Club der Cleveren

Club der Cleveren

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00:00:02:

00:00:07: Da sind wir wieder mit einer neuen Folge von Klug der Kleberen, dem UN-Podcast für Persönliches Wachstum.

00:00:12: Ich bin Elisabeth Eidenberger und vor Mikrofonplatz genommen hat diesmal Markus

00:00:17: Gull.

00:00:18: Er ist vielfach ausgezeichneter Storytelling-Experte – er ist Autor und kreativer Vordenker wenn es um Markenkommunikation geht!

00:00:27: Geschichten, die haben ihn immer schon fasziniert.

00:00:30: So sehr dass er sich als Kind das Lesens selbst beigebracht hat.

00:00:33: Seine berufliche Reise führte ihnen dann zwischen Werbung Bücher und Theaterstück.

00:00:38: geschrieben zum Storytelling Und genau darüber haben wir gesprochen.

00:00:43: Ja was ist denn überhaupt storytelling?

00:00:45: Warum fascinieren uns den Geschichten so?

00:00:48: Welche Narrative und Werte gibt es denn gerade in unserer Gesellschaft In der Wirtschaft aber auch im Marketing?

00:00:55: Was prägt uns und von welchen Geschichten sollten wir uns denn schon längst mal verabschiedet haben?

00:01:02: Und was passiert denn eigentlich mit Kreativität, Geschichten- und Sinnstiftung im Zeitalter der künstlichen Intelligenz.

00:01:08: Es wird ein Gespräch voller inspirierender Denkanstöße!

00:01:12: Viel Spaß mit Club der Kleberen X Markus Gull.

00:01:17: Markus Gull sitzt von mir live und in Farbe.

00:01:20: Und wenn man sich jetzt mit jemandem beschäftigt, der dann gleich mal gegenüber sitzen wird, dann macht man das heutzutage ja so, dass man irgendeine künstliche Intelligenz befragt – wer ist denn dieser Markus Gulle?

00:01:29: Früher hat man sie vielleicht den Wikipedia-Eintrag durchgelesen oder so wie ich es immer gerne mache total retroma.

00:01:36: schaut einmal auf die Website der betroffenen Person und sucht dann irgendwann dieses kleine über mich.

00:01:43: Und jetzt habe ich das gesucht, bin dir auch erfolgreich gefunden.

00:01:46: Und da sieht man dann schon ein bisschen ... Du hast dich offensichtlich mit deiner Geschichte und du bist ja Storytelling-Experte auch anders beschäftigt weil man sich durch deinen Lebenslauf nicht zu Null acht Fünfzehn so durch scrollen kann sondern erstmals weibt man sich durchaus von rechts nach links Und du erzählst deine eigene Geschichte auch ein bisschen anders.

00:02:06: Das beginnt so ungefähr im Sinne von, du bist versehentlich nicht in New York sondern in Salzburg geboren und so geht es dann auch weiter.

00:02:13: Hast Du schon immer einen Febel dafür gehabt, Deine eigene Geschichte ein bisschen anderes zu erzählen?

00:02:20: Ja ja ich habe immer ein Febel dazu gehabt Geschichten zu erzählingen und das Interessante daran ist ja dass man immer die gleichen Geschichten erzählt oder es ist so erzählt wie alle anderen auch, obwohl man das natürlich wenn man dann jetzt ins professionelle hinein kommt.

00:02:36: In jeder Kunstform auch einmal am Anfang sehr viel durch das Nachahmen lernt.

00:02:42: aber das originelle das war mir immer wichtig und auch ein gewisses Masern selbst Distanz und Selbstironie Das ist mir immer wichtig gewesen, bevor man das noch bewusst war.

00:02:57: Also es scheint mir angelegt zu sein.

00:03:00: Wenn du ein bisschen zurückblickst in deine eigenen Geschichte – ich schaue mal ganz gern so, wer ist denn diese Person?

00:03:05: Wenn du an den jugendlichen Markus denkst, war das Geschichten erzählen dieser Drang auch zu schreiben?

00:03:12: Du bist ja auch Autor!

00:03:13: War das schon immer so ein bisschen in dir drinnen oder hast du das erst im Laufe der Zeit für dich entdeckt?

00:03:19: Geschichten vor allem im eskapistischen Sinne haben wir Meine Kindheit und Jugend erträglich gemacht, vielleicht sogar mich gerettet.

