nicht im Labor, sondern es ist eine Geschichte
00:00:39: mit
00:00:39: einer Kindheit voller Krankheiten die niemand erklären konnte und den entscheidenden Wendepunkt brachte der Tod ihres Mannes.
00:00:47: Im Alter von vierzig Jahren ein Einschnitt der sie auf einen Weg gebracht hat, den Sie sich vorher wahrscheinlich nicht hätte vorstellen können.
00:00:54: Es ist etwas sehr großes daraus entstanden Ein international erfolgreiches Unternehmen in Bereich der probiotischen Medizin.
00:01:01: Wir sprechen darüber, wie aus persönlichem Verlust und Krise echter Antrieb wurde.
00:01:06: Wie sie gegen Zweifler und Skeptiker ihren eigenen Weg gegangen ist gerade in einer Branche die oft von Behauptungen und Stadtbeweisen lebt.
00:01:14: Es geht um die Frage, wie das Mikrobiom nicht nur unsere Verdauung sondern auch unser Gehirn oder vielleicht auch unsere Leber beeinflusst Und es geht um eine Firmenkultur und warum sie fünfzehn Jahre lang bewusst nur Frauen eingestellt hat.
00:01:27: Dazu geht's um Glaube, um Bauchgefühl bei Entscheidungen und die Frage, warum sie sich jetzt mit fast siebzig immer noch nicht zur Ruhe setzen will?
00:01:35: Es war ein unfassbar spannendes tolles inspirierendes Gespräch – ich sag viel Spaß!
00:01:47: Ich habe heute einige Sprechspartnerinnen, von denen ich glaube dass sie perfekt in diesen Podcast passt.
00:01:53: das, was ich gelesen gehört und mit ihrem Gespräch schon gehört habe.
00:01:57: Das Gefühl, dass ihr das Kaleidoskop des Lebens schon erlebt von den dunkelsten, schwierigsten Zeiten bis hin zu den buntesten, hellsten, schönsten Erfolgen – mit allem, was dazwischen liegt, mit viel Glück auch, mit Viel, viel Freude!
00:02:12: Und deshalb freue ich mich jetzt, dass wir plaudern können, Professorin Anita Frauwallen hat sich willkommen.
00:02:17: Ich freue mich, dass ich da sein kann und bin schon sehr gespannt worüber wir sprechen werden.
00:02:23: Würden Sie das auch sagen, so sie haben es eigentlich alles erlebt?
00:02:25: Was man so erleben kann?
00:02:27: Tatsächlich also ich würde wirklich sagen in meinem Leben ist das größte Glück dass ein Mensch empfinden kann genauso da gewesen wie die größte Verzweiflung und nicht nur einmal sondern mehrfacher und unterschiedlicher Art und Weise.
00:02:46: Und ich glaube aber, also nicht nur dass es mich geprägt hat sondern das ist auch ganz wesentlich alles prägt was unser Unternehmen macht.
00:02:56: Also da merkt man das sehr stark weil mittlerweile doch eine sehr große Mitarbeiterschaft Aber dieses zu wissen du machst deinen Job nicht damit deine Chefin sich ein neues Auto kaufen kann oder so etwas Sondern tatsächlich Wir haben tatsächlich einen Grund, in dieser Forschung weiterzugehen.
00:03:19: Und das treibt uns und es treibt wirklich jeden Einzelnen.
00:03:23: Ich liebe das weil dadurch hast du auch das Gefühl immer in einer Familie zu arbeiten.
00:03:29: So was musst du mal haben bei fünfhundert Leuten?
00:03:31: Das muss man auch mal schaffen!
00:03:33: Jetzt fangen wir ganz von vorne an.
00:03:34: und jetzt würde ich mir so sagen dieses Thema der Gesundheit hat sie irgendwie gefunden im Leben Als wir uns kennengelernt haben in diesem Jahr bei einem Vortrag erzählt, sie waren als Kind schon eher kränklich.
00:03:49: Wie war so ihr Start?
00:03:51: Man kann sich das nicht vorstellen aber ich scheine irgendein Problem gehabt zu haben.
00:03:57: Ganz klein, da muss ich so drei vier Jahre alt gewesen sein.
00:04:01: Erkrankung ein Monat lang viertig Grad Fieber.
00:04:05: Niemand hat gewusst was es ist.
00:04:06: Ich hab's überlebt Aber von dem Moment an war ich jedes Monat, bin ich krank gewesen und bin ausgefallen.
00:04:14: Also in der Schule mein Klassenvorstand hat gesagt, Anita was ist das für eine Krankheit?
00:04:19: Ich kenne das überhaupt nicht!
00:04:22: Und das nimmst du hin.
00:04:23: ja auch als mein Sohn geboren wurde wenn ich mich über ihn gebeugt habe beim Wildklingel ist mir der sprichwörtliche Rots aus der Nase geronnen.
00:04:33: Das sind nicht die Dinge, die dich jetzt so sehr behindern.
00:04:37: Weil ... Gott sei Dank, ich bin ja nichts gestorben oder im Krankenhaus gelandet oder sonst etwas.
00:04:43: Aber immer krank!
00:04:47: Und das Schlimme aber ist dann natürlich wenn du es auch bei deinen Partnern siehst und ja, ich sage dir mal, kannst du was sich nicht vorstellen?
00:04:58: Ich habe wirklich dieses große Glück erlebt der Liebe auf den ersten Blick.
00:05:05: Mein Mann und ich, wir haben uns gesehen und sie wussten beide ab dieser Sekunde –
00:05:12: bzw.,
00:05:12: das ist sie eher!
00:05:15: Da bist du so was von... Das beflügelt dein ganzes Leben.
00:05:21: und ganz ehrlich als ich dann auch bemerkt habe dass er immer Vorprüfungen, er hat Medizin studiert massivste Durchfälle gehabt hat Da hab ich mir gedacht, er studiert Medizin.
00:05:31: Nicht dich!
00:05:33: Das hat mich nicht so gestört und ich werde das nie vergessen.
00:05:38: also meine Wendung hin zur Medizin kam zuerst einmal weil mich mein Mann mitgenommen hat zum Beispiel zu ganz spannenden Vorlesungen.
00:05:47: ja also das hat schon mal gerade in der Gastroenterologie aufgemacht aber Ich habe ihn damals auch zu seiner ersten Koloskopie gebracht.
00:05:59: Und damals hat mir wirklich die geistliche Schwester, also ich war weit über siebzehn ... Die hat gesehen wie ich blass geworden bin, wie ich gesehen hab, wie er rausgekommen ist weil Sie konnten ihm nicht einmal eine Narkose geben so schlimm war es!
00:06:13: Also weil die Angst gehabt haben sie gehen beim Daumen durch oder sonst was.
00:06:18: und dann schaut sie mich an und sagt sie Ira?
00:06:22: Und dann sagt sie, wissen Sie was?
00:06:26: Ich arbeite seit mehr als fünfzig Jahren hier auf der Station und ich habe noch nie gesehen dass wir ein Medikament hätten das hier hilft.
00:06:34: Aber Sie schauen so vernünftig aus, sagen Sie mal können Sie kochen!
00:06:40: Und sie hat mir dann Tipps gegeben in Richtung Ernährung.
00:06:44: Und ich bin, also wirklich damals ja schon.
00:06:47: Ich habe ja damals auch eine tolle Assistentenstelle an der Uni gehabt.
00:06:51: Wissenschaft war damals schon mein Leben und das Tipps zu kriegen ist gut.
00:06:58: Ich hab mich umgeschaut wo kann ich mehr wissen?
00:07:00: Und habe tatsächlich das erste Fernstudium für Ernährungswissenschaften belegt.
00:07:05: Das es gegeben hat.
00:07:06: ohne ihn gießen habe ich im Schnitt alle halbe Jahr unsere Ernährung umgestellt.
00:07:14: Du kriegst immer neue Ideen!
00:07:18: Aber das prägt mich heute noch, denn immerhin... Wir haben es damals mit der Ernährungen hinbekommen, dass es meinem Mann bedeutend besser gegangen ist.
00:07:30: und dann denkst du dir, du hast es geschafft.
00:07:34: Man kann sich das nicht vorstellen.
00:07:36: Es lief wirklich alles damals so optimal.
00:07:41: Du findest die Liebe deines Lebens, du heiratest noch am halben Jahr, du kriegst deinen Sohn.
00:07:49: Alles ist ... Sieht diese Kleinigkeiten dass man gestört ist?
00:07:53: Ja das stört nicht dann!
00:07:54: Mein Mann war wahnsinnig erfolgreich gewesen.
00:07:58: ich habe tatsächlich meine Karriere aufgegeben für die Familie und dann kam eben dieser Wahnsinn eine Praxis übervoll.
00:08:08: Du denkst eigentlich, wir wissen alles wie wir es richtig machen.
00:08:12: Und dann völlig aus dem Nichts die Diagnose bei meinem Mann mit vierzig Jahren dicksam
00:08:19: krebs.".
00:08:20: Also unfassbar schlimm den Boden unter den Füßen weggerissen und ich habe deshalb vorher auch gesagt dieses Thema gesondert hat sie gefunden weil sie mir ursprünglich linguistisch studiert haben also eigentlich gar nicht so in diese medizinische Richtung?
00:08:33: Nein überhaupt
00:08:34: nicht!
00:08:34: Ich muss wirklich sagen das kam.
00:08:37: mein Mann konnte mir die Medizin sofort schmackhaft machen.
00:08:42: Also ich weiß nicht, ich glaube wir haben uns eine Woche gekannt.
00:08:45: da hat er gesagt Anita du musst mitkommen.
00:08:48: Ich habe einen grandiosen Professor hier auf der Gastroenterologie.
00:08:52: Hör dir dessen Vorträge an.
00:08:55: und er hatte recht.
00:08:57: also das hat mich fasziniert Und ich bin halt nicht joy Das muss man jetzt auch sagen.
00:09:01: das heißt als er nach der Vorlesung sofort wieder am Klo verschwunden ist und ich gewartet hab.
00:09:08: Und dann hat mich sein Professor angesprochen und er hat gesagt, sie habe überhaupt noch nie gesehen.
00:09:13: Schauen wir mal was das sich gemerkt haben.
00:09:15: Er hat gleich angefangen an mich zu prüfen aber wenn ich dort bin ich höre ja zu.
00:09:19: Das heißt die konnte viele seiner Fragen beantworten und so kam es dazu dass ich auch diese Kontakte in die Medizin bekommen hab und das muss ich sagen das ist bis heute bestehen geblieben.
00:09:34: Ich finde Immer wieder die grandiosesten Professoren, die meine Fragen zwar vielleicht auf Anhieb nicht beantworten können.
00:09:44: Aber dann zu mir sagen, wissen Sie was?
00:09:47: Das sind die interessantsten Fragen der letzten Jahre!
00:09:51: Ich werde die Antworten finden.
00:09:54: wir bleiben in Kontakt.
00:09:55: so hat sich sehr viel aus unserer Wissenschaft
00:09:58: ergeben.".
00:09:58: Also die richtigen Fragen zu stellen ist schon noch ein sehr guter Weg und das haben sie gesagt ja da war die Diagnose denn da.
00:10:05: Wie ist es weitergegangen?
00:10:06: Naja, ich weiß nicht ob man sich so was vorstellen kann.
00:10:10: Aber wir waren eigentlich so überzeugt von unserem Glück ja dass wir da gestanden sind.
00:10:19: Ich habe ihn in den Arm genommen und hab gesagt Wir schaffen auch das Ja okay Krebsdiagnose aber wir schaffen das Und ich muss es dazu sagen also Ich habe mich getäuscht, ganz klar.
00:10:36: Das waren sicherlich zwei unglaublich schwere Jahre, weil ja auch dieses dauernde ... Er war in Wien an der Uniklinik immer wieder oder die meiste Zeit.
00:10:47: Mein Sohn war in Kärnten in der Schule und das heißt du pendelst hin und her!
00:10:53: Du hast die Wahnsinnskost, man muss sich hervorstellen.
00:10:55: Wir hatten ja eine Riesenordi und die war geschlossen.
00:10:58: Am Anfang hast du dir den Leuten auch noch bezahlt alle weil du hast gedacht, du kommst wieder.
00:11:04: Und dieses zu merken gesundheitlich wird es bei meinem Mann immer schlimmer und finanziell geht das bei uns nicht mehr aus auf die Bank gehen zu müssen.
00:11:16: Ich kann den Kredit nicht zurückzahlen für die Orient, fürs Haus usw.
00:11:20: Das sind schon Zeiten... Also man kann sich sowas gar nicht vorstellen.
00:11:24: und wenn du dann wirklich deinen Mann in den Armen hältst und ich hatte das Glück, das wenigstens zu können, du sitzt da und erstirbt in deinen Armen und das noch wirklich – und das war das Allerschönste mit einer echten Liebeserklärung.
00:11:44: Er hat, obwohl man eigentlich ein Wäumkoma, niemand hat gedacht dass er jetzt noch wach werden wird.
00:11:50: und auf einmal schlägt er die Augen auf und dann sieht der unseren Sohn da stehen und sein Lächeln.
00:11:56: und dann schaut er zu mir und sagt Anita ich werde dich immer lieben.
00:12:03: was soll man dazu noch sagen?
00:12:05: Eigentlich eine der glücklichsten Momente des Lebens und im nächsten Augenblick war bei ihm aber das Leben vorbei.
00:12:12: Und jetzt habe ich mir eine Sache gemerkt aus dem Vortrag von damals, die mir... Jetzt wenn ich nur dran denke auch jetzt noch immer Gänsehaut macht.
00:12:20: Sie sind am Grab ihres Mannes gestanden und haben zur Seite geblickt auf ihren Sohn und haben sich gedacht, wenn das genetisch ist stehe ich vielleicht in fünfzehn Jahren wieder hier.
00:12:30: Ja
00:12:30: also da sind Sachen, die vergisst man nicht mehr ja?
00:12:37: Ansonsten Hätte ich halt ganz einfach andere Dinge gemacht.
00:12:42: Aber so kommt dieses intrinsische, wir müssen etwas finden.
00:12:50: Es kann nicht sein!
00:12:52: Ich habe es verstanden bei meinem Mann, okay das war schon so lange er hatte das ja von einer Reise die er sich zugezogen hat in Nordafrika und das ist einfach zu spät gewesen.
00:13:06: aber beim meinem Sohn habe Nein, wir finden vorher einen Weg.
00:13:12: Und ich habe mich einfach schlau gemacht.
00:13:15: und es ist die, in die man schon mal durch ein Elektronomikroskop geschaut haben und diese Bakterienbewegungen gesehen haben.
00:13:25: Die können sich vorstellen wie das bei mir war als ich meinen ersten Kurs für Mikrobiologie gemacht habe weil in der chemischen Medizin – das war ja unser tägliches Brot bei meinem Mann als Arzt Da habe ich gewusst, da gibt es nichts mehr.
00:13:40: Da ist aus vorbei so viel wir alles probiert haben und die waren auf der ganzen Welt klarerweise bei den besten Professoren.
00:13:50: Und dann kam dieser Punkt, auf einmal muss es was anderes geben.