00:03:33: Dieses Hinausflüchten in anderen Welten, ich glaube auch nicht Karl May und ohne Erich Kästner, nicht gut durch meine Kindheit gekommen.

00:03:43: Und das Lesen ... Ich konnte aus irgendeinem Grund, den ich selber nicht weiß, aber mir das Lesensilver beigebrachte, bin einer... Okay!

00:03:51: Ich konnte mit fünf Jahren lesen, aber nicht schreiben.

00:03:55: Das war meine große Freude, mein großes Vergnügen und das ist es bis heute.

00:04:00: Und dann auch das Schreiben, auch in einer Art und Weise... Also das zieht sich ein Stück weit durch meinen Leben.

00:04:06: Ich habe sehr viele Dinge intuitiv gemacht und erst viel später verstanden was ich getan hab.

00:04:11: Und ich hab Churnerling betrieben.

00:04:15: Das ist ja jetzt modern?

00:04:16: Ja!

00:04:18: Erstens gab's das nicht, sondern man hat es einfach gemacht Journalin und ich wusste nicht im geringsten, was ich tu.

00:04:25: Ich habe einfach gern geschrieben und mittlerweile weiß man ja auch aus der Wissenschaft dass das eine dem Menschen gegebenen Ausdrucksform ist.

00:04:33: also das ist etwas was man erlernt.

00:04:35: natürlich muss man schreiben lernen im Sinne des Tuns aber das ist so wie eben auch Geschichten erzählen das es etwas uns Bezes ausmacht dass soweit man weiss keine andere Bezes hat.

00:04:49: Hattest du immer so eine Art Karriereplan, so ein Ziel vor Augen?

00:04:53: Du hast in mehreren Dingen auch Studierendius und Germanistik und glaube Anglesistik, Publizistik habe ich ausvergessen.

00:05:01: Politikwissenschaften...

00:05:03: Alles Studienversuche muss man dazu sagen.

00:05:07: Eine Karrierem plan hat dich aber daraus dem ist nichts geworden.

00:05:11: Was wäre der gewesen?

00:05:12: Ich habe ein paar Karrierelähne gehabt.

00:05:15: Ich wollte ganz gern Arzt werden Ich wollte gern Journalist werden, ich wollte Schriftsteller werden.

00:05:22: Ich wollte Schauspieler werden und ich wollte Lehrer werden.

00:05:25: Und wenn ich jetzt schaue was ich da kein Tag ausmache ist von allen ein bisschen das dabei.

00:05:30: Aber du wolltest dich nicht auf eines festlegen?

00:05:32: An sich schon!

00:05:34: Ich habe einen Talent der seine Bürde ist nämlich vielfältigste und auch widersprüchliche Begabungen zu haben über viele, viele Jahre danach gesehen nur ein Ding machen zu können.

00:05:49: Mich auf eins zu fokussieren.

00:05:50: also wenn man es jetzt in der schreibenden Teil meiner Biografie ansieht da sagt ich mir vielleicht bist du, wenn schon nicht nur Komödienautor für das Boulevardtheater dann wenigstens halt nur Theaterautor oder nur Drehbuchautor.

00:06:10: aber nein es ist immer alles durcheinander und gleichzeitig dahergekommen, bis ich irgendwann verstanden habe.

00:06:17: Und gleichzeitig habe ich ja meine Werbergenturen gehabt die auch sehr intensiv und brummen waren.

00:06:30: Irgendwann habe ich verstanden – und ich weiß sogar noch wann das war -, dass es nicht das Ziel ist diese Dinge auseinanderzuhalten sondern zu verbinden.

00:06:42: Und als ich das verstanden habe, kam erstens Ruhe in mich selber hinein und zweitens ist dann etwas entstanden was mir viele Leute sagen.

00:06:51: Ich glaube es gerne und erzähle es natürlich auch herum dass das sonst niemand macht auf der Welt in dieser holistischen Art.

00:06:59: wie gesagt nichts mit dem zu tun hat sich so genial wäre sondern einfach mit gegebenen Talenten die mich gleichermaßen plagen.

00:07:09: wir beglücken

00:07:10: Und es muss ich natürlich fragen, was war denn das für ein Moment in dem wir dieses Lichtlein aufgegangen ist?