00:13:54: Es kann nicht sein dass das das letzte ist ja und diese Bakterien zu sehen und da habe ich bewusst sie sind es Karerweise, ich war natürlich viel älter als die anderen.
00:14:06: Das waren normale Studenten.
00:14:07: Ich war ja ein Fünfzehn-Jahr-Älter und deswegen war es für die Professoren auch gar nicht so ein Problem meine Fragen ernst zu nehmen.
00:14:18: Und ich weiß noch gut wie der Professor Rombatz mir gesagt hat Anitta deine Fragen?
00:14:26: Ich kann keine Einzige beantworten Aber die Fragen sind so gut, wir bleiben in Kontakt und ich werde diese Antworten finden.
00:14:35: Und mit ihm habe ich dann tatsächlich mein erstes Probiotikum gemacht für meinen Sohn.
00:14:40: Also eben umschlicht und einfach... Man muss sich sowas vorstellen!
00:14:44: Bei den Bakterien gibt es normale und dann gibt es sogenannte Leitkeimstämme.
00:14:50: Das macht nur etwa neun Prozent aller Bakterian aus aber sie können jeden Menschen besiedeln.
00:14:57: Also die sind, okay es kann zu voll sein dass der eine bei uns nicht drinnen ist oder so aber sie können's.
00:15:03: Und genau die habe ich gesucht ja?
00:15:06: Ich wollte für meinen Sohn die besten Bakterien in der Welt haben und so ist Omnibiotik VI eigentlich wirklich ganz entstanden nur aus einer sehr privaten Sache heraus.
00:15:19: und heute gibt das immer noch.
00:15:22: und das Schöne war Bei meinem Sohn hatte er auch eine schwere Neurodermitis und bei den meisten Kindern geht das in der Pubertät weg.
00:15:32: Die Pubertäte war genau die Zeit der schweren Erkrankung meines Mannes, bei ihm ist es nicht weggegangen.
00:15:37: Dann hast du Omnibiotik-Sex und ich hab's im Zweimal am Tag gegeben und nach drei Monaten war die Neurodamitis weg und ist nie wieder gekommen.
00:15:48: Das war eigentlich so.
00:15:49: dieser Punkt, dass ich wusste ... Der Weg der natürlichen Medizin ist der Richtige.
00:15:58: Nicht der Weg mit all diesen Nebenwirkungen.
00:16:02: Ich weiß nicht, ob irgendjemand, der uns vielleicht zuhört auch so was erlebt hat Patienten mit Krebs zu sehen wie die durch die Therapien.
00:16:13: ja?
00:16:14: Natürlich du brauchst sie, du hast zumindest was für sich eine zehn Prozent Chance Ja aber die Therapie macht die Leute wirklich massiv sterbenselend.
00:16:25: Das ist ganz dramatisch und dazu zu sehen, was die Chemie mit dem Körper macht.
00:16:32: Ich wollte den anderen Weg gehen.
00:16:34: ich wollte den Körper aufbauen ich wollte ihn stärken ich wollte genau diese Kräfte finden.
00:16:43: Warum ist es möglich, dass du alte Menschen siehst?
00:16:47: Und wir erleben das ja.
00:16:48: Die werden hundert Jahre und mehr und sind top gesund!
00:16:52: Also... Es gibt den Weg.
00:16:54: Man muss es immer finden.
00:16:56: Ich stelle mir das aber unglaublich schwierig vor.
00:16:58: Jetzt sind Sie alleinerziehend haben einen jünglichen Sohn.
00:17:02: Es ist finanziell vielleicht auch nicht ganz einfach und sagen dann nur probier jetzt einfach irgendwo diesen Weg zu finden und mich mit Bakterien so beschäftigen.
00:17:11: Wie geht das?
00:17:12: Es ist schon so gewesen, man darf nicht vergessen in der Zeit.
00:17:17: Ich habe ja eben meinen Beruf an der Uni aufgegeben weil ich wollte wirklich Tag und Nacht für meine Mann da sein Und hab dadurch aber natürlich gesehen die Medizin das ist unsere gemeinsame Zukunft und ich habe immer schon also überall diese Jahre hindurch mich mit einer natürlichen Medizin beschäftigt.
00:17:40: Also zuerst hauptsächlich über Ernährung und dann allerdings auch Vitamine, Spurenelemente usw.
00:17:48: Und ich habe tatsächlich begonnen Produkte zu entwickeln die in diesem Bereich ganz einfach toll waren.
00:17:57: Das heißt ihr hattet zwar nur ein Probiotikum aber viele andere Produkte also dieses was können Pflanzen, was können, Spurenelemente usw.
00:18:08: Das war für mich damals schon wahnsinnig spannend und es ist wirklich man kann sich nicht vorstellen aber vor allem also durch Unwürdigsexuellen so dass ich eine kleine Firma gegründet habe.
00:18:21: Ich hieß damals schon als Institut der Lerosin
00:18:24: und
00:18:25: interessanterweise ich hab sehr schnell natürlich kam ja auch aus einem Ärztekreis.
00:18:32: Wir haben sehr schnell dreißig Ärzten gehabt, die gesagt haben, Annita super das verschreiben wir jetzt!
00:18:38: Dann kam ein Apotheker dazu.
00:18:40: Die gesagt haben boah das ist aber echt interessant.
00:18:44: genau solche Sachen brauchen wir und ich habe ja dann noch einmal geheiratet.
00:18:49: mein zweiter Mann war selber apotheker und da war so dass ich in der Apotheke gesehen habe wie essentiell dort die Beratung ist.
00:19:01: Weil natürlich gehen, also sich die Hälfte geht zum Arzt aber die andere Hälfe kommt auf jeden Fall in die Apotheke und fragt dort nach Und gerade diese natürlichen Präparate Die kann ja eine Apothekerin ganz einfach hergeben und dann braucht sie keine Rezept dafür.
00:19:22: und so hat sich das Also ganz in kleiner Weise aber doch entwickelt.
00:19:30: und sicherlich eine der größten Challenges war dann, als ich die Chance bekommen habe in die wirkliche Forschung einzusteigen.
00:19:40: Weil daneben so kleine Arbeiten
00:19:42: usw.,
00:19:43: das war ja leicht.
00:19:44: Aber dann – es war unglaublich interessant – meine Idee für meinen Sohn Ein Bakterienstamm kann es nicht sein.
00:19:57: Wir haben
00:19:57: ja so viele!
00:19:58: Genau, so ist das.
00:19:59: Millionen
00:20:00: Milliarden... So
00:20:01: ist es.
00:20:01: Das heißt ich habe damals diese Toppa ausgesucht aber das war komplett neu.
00:20:06: Diese Idee eines sogenannten Multispezias-Probiotikums hat dann so diese neue Art der Medizin auf einmal zu interessieren begonnen und Der erste Kongress für probiotische Medizin, der war in Amsterdam im Jahr two-thausend und eins.
00:20:25: Und da wurde ich zum ersten Mal zu einem internationalen Kongress eingeladen um meine Ideen dieser Kombination von den besten Bakterien für eine bestimmte Aufgabenstellung vorzustellen.
00:20:40: Ja?
00:20:41: Und da waren lauter Professoren
00:20:42: usw.,
00:20:43: also kann man sagen das ist ein tolles Tropi.
00:20:45: die da war... Es kam tatsächlich in der Pause nach meinem Vortrag, kam ein Professor auf mich zu.
00:20:53: Ich wusste damals nicht ja dass er einer der top top Leute international war aber der Chef der europäischen Gastrointrologen.
00:21:02: also er war richtig anerkannt.
00:21:06: Er hat zu mir gesagt ich habe ihren Vortrock gehört und ich weiß jetzt auf einmal was ich machen könnte.
00:21:16: kein einziges hat etwas gegen den schlimmsten Keim, den es auf dieser Welt gibt.
00:21:23: Das ist kustridium-defizile und der bei mir dafür zuständig ist dass bei mir auf der Intensivstation jede Woche ein zwei Patienten landen und auch sterben daran weil wir keinen Antibiotikum haben mit dem wir's bekämpfen können.
00:21:41: Und meine Frage nach ihrem Vortrag Können Sie mir ein Probiotikum entwickeln, dass diesen grauenhaften Krankenhaus Keim bekämpfen wird?
00:21:53: Und er hat einfach einen Traum von mir angesprochen.
00:21:56: Es war das was ich mir gewünscht habe aber ich wusste natürlich auch Das kann immer so nicht einfach leisten und vor allem damals es war die Zeit wo also Big Pharma hat diese großen Professoren mit Millionen abgefunden.
00:22:10: wenn sie Ideen geliefert haben Und ich sage dann, Herr Prof.
00:22:14: Stockbrüger?
00:22:16: Ja!
00:22:16: Ich glaube das ich das Wissen habe und die großen Universitäten hinter mir habe.
00:22:22: aber ich frage sie jetzt etwas.
00:22:25: Ich werde dieses Probiotikum entwickeln Aber ich brauche eine große wissenschaftliche Studie Die zeigt dass es funktioniert.
00:22:33: damit die Welt etwas davon hat Machen Sie mir diese Studie ohne einen Cent von mir dafür zu verlangen.
00:22:41: Das Gesicht, da hättet ihr sehen müssen.
00:22:43: Das war Wahnsinn!
00:22:45: Und dann war es tatsächlich so... Zuerst hat er mir angeschaut, dass er einen Vogel hätte und auf einmal habe ich um seine Mundwinkel, hab' ich's zurück gesehen und dann hatte mich die rechte Hand hingehalten.
00:22:58: Ich bin nach Hause gefahren, hab unsere Apotheke verkauft weil ich habe ja trotzdem das Gold gebraucht und hatte den Mut zu sagen Ich werde mit diesem Geld das Probiotikum entwickeln und ich werde es schaffen, diese Studie zu machen.
00:23:13: Und dann schaffen wir's aber auch sozusagen damit hinauszugehen in die Welt.
00:23:19: Das
00:23:20: ist gelungen!
00:23:21: Aber natürlich muss man sich das auch mal trauen.
00:23:24: Stimmt mir das jetzt so vor?
00:23:26: Ich versetze mich in Ihren Mann hinein.
00:23:28: wo da kommt meine Frau nach Hause von einem Kongressen und sagt hat sie, wir verkaufen die Apotheke, passt
00:23:34: das?!
00:23:35: Also ich hatte natürlich das Glück, mein zweiter Mann war sehr viel älter als ich und hat ohne dies schon überlegt in Pension zu gehen.
00:23:43: Ja also das heißt das war natürlich das große Glück an der Geschichte und die waren da auch ganz fair.
00:23:49: wir haben einfach geteilt halbe halbe so wie die Anteile ja auch an der Apotheke waren und ich muss sagen für mich war es trotzdem diese große Möglichkeit dass mein zweiter Mann da mitgespielt hat und es ist einfach ein großes Glück gewesen, aber vor allem waren's die Professoren.
00:24:12: Also ich glaube man kann sich nicht vorstellen also irgendetwas war es damals bereits das allein von dem Kongress sind fünf große Studien entstanden ja so im lauf der zeit und auch Produkte aus dem heraus entstanden weil auf einmal Professoren gesehen haben Wow, da ist jemand die macht das wirklich wissenschaftlich.
00:24:38: Die hat nicht irgendwo und ich hatte ja auch keine wirklichen jetzt wahnsinnigen finanziellen Interessen.
00:24:47: Ich hätte nie gedacht dass wir einmal eines der weltgrößten Probiotiker unternehmen werden.
00:24:53: Es war ja nicht vorhersehbar sondern für mich war wirklich dieser Punkt neue Ideen mit diesen Professoren zu entwickeln, entsprechend das Probiotikum zu entwickeln und in Studien die Top-Level sind.
00:25:12: Also so wie Medikamentenstudien aufgesetzt werden dann tatsächlich zu beweisen dass ich mit natürlichen Mitteln die Gesundheit beeinflussen kann, aber sogar die Krankheit.
00:25:25: Weil das ist ja der entscheidende Punkt.
00:25:27: Gesund kannst auch mit Joghurt leben.
00:25:31: Wenn du krank bist, ist das ein völliger Blödsinn!
00:25:34: Jeder oder jede von uns, die schon mal Antibiotikung verschrieben bekommen hat, hat wahrscheinlich auch schon einmal um die Biotik zu sich genommen.
00:25:40: Das ist ja mittlerweile eine Paarung, die ohne einander gar nicht mehr geht – also nicht nur in Österreich sondern auch darüber hinaus.
00:25:46: Alle selbstverständlich auch über das Thema Mikrobiom sind.
00:25:49: jetzt in Alamunde reden wir drüber.
00:25:51: vor dreißig Jahren, in den neunzigern Jahren wo sie auch gestartet sind war das Thema Darmgesundheit, Mikrobiom würde ich mir sagen nicht unbedingt die Nummer eins in der Gesprächsliste.
00:26:03: Haben Sie mit viel Gegenwind auch kämpfen müssen?
00:26:06: Also ganz ehrlich am Anfang nein ja weil... Man hat sie dir Worte
00:26:11: zurzeit machen.
00:26:12: So auf die Art das hat sich... Der große Gegenwind kam dann eben.
00:26:17: wie gesagt diese Riesenstule, die hat ja auch gedauert.
00:26:20: Wie gesagt, im Jahr two-thausend-eins war der Kongress, zwei-tausend-sieben dann erst die Publikation und dass wir mit dem Produkt auf den Markt gehen konnten.
00:26:30: Mit dem Universitäts-Zähn und nur das wirklich Interessante war... Damals, also so Big Pharma hat sich das schon angeschaut Was will die schon?
00:26:44: Ja, was wird sie zusammenbringen.
00:26:46: Und dann war es aber so dass diese Studie tatsächlich und von der Welt Gastroenterologenkonferenz unter die zwölf besten Studien in der Welt gerengt wurde.
00:26:59: Das muss man sich vorstellen ja das tatsächlich.
00:27:03: also das war unter den echten Spezialisten in der Medizin war das eine Sensation.
00:27:12: Da ist Big Pharma aufmerksam geworden und dann haben sie alles versucht, damit ich mit Omnivirtikzehen nicht auf den Markt kommen kann.
00:27:20: Also man kann sich nicht vorstellen das war ein wirklicher Kampf über Jahre ja?
00:27:27: Und das hat mich noch einmal dran wirklich an die Grenze gebracht dass das Unternehmen fast kaputt gegangen wäre.
00:27:34: Und ich bin heute noch meinen Mitarbeitern dankbar.
00:27:37: Sie werden es nicht glauben.
00:27:39: Es ist manchmal vorgekommen, dass ich am fünfundzwanzigsten gesagt habe Mädels herz zu hatte nur Frauen als Mitarbeiterinnen.
00:27:48: Ich werde bis zum ersten schaffe ich die Überweisung von eurem Gehalt nicht und die haben Daumen hoch sie haben immer noch gezahlt.
00:27:57: wir halten das gemeinsam.
00:27:59: durch solche Mitarbeiter musst du haben ja die gesehen haben Wir verändern etwas an der Gesundheit der Welt.
00:28:08: Und okay, dann soll es halt drei Tage später.
00:28:11: Und irgendwie habe ich's immer geschafft tatsächlich das zu machen und es ist nun wirklich auch so gewesen... drei Mal bis zum obersten Gerichtshof gegangen und dreimal haben wir mit Omnibiotik zehn gewonnen.