00:07:15: Ich bin in New York gesessen.

00:07:18: In einer Ausbildung für kreatives Schreiben bei Robert McKee, den berühmtesten Treibungslehrer, lebt noch ganz alt der Mann schon, bei dem alle viele Schauspieler auch Kurser gemacht haben.

00:07:34: Sein berühmtes Buch heißt Überraschenderweise Story Und kann ich es dir empfehlen?

00:07:42: Ich bin da drinnen gesessen und plötzlich kam mir der Gedanke, dass die hellen Figuren, so ikonische Figuren Königathus, Charlie Chaplin auch, also das ist ja auch ein gewisserweise eine Figur wie Bill Langstrom in Diana Jones James Bond.

00:08:01: Dass das an sich Figuren sind, die wie Marken funktionieren.

00:08:07: Es kam dann dieser Einfall, was wenn ich es schaffe die Genetik dieser Heldenfiguren zu dechiferieren und in Marken einpflanzen.

00:08:20: Und habe auch in der Sekunde gewusst wie ich das nennen werde Hero Branding, was Marken zu Helden und Helden zum Marken macht.

00:08:29: Ich bin nach Hause gegangen über die Pennsylvania und wusste kein Mensch vor mir eine genialere Idee gehabt.

00:08:38: Ich habe versucht, den Himmel zu berühren und habe dann einige Jahre mit großer Intensität an dieser Idee gearbeitet bis ich darauf gekommen bin dass es tatsächlich die dümmste Idee hatte.

00:08:48: jemand hatte denn in einer Markengeschichte ist nicht die Marke da hält sondern immer Der Kunde, die Mitarbeiter also das Publikum der Marke und die Marke ist die Mentorenfigur.

00:09:00: Und als ich das verstanden habe hat Hero Branding einen ganz eigenen Lauf genommen, hieß dann auch Markenmachenhelden.

00:09:09: und in dem Augenblick um jetzt auf den Ursprung zurückzukommen hab ich begonnen die beiden Welten zu verbinden meine beiden Großwelten die Market in Kommunikation und das Autorische tun

00:09:19: Und das ist sehr, sehr erfolgreich.

00:09:21: Jetzt sprichst du über Storytelling auch heute Abend?

00:09:24: Wir sind ja beim Industrie-Marketing-Gespräch vom Marketing Club Linz gemeinsam mit der industriellen Vereinigung hier in der Fürste Alpine und Storyteling muss man jetzt sagen – ist ja jetzt nicht unbedingt was super Neues!

00:09:36: Ist irgendwann mal so aufgeploppt dass die neue Marketingwerbe trennt, dass wir aber Geschichten gerne hören.

00:09:44: Man würde sagen, heutzutage ein No-Brainer.

00:09:46: Als Kind haben wir schon gerne Geschichten gehört als Erwachsene.

00:09:49: Warum sollte denn das aufhören?

00:09:51: Warum ist dieses Storytelling plötzlich zu einem Trend ausgewachsen?

00:09:57: Jetzt muss ich ein bisschen weiter ausholen in den nächsten acht und halb Stunden die werden miteinander verbringen werden.

00:10:03: Storytailing ist ja nur ein kleiner Teil des gesamten Prozesses also die Handwerks oder Mundwerkskunst des Erzählens.

00:10:14: Das kann man lernen.

00:10:14: Also ich sage oft den Leuten, die sagen ja es ist so schwer Geschichten zu schreiben

00:10:19: usw.,

00:10:20: wie kannst du das?

00:10:21: Dazu brauchst du eigentlich am wenigsten Talent von allen Kunstformen, da kannst du am meisten lernen.

00:10:25: Für Musik und für Malerei brauchst Du auch viel mehr Talent als für das Schreiben.

00:10:30: Was aber so wichtig ist... Das ist

00:10:33: nicht,

00:10:34: wie wir erzählen, so wichtig das auch ist sondern warum,

00:10:37: wofür

00:10:38: und was und wovon wir erzählten.

00:10:41: Und das macht es aus und erschließt jetzt auch den Bogen.

00:10:44: zu deiner Frage.

00:10:45: Warum ist das jetzt so populär?

00:10:47: Einerseits hat's als Marketing für sich entdeckt, und ja bla-bla-baswirt hin und her sei es drum viel wird gequatscht.