00:28:26: Also das war natürlich ein Riesenerfolg, dann muss ich aber sagen hatte schon sehr viel Aufmerksamkeit rundherum bekommen und war dann sofort auch ein Erfolg also in dem Sinn dass sich die weiteren Studien gut finanzieren konnten.
00:28:42: Da waren reale Klagen da...
00:28:44: Das kann man noch sagen!
00:28:46: Heute können Sie drüber lachen wenn man so ein Produkt rausbringen will und dann kommt die Klage daher, dass man dann kurz mehr von verzweifeln ist.
00:28:55: Natürlich vor allem!
00:28:57: Das ist ja nicht so das man dann kämpft sondern sie machen das mit einer einstweiligen Verfügung.
00:29:03: Du kannst nichts mehr verkaufen.
00:29:05: Es ist für eine Firma eigentlich ein Todesurteil.
00:29:09: Nur hier muss man wirklich sagen – da bin ich immer sehr froh, dass wir in einem Land wie Österreich oder auch später an Deutschland die Gerichtsbarkeit unabhängig ist.
00:29:22: Das muss man schon sagen, das hat sehr geholfen, dass sich wirklich das angeschaut haben und immer zugunsten der Gerechtigkeit entschieden haben und nicht zugunstens der großen Pharma-Kampagne
00:29:38: die ja durchaus Lobbis haben und Druck ausüben können.
00:29:42: Also kann man gut sich hineinversetzen.
00:29:46: Jetzt stelle ich eine ganz banale Frage, also für sie banal ist aber vielleicht ganz interessant,
00:29:51: wie
00:29:51: produziert man überhaupt Bakterienstämme?
00:29:55: Wie kommt denn jetzt das Bakterium in die Kapselreise?
00:30:01: Erstens, es ist wirklich extrem kompliziert.
00:30:03: Das heißt ich brechse jetzt etwas runter.
00:30:06: Zuerst bist du einfach in einem mikrobiologischen Labor und dort werden die Bakterien gezüchtet.
00:30:12: Das heisst in riesengroßen Milliarden Mengen.
00:30:15: Sie sind ja winzig klein.
00:30:17: Du brauchst nicht die Magna oder so was dazu.
00:30:20: D.h.,
00:30:21: das sind die Produktion der Bakterie ist der erste Schritt aber... Das Wesentliche ist, du musst diese Bakterien dann in einen Zustand versetzen, dass sie tatsächlich so sagen lebensfähig aber nicht lebend sind.
00:30:37: Weil Leben können Bakterie nur ein paar Tage drei bis fünf Tage, dann sind die tot.
00:30:42: Gibt es ein Produkt in der Apotheke, das nach drei Tagen hinüber ist?
00:30:48: Also ich muss Sie in diesen Zustandsversetzen, man nennt sowas Lyophilisierung und Dann ist es aber so, dass ich ihnen dafür das ganze Wasser entziehen muss.
00:31:00: Wenn ich ihnen das Wasser entziehe dann sind sie sozusagen in einem Trockenstatus, dann friere ich sie noch einmal und in diesem gefriergetrockneten Zustand kann ich sie problemlos zwei drei Jahre halten ja also auch lebensfähig.
00:31:16: also nicht leben sondern lebensweg wo ich diese Bakterien in Wasser wieder anrühre, in dem Moment beginnen sie zu leben.
00:31:27: Und deswegen auch – Sie haben vorhin das mit der Kapsel gesagt – es klappt nicht mit der Kapsel.
00:31:33: Warum nicht?
00:31:33: Das ist eine ganz klare Sache!
00:31:35: Sie müssen sich vorstellen….
00:31:37: Ja, ich kann sie in der Kapsel sehr gut lebensfähig halten aber ….
00:31:43: Wo kommt das Wasser dazu?
00:31:45: Also, wie kann die Kapseln aufmachen und das in einer Gärter Wasser leeren?
00:31:48: Das geht ja.
00:31:51: Der viel wichtigere Punkt ist ja, die Bakterien kommen als erstes durch den Magen mit seiner massiven Säure und diese Säüre ist auch unglaublich wichtig.
00:32:02: Weil durch diese Sääure werden die miessen Bakterian abgetötet, die sie ja mit jedem Essen immer mitkriegen, mit jedem Atemzug.
00:32:09: Das heißt, die Säurer sind wichtig!
00:32:12: Und jetzt kommt es aber darauf an echte menschliche Bakterienstämme Die sind säure-resistent.
00:32:19: Ganz klar, wir wären ja nie besiedelt worden.
00:32:21: Ein Baby kommt mit einem sterilen Magen und Darm auf die Welt.
00:32:25: Irgendwann müssen sie hier rein?
00:32:26: Das heißt menschliche Bakterienstämme sind resistent gegen Säure.
00:32:32: Deswegen, wenn ich die jetzt ins Glaswasser anrühre und trinke gehen durch den Magen durch und wandern dann dorthin wo sie gebraucht werden.
00:32:40: Schlehm über die Kapsel Weil wenn die Kapsel dann zum Beispiel im Magen aufgeht, hast du sowieso neunzig bis neinundneinzig Prozent der Päkterien sind tot.
00:32:51: Ja?
00:32:51: Weil sie rehydrieren in der Seure.
00:32:54: Ja klar!
00:32:55: Sie wollen ja zum Leben kommen, dass sie saugen die Seure auf und sind tot ist immerhin noch ein Prozent überlebt, sie vermehren sich ja sehr schnell
00:33:04: usw.,
00:33:04: also es ist nicht so das das keinen Sinn hat.
00:33:07: Aber das ist der Grund, warum Omnibiotik eben diese hunderten Studien mittlerweile hat.
00:33:13: Auch in wirklich schwierigen Fällen ja?
00:33:16: Also sieh wir haben Studien die sind zum Beispiel bei einer schwersten Leberzirose zeigend die Wirkung.
00:33:25: Das ist halt mit den Kapselpräparaten nicht drinnen.
00:33:29: Und da sprechen Sie auch was ganz interessantes an.
00:33:31: also man denkt jetzt bei Probiotikum ja klar für den Darm gut und für die Verdauung.
00:33:37: Jetzt haben Sie gesagt, Leberzehrose könnte man im ersten Moment nicht unbedingt aufs Mikrobiom denken.
00:33:42: Und jetzt habe ich auch schon gehört es gibt natürlich auch diese Achsen ins Gehirn in allen möglichen Bereichen ja auch in die Leber.
00:33:49: wie sind sie draufgekommen dass das möglicherweise nicht nur die Darngesundheit für die Vertaunge ist sondern dass man möglicherweise über das Mikrobiome so viel mehr beeinflusst kann?
00:33:58: Also ganz einfach wieder tatsächlich über meine Professoren.
00:34:04: unglaublich spannend, diese Chance des Austauschs zu haben.
00:34:10: Und wir haben jetzt zum Beispiel, weil Sie es gerade angesprochen haben eine der allerwichtigsten ist Darum Gehirn und hier in Graz zum Beispiel also wirklich die Psychiatrie Wahnsinniges Zentrum.
00:34:24: Sehr früh mit uns, mit Studien begonnen und zum Beispiel die Studie, die wir jetzt letztes Jahr publiziert haben mit der Frau Prof.
00:34:31: Merkel das war auch wieder eine der besten Studien in der Welt Die zeigen konnte Wir haben einen Nerv Der geht tatsächlich vom Gehirn bis in den Darm hinein Also wirklich durch den ganzen Körper.
00:34:47: Und dann hat man am Anfang gedacht, ja klar, damit lenkt das Gehirn den Darm und alles was so im Körper stattfindet.