00:10:58: die meisten wissen gar nicht bei seine Stories und betreiben Storytelling.

00:11:01: aber Geschichten!

00:11:03: Die Fähigkeit, Geschichten zu erzählen, das macht uns tatsächlich erst zum Menschen.

00:11:09: Man sagt, dass vor siebzighunderttausend Jahren, weiß niemand so genau wann das war.

00:11:15: Keith Richards war als Einziger dabei aber der kann es ja nicht mehr erinnern hat ein Mensch, der alle anderen gesehen hat plötzlich einen entdeckt den er vorher noch nie gesehen hat.

00:11:28: und wahrscheinlich hat er dann beim Wassertrinken entdeckt nämlich sich selber und hat verstanden ich bin kam Naturgemäß der nächste Gedanke und da hieß, einmal werde ich nicht mehr sein.

00:11:44: Und das war der Initialfunke dass in uns diese Fähigkeit entstanden ist Geschichten Narrative zu entwickeln also Wert-und-Sinn getragene Erzählungen die uns helfen dabei zu verstehen wer bin ich warum bin ich da?

00:12:03: besser noch Wofür bin ich da?

00:12:06: Für wem bin ich.

00:12:07: Und was hat das alles für uns hin, wenn er dann sterbt irgendwann?

00:12:11: und dass hat sagt die Wissenschaft wie gesagt das ich glaube das gern Das hat in uns Menschen die einzigartige Fähigkeit ausgelöst.

00:12:22: Diese Narrative, diese Stories, diese Geschichten, diese Erzählungen zu entwickeln.

00:12:27: und man sagt da Homo sapiens konnte sich gegen die Neanderthalle nur deswegen durchsetzen oder unter anderem deswegen durchsetzen weil er diese Kraft des geschichtenerzählings entwickelt hat und so seine Kulturen aufbauen konnte seines spiritellen Fähigkeiten seine Organisationen sich untereinander eben die Welt zu erklären.

00:12:46: und das ist bis heute in uns eingeboren.

00:12:49: Geschichten, diese Story produzieren.

00:12:53: Das ist unsere natürliche Art zu denken.

00:12:56: Wir hören nicht einmal in der Nacht auf, dann nennen wir es Traum.

00:12:59: Es meistens ziemlich historienartig, man kann das ein Autorenfilm ... Aber das ist in unserem, wir hören nicht auf und das ist alles eine Geschichte.

00:13:08: Zukunft ist eine Geschichte, Wirtschaft ist eine geschichte, KI seine Geschichte.

00:13:12: was wir uns über Storytelling erzählen is eine Geschichte.

00:13:15: also es Krieg oder Frieden sind alles Geschichten.

00:13:21: Wer will ich gewesen sein?

00:13:23: Das ist eine Geschichte.

00:13:25: Jetzt hast du das Wort Narrativ verwendet, was ist denn der Unterschied zwischen der Story und dem Narrativ?

00:13:30: Also, Narrativ ist die Erzählung dessen wo unsere Werte liegen Worum denn im Kern tatsächlich geht das Thema?

00:13:46: Das ist der Narrativ.

00:13:48: Wir benutzen im Deutschen oft die gleichen Wörter für unterschiedliche Sachen, gerade im Zusammenhang mit Unternehmen benutze ich das Wort Geschichte nicht gerne weil oft als Missverstehende seit.

00:14:01: wir müssen unsere Geschichte besser erzählen, da meine ich die Historie und die interessiert nur marginal bei den meisten Unternehmen.

00:14:07: Man hier ist das ganz interessant, wie Apple zum Beispiel die Steve Jobs Story der eine ODC eigentlich ist oder eigentlich auch die Parallelität der Heldenreise, wie sie auch in der Jesus-Geschichte abgebildet ist also Helden Reise ein ganz wichtiger Punkt auch im Basswortgeschwurbel und Und das ist Story-Geschichteerzählung, es ist im Prinzip das Gleiche nur Storytelling.

00:14:32: Das ist das Handwerk und das wird dann auch oft so missverständlich benutzt oder absichtlich missverstanden in der manipulativen Art jemand einer Geschichte reinzudrücken wie man ja auch sagt.

00:14:44: Auch wenn es viele tun, darum geht's nicht!