00:34:55: Nonsense!
00:34:57: Neunzig Prozent der Informationen gehen von dem Bakterien im Darm ins Gehirnt.
00:35:04: Unglaublich spannend, dass heißt, ich habe eine schlechte Bakterianflora dann werde ich depressiv, dann kann ich nicht schlafen.
00:35:13: Dann habe ich ja dieses Müdighetssyndrom vielleicht oder eben Schwerste Depressionen und das finde ich zum Beispiel toll dass du auch vor Ort hier in Graz also wirklich tolle Forscher hast die sowas angehen und sich gemeinsam mit dir entwickeln.
00:35:33: Also unglaublich spannend.
00:35:34: Und jetzt kommen wir mal so ein bisschen auch auf die Unternehmerin, Anita Frauwal.
00:35:39: na?
00:35:40: Wenn man jetzt sagt, sie hat sehen Sie haben es unfassbar viele Studien gemacht und das ist aber natürlich auch ein Geschäft muss man ja ganz klar sagen dass es mittlerweile an den Riesendimensionen angenommen.
00:35:51: wie gehen sie denn noch mit Skeptikern um zu sagen Ja das ist Geschäftemacherei Probiotikos, das eine Nahrungsergänzungsmittel gibt es natürlich auch ganz viele in unterschiedlichsten Ausprägungen.
00:36:01: Das wird alles auch gerne mal in eine Kiste geschmissen.
00:36:03: und dann sagen wir gehen sie mit Leuten um die sagen naja eben die Frau war auf Frauenwahlen erbracht hat ein Eichsautom.
00:36:09: Also ich muss sagen für mich hat das relativ wenig Relevanz.
00:36:15: ja weil ich habe tatsächlich keine einzige Forschung gemacht, weil ich mir gedacht habe da kommt jetzt ein Produkt heraus mit dem ich viel verdienen kann.
00:36:26: Sondern praktisch jedes Produkt ist entwickelt worden für einen Menschen.
00:36:31: also hinter jedem einzelnen Omnibiotik steht ein Mensch der ein Problem hatte dass man nicht mit Medikamenten in den Griff bekommen konnte und Es klingt für manche Leute vielleicht unvorstellbar, aber sie müssen sich vorstellen.
00:36:50: Ich habe in meinem Leben wirklich einige sehr schwierige Situationen erlebt und unter anderem hielt ich auch meine eigene Schwester im Arm die selber Volksschulärerin nie ein Glas Alkohol getrunken und dann stieb sie mir an einer Leberzerose innerhalb relativ kurzer Zeit.
00:37:11: Da hab ich überhaupt erst lernen müssen, ja.
00:37:14: Wie kommt man ohne Alkohol zu einer Leberzerose?
00:37:17: Habt dann erkennen müssen zwei Drittel der Leute die diese schweren Lieberschäden haben.
00:37:22: Haben sie nicht vom Alkohl sondern vom Zucker.
00:37:24: Das heißt falsche Ernährung.
00:37:27: und ja ich geb's zu meiner Schwester konnte ich nicht helfen.
00:37:31: also auch Sie ist gestorben weil so schnell geht Forschung nicht.
00:37:34: aber wir haben entscheidende Punkt.
00:37:40: Wir haben den Weg gefunden, wie man tatsächlich und es gibt kein Medikament mit dem sie das schaffen würden aber über das omnivördige Hätrox ist es möglich schwerste Schäden an der Leber wieder zu reparieren weil diese Bakterien eben tatsächlich nicht nur vor Ort sind.
00:37:59: also die springen nicht in die Leber rein sondern sie produzieren gewisse Metabolite.
00:38:05: ja unter anderem können Sie Entzündung im Körper runterbringen.
00:38:11: Und wenn ich die Entzünnung runterbringe, dann hört diese Verhärtung der Leber auf.
00:38:16: Ich habe einen immunologischen Effekt auch der ganz wesentlich und dann klappt das!
00:38:21: Das sind Dinge, weshalb ich die Forschung so schätze.
00:38:26: Weshalb ich relativ an solcher Kritik?
00:38:31: das prallt bei mir ab, aber es ist immer wichtig, möglichst viele Ärzte zu überzeugen.
00:38:39: Wissen Sie, es ist ganz interessant.
00:38:43: Big Pharma hat einfach eine andere Lobby als ein kleines Unternehmen wie das Institut Alegosaan auch wenn wir heute nicht mehr so klein sind.
00:38:52: aber es ist zum Beispiel ganz dramatisch dass die Normale Krankenversicherung um die Biotik nicht bezahlt.
00:39:01: Viele von den privaten Versicherern tun es bereits, weil sie gesehen haben und dass das tatsächlich eine schnellere Abheilung der Erkrankungen ermöglicht, dass die Leute zum Beispiel viel weniger lang im Krankenhausen bleiben müssen nach einer Operation usw.
00:39:19: Das heißt, die privaten versicherer haben da bereits erkannt, hoppla das um die biotik bringt was?
00:39:27: bis wir die normalen Krankenkassen überzeugen, das wird noch
00:39:31: dauern.
00:39:32: Was war denn für Sie Unternehmer ist die sprichste Entscheidung?
00:39:39: Ich
00:39:40: glaube schon irgendwann diesen Punkt zu gehen aus der gesicherten Existenz der Apotheke rein in ein Forschungsunternehmen für probiotische Medizin zu gehen?
00:39:54: ganz sicher da viele Leute schütteln heute noch den Kopf, dass ich verrückt geworden bin.
00:40:01: Oder es gibt heute nach noch... ...von zwanzig Jahren Leute die mich in Graz auf der Straße aufhalten und sagen, sie gehen mal so ab, dass sie nicht mehr in der Apotheke sind!
00:40:14: Aber ein schönes Kompliment.
00:40:16: Ja.
00:40:17: Wennstens ist was würden Sie sagen?
00:40:18: War das die Klebe?
00:40:19: Was ist die Entscheidung?
00:40:19: oder ist es die gleiche?
00:40:21: Nein, ich glaube Wirklich oder sagen wir für das Renommee des Unternehmens.
00:40:29: Wichtigste Entscheidung war, kein Produkt auf den Markt zu bringen ohne Studie.
00:40:36: Das heißt immer für mich persönlich ist es so wichtig weil ich mit einer anderen Überzeugung rausgehe und Ich kann ganz anders erzählen über die Produkte wenn ich weiß was sie können.
00:40:50: Und das ist für mich eigentlich auch das Schlimmste.
00:40:52: heute Wir haben ja in Bezug auf die Probiotika gerade wegen Unternehmern wie meinem einen wirklichen Hype.
00:41:00: Ja, Sie müssen sich überlegen.
00:41:01: Ninzeinfünfeinneunzig um die BioticSex im Jahr zwanzig Studien zu diesen probiotischen Bakterien.
00:41:11: heute, dreißig Jahre später haben wir im Jahr mehr als zwanzichtausend Studien.
00:41:20: Das heißt, wirklicher Hype.
00:41:22: Aber unser größtes Problem ist, dass es leider sehr viele Firmen gibt die auf das Aufspringen und dann zum Beispiel eine Studie haben und zehn Produkte.
00:41:33: Und für die anderen Neune haben sie gar nix und behaupten aber Dinge usw.. Das tut mir persönlich wirklich weh!
00:41:41: Das ist für mich sehr schlimm.
00:41:44: ich kann's auch nur jedem Menschen empfehlen fragen Sie in der Apotheke nach, wo ist die Studie?
00:41:51: Wissen Sie das?
00:41:52: es da?
00:41:52: Gauna gibt bei diesen Firmen ja.