00:14:47: Die großen Erzählungen die großen Geschichten tragen und führen uns, we choose to go through the moon.

00:14:54: Wir werden die ersten sein, die einen Menschen auf den Mond bringen.

00:14:56: oder in Österreich das letzte große Narrativ und das ich mir in keines.

00:15:00: unser Beitritt zur europäischen Union und seitdem haben wir keine tragenden Narrative mehr in Wirklichkeit sondern... Und das ist mit ein Grund warum es auch so populär geworden ist glaube ich Weil die Sehnsucht so groß ist.

00:15:15: Die Religionen verlieren an Bedeutung, zumindest die amtlichen Religionen und spirituelle Gruppen werden deswegen mehr gesucht.

00:15:23: Also das sind alles so Dinge, die wir Menschen brauchen um uns zu orientieren, um uns auszukennen, um es zurechtzufinden – und das ist in unserer Zeit so massiv verloren gegangen!

00:15:34: Und deswegen gibt ja auch seine soziologische Beobachtung.

00:15:38: Je mehr verschiedene Begriffe in einer Gesellschaft gebraucht werden, desto mehr fehlt das.

00:15:44: Nachhaltigkeit zum Beispiel und Stories-Narrative die fehlen uns.

00:15:48: wir haben keine Orientierung mehr in unserer Zeit.

00:15:51: Gibt es auf der anderen Seite vielleicht Narrative die wir uns zu viel erzählen?

00:15:55: Die uns vielleicht auch nicht weiter bringen.

00:15:57: Ja und das ist glaube ich das Kernproblem dass wir haben unsere Kultur, unsere westliche, wie man es scherz halber immer noch nennt, zivilisierte Kultur.

00:16:10: Die wird ja ganz massiv von allem getragen was Wirtschaft bedeutet und Wirtschaft aber in einer sehr ungesunken Art und Weise.

00:16:19: also dieses mehr ist besser die die Sucht nach der Materie Die Vermarketing-Sung von allem, auch vom Beziehungen der kulturelle Kapitalismus.

00:16:32: Der an allen hineinsickert.

00:16:35: Man muss als allem das Optimum für sich selber herausholen bis hin zu seinen Beziehungern.

00:16:40: Gibt es einen schönen Film darüber?

00:16:42: Der heißt Materialists wie viel ist Liebe wert?

00:16:45: also auf der Basis einer romantik komediartigen Geschichte ein sehr bedeutzeitkritisches Thema abgehandelt.

00:16:56: Diese Narrative, dass alles ein Geschäft sein muss man muss aus allem und aus jedem etwas herausholen das Vernutzen von Menschen die instrumentelle Vernunft also das ist das was unsere Welt so ins Disaster geführt hat.

00:17:13: und damit sind wir jetzt bei meiner täglichen Arbeit Bemühmig und versuche all jene Menschen, Teams, Organisationen, Unternehmen, Marken die verstanden haben.

00:17:25: Und das sind immer mehr – das ist das Hoffnungsgebende -, dass wir neue Narrative brauchen, die verstehen, dass Erfolg etwas ist, dass er folgt.

00:17:37: Zum heißt es so nach einer positiven gebenden Arbeit Damit Sie mir auch beim Content Marketing, Content Marketing heißt jetzt erst einmal geben und nicht geben umzunehmen sondern geben.

00:17:50: Und vielleicht empfangt man dann wieder was dafür.

00:17:53: aber das ist kein innerer Zusammenhang wenn wir das besser verstehen dass wir nicht Helden sein müssen um andere zu besiegen Sondern einander Mentorinnen sein müssen Um einer dazu beflügeln und so bestärken und zu begeistern und zu ermutigen.

00:18:07: Dass nicht der stark ist der andere niederhaut Sondern der andere stark macht einem alle stark.

00:18:12: Also diese neue Narrative darum geht es und ich bin überhaupt nicht wirtschaftlich, bitte das jetzt nicht misszuverstehen.

00:18:19: Und ich glaube dass Kapitalismus auch was sehr gutes ist die Kapitalisten sind das Problem.

00:18:25: Die die eben aus allem aus jedem was rausholen über den Tisch ziehen Ausnehmern nicht genug bekommen.

00:18:32: Grid is good der berühmte Satz als Wall Street eins und so weiter und sofort Geiz ist geil

00:18:39: Höher schneller weiter.