00:41:55: Die dann zum Beispiel behaupten natürlich haben wir Studien und dann bringen sie zum Beispiel Studien über einen einzigen Stamm.
00:42:03: Das heißt sind fünf oder zehn oder fuchtig Stämme drinnen und für einen Stamm haben Sie eine Studie.
00:42:12: Völliger Nonsens natürlich!
00:42:14: Aber wissen Sie Sie bauen darauf, da hört einer ja Studie und es wird nicht mehr nachgeforscht.
00:42:24: Und das tut mir persönlich sehr leid weil dadurch natürlich auch die Wirkung dann oft nicht da ist.
00:42:29: Ja?
00:42:29: Und was sagen die Leute dann?
00:42:31: Ich habe ja nichts gebraucht und da hast du vierzig Euro ausgegeben und ich hab gar nix gespürt.
00:42:39: Das ist das Problem!
00:42:41: weil es natürlich auch immer undurchsichtiger wird für die Konsumentinnen und Konsumenten, weil es so viele Dinge gibt.
00:42:46: Für
00:42:47: den Leiden ist es sehr schwer und ganz ehrlich auch für die Ärzte.
00:42:52: Schauen Sie sich mal an wie viel da auch kommt?
00:42:55: Es ist wirklich für den Apotheker, für den Arzt vielfach... Es wird immer der Druck immer mehr auf jeden Druck immer größer.
00:43:05: das heißt die Zeit sich mit Wissenschaft zu beschäftigen, die wird immer weniger.
00:43:10: Und Sie müssen sich überlegen, das war auch für mich einer... Ich glaube, das waren meine sicherlich nicht finanziell beste Entscheidungen.
00:43:21: Aber die für mich persönlich wichtigste Entscheidung meines Lebens war vor gut fünfzehn Jahren bei unserem Institut eine Abteilung einzurichten und der erste Arzt, der da drinnen war, ist heute noch da!
00:43:38: Weil ich wusste, ich muss Leuten die Möglichkeit bieten anrufen zu können ohne dass das was kostet.
00:43:47: Schauen Sie mal wie lang sie heute ja von Termin beim Ortsgarten.
00:43:50: Das heißt wir haben mittlerweile eine Abteilung mit weit über zwanzig Mitarbeitern.
00:43:57: Ärzte, Pharmazeuten.
00:43:59: Da sind Ernährungswissenschaftler drin und da sind Biologen dabei.
00:44:03: Bis hin zu Tierärztin ist alles da!
00:44:06: Es gibt ja auch Omnibiodikettentag.
00:44:08: meine Liebe zu den Tieren... Und da rufst du an?
00:44:13: Ja und du zahlst nichts dafür und du kannst deine Fragen stellen.
00:44:20: Sie können sich nicht vorstellen wie das frequentiert wird weil Die Leute dann wissen genau, dass muss ich einnehmen.
00:44:31: Wie wollen Sie bei zwanzig verschiedenen Probiotika als Laie wissen?
00:44:34: Welches ist das Richtige?
00:44:36: Ich habe Bauchwehre.
00:44:37: Ja aber wo kommt das Bauchwehr her?
00:44:40: Ich hab eine Migräne kann nicht damit mit Probiota was tun.
00:44:44: oder ich habe schwere Psoriasisartritis.
00:44:48: und da hörst du, welcher Studien gibt es?
00:44:51: welche Nachweise gibt es?
00:44:53: Was ist die Empfehlung?
00:44:54: Und ich muss wirklich sagen, das halte ich persönlich für eine unserer wichtigsten Dinge, dass wir das möglich machen.
00:45:05: Weil es gibt kein einziges Pharmaunternehmen und das hat niemanden.
00:45:09: Wie ist denn die Anitta Frau Wallner als Chefin?
00:45:13: Also ich würde sagen sehr direkt... Ich halte nichts davon, dreimal um den heißen Brei zu gehen.
00:45:20: Ja ich glaube dass meine Mitarbeiter mich sehr gut kennen.
00:45:24: ja also wirklich wir feiern jeden Geburtstag Weihnachten alles wird gemeinsam gefeiert und meine Mitarbeiter sind dem Unternehmen wahnsinnig verbunden und deswegen glaube ich verkraftens ist auch wenn ich mal sage tschuldige aber nein so klipp und nur Nein aber ich höre auf meine Mitarbeiter.
00:45:50: Das heißt, ich höere mir sehr genau an was meine Mitarbeiter an Informationen bringen.
00:45:57: Aber die dezidierte Entscheidung ist tatsächlich bei mir und ich glaube der einzige der mich da manchmal challenged und das war vielleicht beste Entscheidung in der Unternehmensgeschichte, nämlich tatsächlich vor fünfzehn Jahren meinen Sohn zu fragen dass er ins Unternehmen kommt.
00:46:21: Wozu?
00:46:22: mein Sohn ist Jurist?
00:46:24: Aber es waren eben diese vielen Kämpfe die mich ausgehüllt haben gegen große Pharmafirmen Und die wusste, das will ich nicht mehr machen.
00:46:35: Wenn du natürlich von Beginn an einen Juristen im Team hast der genau auf diese Sachen schaut und das hat glaube ich von mir wahnsinnig viel Druck weggenommen Ich kümmere mich weder um die Finanzen noch um rechtliche Dinge Das ist nicht meins sondern ich kann mich kümmern um das Wie veränderst Du?
00:46:59: das Leben von Menschen hin zu mehr Gesundheit.
00:47:02: Und deswegen bin ich auch diejenige, die gerne rausgeht und eben zum Beispiel bei der Notariatskammer dann einen Vortrag hält, wo du denkst, wieso das?
00:47:12: Weil es Menschen sind, die sichtlich Interesse daran haben!
00:47:17: Jetzt kann man ja verraten, Sie sind ja offiziell schon im Pensionsalter.
00:47:20: Oh ja!
00:47:21: Das ist das neue
00:47:22: Jahr.
00:47:24: Also sie könnten sich eigentlich schon seit neun Jahren zurücklehnen und sagen, soll halt mein Sohn machen?
00:47:29: Warum machen Sie es nicht?
00:47:32: Ich sage Ihnen ganz ehrlich, dass hat zwei Gründe.
00:47:37: Und Sie fußen auf derselben Sache.
00:47:47: Meine Mitarbeiter bekommen kleine Geschenke zum Beispiel.
00:47:50: Zum einenjährigen, zum fünfjährigen, zu zehn jährigen bis hin... Also bisher zwanzig ist das meiste was wir haben und die übergebe ich selber ja?
00:47:59: Und bedanke mich bei den Mitarbeitern!
00:48:01: Das hatten wir diese Woche.
00:48:04: und dann die Alexandra wirklich hat sich so gefreut und da nimmt sie mich in den Arm und sagt sie wissen Sie Ich war schon in vielen anderen Firmen Aber nirgendwo sonst habe ich so einen Zusammenhalt, nirgendswo sonst dieses Glücksgefühl arbeiten zu dürfen und Spaß dranzuhaben.
00:48:26: Das ist ein Punkt weil da hält man schon selber viel!
00:48:29: Und das Zweite sind wirklich die Menschen da draußen.
00:48:33: Sie können sich nicht vorstellen wie oft es mir passiert dass tatsächlich Menschen mir ihre Lebensgeschichte erzählen Natürlich traurige Geschichten dabei, aber auch eben wunderschöne Geschichten wie Omnibiotik geholfen hat.
00:48:55: Und ganz ehrlich nein ich fahre ja auf Urlaub!
00:49:00: Aber glauben Sie mir?
00:49:01: Ich freue mich jedes Mal wenn ich nach Hause zurückkomme und meinen ersten Tag wieder im Institut der Lebenssache bin.
00:49:07: Das ist ein anderes Leben es ist so viel an Wertigkeit.