00:18:40: Höher schneller weiter, das sind alles Dinge die uns dorthin gebracht haben weil uns die Narrative aus dem Ruder gelaufen sind.

00:18:49: und auch das gibt es.

00:18:50: Und eigentlich müsste unser Verstand sagen Es kann nicht immer nur bergauf gehen Es muss ja auch mal irgendwo Leben ist in Wellen unterwegs Das geht man wieder runter damit's auch wieder aufgehen kann.

00:19:02: Ja es muss auch nicht immer bergaf gehen.

00:19:03: Es gibt Begriffe wie genug Das menschliche Maß, die Menschlichkeit das Maß.

00:19:12: Wir haben diesen Satz der Mensch ist das Maß aller Dinge.

00:19:17: und große Leopold Korr, da war eigentlich ein kleiner Mann, aber ein ganz großer Denker Professor Leopolt Korr den Satz geprägt hat Smallest Beautiful, denn sein Freund Ernst Schumacher gesagt hat also das menschlichem Maß die Größe in der Balance zu halten, das haben wir völlig verloren.

00:19:38: Und mit der KI geht es ja natürlich... Also jetzt denkt keiner wie kann ich tiefer gehen?

00:19:42: Wie kann ich meine Kreise weiten?

00:19:45: Wie können ich meine Menschlichkeit ausweiten indem ich mich von der geistigen Routine Arbeit befreiesere und wieder mehr, größer, schneller rausholen verdienen?

00:19:54: Fuey treifel!

00:19:56: ist auch ein bisschen ein Träufelskreis, weil wir natürlich gerade wenn man auch an die großen Unternehmen denken, die oft auch Quartals getrieben sind.

00:20:03: Die Ergebnisse liefern müssen

00:20:05: um

00:20:05: mit dem Deckholder irgendwie befriedigen zu können und vielleicht die eigene Position nachzuerhalten.

00:20:10: das ist ja auch eine politische Thema dass wir immer wieder haben wie schafft man es denn da?

00:20:14: Dass irgendwann vielleicht auch die Frage nach dem Sinn und eben dieses Wie schaffen sie miteinander und nicht das wie kann's noch mehr werden, dass man das ein bisschen durchbrechen schaut?

00:20:23: Also dieses Stakeholder-Geschichte und dieses Meer und Quartals, das sind auch noch Geschichten.

00:20:27: Der hat ja irgendjemand erfunden.

00:20:29: Das ist nicht vom Himmel runtergefallen und der hat immer gesagt so ab jetzt gibt's Scherholder Value, Milton Friedman – ich glaube es glaubt mittlerweile nicht einmal mehr er in seiner Drohe.

00:20:42: Das sind die gefährlichen Sachen indem man aufhört damit.

00:20:45: Indem wir gradikal verstehen nicht jetzt an kleinen Schrauben drehen.

00:20:50: Wir sanieren unser Gesundheitssystem, nicht indem wir den Selbstbehalt für Zahnersatz erhöhen – das sind Lächerlichkeiten!

00:20:58: Wir brauchen eine radikale Umkehr und es sind immer mehr Unternehmen auch große Unternehmen die das verstehen und einen neuen Weg gehen.

00:21:07: tatsächlich umschalten wie ein Lichtschalter kann man das nicht, das muss funktionieren wie ein Heizkörper.

00:21:13: und das ist ein Generationenprogramm.

00:21:15: und das passiert natürlich bei Bildung.

00:21:19: zuerst, weil unser sogenanntes Bildungssystem, das er mit Bildung relativ wenig zu tun hat, sondern eher ein Ausbildungs- bzw.

00:21:28: ein Umformungsprogramm ist, dass Lebewesen, deren innerer Drang es sich zu entfalten, so innerlich zu wachsen und sich zu entwickeln werden umgebaut in Credit Card Holders, in Human Resources, im Endverbraucher.

00:21:47: Das nennen wir Bildungssystem und machen die Menschen systematisch kaputt mit dem Ergebnis, das heute noch mehr ich glaube.

00:21:55: Fünfzehn Prozent habe ich eine Studie gelesen der Menschen in inneren Bezug zu ihrer Arbeit haben.

00:21:59: D.h.,

00:21:59: die meisten Menschen in unserer zivilisierten Welt verbringen die größten Teil ihrer wachen Zeit im Stress.