00:49:13: das kann man nicht vergleichen.
00:49:15: Gibt es Dinge, die Sie heute anders machen würden als vor zwanzig Jahren?
00:49:19: Zum Beispiel.
00:49:23: Im Großen... Nein!
00:49:26: Ich bin ja ein sehr gläubiger Mensch.
00:49:28: Also ich glaube tatsächlich an Gott und gehe auch in die Kirche und ich glaube dass ich zu etwas geführt wurde und das sich auch vielfach geleitet wurde richtige Entscheidungen zu haben.
00:49:44: Sie gibt es nicht an der Frau, sondern ich glaube da hatte ich einen guten Draht nach oben und manche Leute finden das kindisch und völlig blödsinn und so weiter.
00:49:55: aber mir hilft es tatsächlich in schwierigen Situationen und ich glaube dadurch ist es auch so Wenn ich heute mir anschaue, wie viele Startups es gibt.
00:50:10: Wie viele probieren mit tollen Ideen ein Unternehmen aufzubauen und neunundneinzig, neun Prozent scheitern daran?
00:50:20: Und dann sieht man das eine Frau die ganz eine andere Ausbildung hatte, die eigentlich am verzweifeln war so ein Weltunternehmen aufbaut weil wir sind tatsächlich die Nummer zwei der Welt.
00:50:36: Da ist es dann schon so, dass ich glaube da hast du einen Auftrag.
00:50:43: Hatten Sie manchmal das Gefühl als Mann hätten sie's leichter gehabt?
00:50:46: Natürlich!
00:50:47: Also viel leichter.
00:50:49: Da brauchen wir gar nicht zu diskutieren und das ist auch der Grund warum mich die ersten fünfzehn Jahre nur Frauen eingestellt habe.
00:50:55: Ja, weil ich Frauen die Chance geben wollte auf faire Bezahlung zum Beispiel.
00:51:01: Und bei mir kriegt kein Mitarbeiter und hat das auch früher nicht bekommen unter Kollektiv oder so etwas, sondern die Leute bekommen das Gehalt dass sie wirklich verdienen ja?
00:51:11: Und irgendwann kam natürlich der Punkt wo ich gesehen habe okay für die Position bewirbt sich Also wirklich guter, nur ein Mann.
00:51:19: Das war der erste, der dann reingekommen ist.
00:51:20: ja und heute ist es also so zwanzig Prozent bei uns sind Männer und sie behaupten es sei bei uns das Paradies.
00:51:31: Was können die Frauen besser in Liedersche Braulen?
00:51:35: oder würden Sie sagen?
00:51:37: Ich glaube es ist dass nicht immer alles besser wissen zu müssen sondern zuhören, zu können.
00:51:50: Wir sitzen wirklich gemeinsam und auch im Board.
00:51:55: Da ist es ganz klar da kommt jeder zum Sprechen ja?
00:51:58: Und das ist nicht so dass ich sage okay unterschreibts, das ist völlig unsinnig!
00:52:04: Nein aber das was mir gut gefällt und wir haben ja auch einige Frauen in top leadership Positionen sie binden die Leute sehr gut ein Auch in großen Entscheidungen.
00:52:16: Das mag ich sehr daran, dieses Kommunikative aber ich muss auch sagen, ich habe in dieser Hinsicht wirklich Top-Männer.
00:52:26: Ich darf das jetzt gar nicht so sagen, aber wir suchen es uns natürlich aus!
00:52:34: Man kann sich das wahrscheinlich nicht vorstellen, aber bei uns ist es so.
00:52:37: Wir haben auf eine Bewerbung oder auf einen Ausschreiben, dass wir eine Stelle haben, haben wir im Schnitt achtzig Bewerbungen.
00:52:46: also das kann sie... Das ist ein wirkliches Luxusproblem.
00:52:51: eher deswegen auch ne große HR-Abteilung, aber eben eine tolle Abteilung ja?
00:52:56: Aber weil Menschen gerne bei uns arbeiten wollen, weil Sie sagen erstens Tolles Teams.
00:53:04: Also die Leute sind wirklich super Teams, aber auch natürlich ... Ich weiß, dass ich nicht einfach nur für Geld arbeite.
00:53:15: Sondern ich arbeite für einen Nutzen in dieser Welt!
00:53:18: Ich glaube das bestimmt das viel.
00:53:20: Also dieses Warum?
00:53:21: Dass man ja oft so oft hofft... wenn sie Achtzig hat, dann bin ich sofort... also wenn Sie... ich merke gerade, ich habe so viele Gedanken gleichzeitig weil ich sich soviel fragen möchte.
00:53:30: aber jetzt kommen wir schon langsam zum Ende mit Blick auf die Uhr.
00:53:33: Wenn Sie Achtzig Bewerbungen in der Ligen haben, was schauen Sie denn?
00:53:37: Also tatsächlich Ich lasse mein Bauchgefühl
00:53:41: sprechen.
00:53:42: Es ist ganz gemein, sowas sagen zu müssen!
00:53:45: Aber wenn ich mir so eine Bewerbung... Also ich lese nicht alle sondern die, die meinen Team dann ausgewählt hat wo sie sagen okay was weiß ich?
00:53:52: Die fünf einer von denen.
00:53:56: Ich lese mir das dann durch und ich habe wirklich ein gutes Gespür dafür wer passt zu uns?
00:54:03: Wer passt vielleicht zu dem Team der hinein soll?
00:54:07: ja Das glaube ich, dieses Bauchgefühl hat bei mir sicher viele Entscheidungen sehr positiv beeinflusst.
00:54:18: Dass ich eben die richtigen Entscheidungen genommen habe.
00:54:22: am Weg entweder draufgeblieben bin oder rechtzeitig abgebogen bin, wenn es der Falsche war.
00:54:29: Vielen lieben Dank für diese Einblicke!
00:54:31: Es ist unglaublich spannend.
00:54:31: wir könnten noch ehrlich plaudern und haben das Gefühl irgendwie rennt so gut aber jetzt haben wir irgendwann auch.
00:54:36: kommen einmal zum Ende.
00:54:38: Eine Frage habe ich zum Abschluss nach?
00:54:40: Was sind denn die eine Eigenschaft auf die Sie ehrlich stolz sind, die wir uns von Ihnen abschauen könnten?
00:54:46: Ich weiß nicht ob man sie als Eigenschaft bezeichnet ausgesprochen gut aufgelegter Mensch.
00:54:54: Ich bin ein Mensch der wirklich eigentlich immer nur das positive sieht, ja?
00:55:00: Ja es gibt Negatives.
00:55:01: okay an dem kann man arbeiten aber die Welt ist positiv.
00:55:07: und wenn ich da hinaus gehe jeden Tag, ich fahre oft mit dem Rad, du fährst Durch ein Land, wo wirklich es schön ist in dem Menschen gut leben können.
00:55:19: Dann frage ich mich immer warum ich diese gute Laune nicht behalten soll und ich glaube das beeinflusst am allermeisten.
00:55:28: Das kann man sich ja mitnehmen!
00:55:29: Ich sage vielen lieben Dank fürs Gespräch!
00:55:31: Sehr sehr gerne war mir einfach genügend!
00:55:38: Dann werde Teil unserer Community und abonniere uns auf Spotify, Apple-Podcasts und überall wo es
00:55:45: Podcast gibt.
00:55:47: Unterstütze uns indem du eine Bewertung dalässt und unseren Podcast teilst!
00:55:51: Alle Folgen findest Du auch auf NachrichtenAT, Slash Podcast oder
00:55:56: ganz praktisch
00:55:57: in der OLM App unter
00:55:59: Medien.
00:56:00: Bis zum nächsten Mal.