00:22:06: sie sind da und wollen woanders sein.

00:22:09: Und es erklärt auch die Explosion der psychischen Erkrankten.

00:22:12: Der Zahl der psychische Erkranken das erklärt nirgendwo so viele psychische Probleme gibt wie in der Gruppe der sogenannten Erfolgreichen.

00:22:22: Da müssen wir beginnen, ich plädiere für ein Menschenrecht auf Lebenssinn.

00:22:27: Du

00:22:28: sagst das Wort erfolgreich und Erfolg.

00:22:31: da kann man ja für sich definieren, wie man es möchte?

00:22:34: Wir sind irgendwo gefühlt alle ein bisschen auf der Jagd danach was ist für dich persönlich Erfolg?

00:22:39: Ich glaube nicht um den Erfolg sondern es geht ums Gelingen.

00:22:43: Und Karl-Gustav Jung hat einmal den schönen Satz gesagt, zingemess.

00:22:49: das Privileg eines Lebens ist zu werden wer man isst.

00:22:54: Und darum geht's wofür bin ich da?

00:22:57: Diese Urfrage die wir Menschen uns ja stellen seit siebzehunderttausend Jahren damit es wieder beim Beginn unseres Gesprächs Wer Bin Ich?

00:23:06: Das herauszufinden mit allem was wird tun oder nicht tun Mit wem wir uns umgeben, mit wem nicht umgeben.

00:23:14: Wenn wir wählen wo wir arbeiten was für Posten

00:23:16: etc.,

00:23:17: das sind ja alles Dinge um herauszufinden wer bin ich wirklich.

00:23:21: und wenn du das schaffst dann ist es gelungen.

00:23:26: da Erfolg der Wirtschaft.

00:23:28: natürlich muss jeder essen soll jeder genug haben soll sich gut gehen und der Rand besteht kein Zweifel und es sollen alle Gesundheitssystem zugang.

00:23:38: Aber irgendetwas läuft doch da massiv verkehrt, wenn wir über viele Jahre Jahrzehnte das Geld nicht haben den Hunger in der Welt zu bekämpfen.

00:23:53: Gesundheitssysteme zu entwickeln überall auf der Welt Bildungssysteme überall auf die Welt zu etablieren und plötzlich innerhalb von wenigen Monaten so viele Milliarden für Waffen aufstellen können wo man mit einem Bruchteil davon alle Probleme lösen könnte.

00:24:10: Irgendetwas stimmt da nicht und das ist, meiner Meinung nach, das Bild, dass wir im Großen vom Menschen haben.

00:24:18: Und eben auch, dass man erfolgreich sein muss, dass das wirtschaftliches Wachstum gleichwohlstand ist – das stimmt nicht!

00:24:26: Es geht um das Gelingen.

00:24:28: Dass man dafür da ist, wofür man auf dieser Welt ist und es für jeden etwas anderes und wir Menschen sind ja die einzigen Lebewesen glaube ich, gibt kein Gegenbeispiel das mir bekannt ist.

00:24:41: Die Ideen in die Welt bringen können und verwirklichen können füreinander und halt zu wenig machen das.

00:24:50: Stichwort Ideen im Weltbringern.

00:24:51: jetzt haben wir da die künstliche Intelligenz sitzen, die uns gefühlt ja ganz viel abnimmt von den Routine-Tätigkeiten sowieso.

00:24:57: aber man isst ja versucht zu glauben naja die kreativen Jobs und meine Kreativität meiner eigenen Ideen naja wer weiß ob es noch so gilt.

00:25:06: Wie siehst du dieses auch im Bezug auf Storytelling und die Geschichten, die wir uns überlegen können?

00:25:12: Wo für wir stehen?

00:25:13: in Bezug DKI.

00:25:16: Also wenn wir es jetzt an der künstlerischen Umsetzung festmachen, Story oder Musik oder Film

00:25:23: usw.,

00:25:24: dann ist das ein Widerspruch in sich weil da sehr menschliche Ausdrucksframen sind.

00:25:29: also wozu soll das jetzt ein digitaler Algorithmus machen keine menschliche Ausdrucksform, dass man das als Werkzeug benutzt.

00:25:37: Dagegen gibt es ja nichts zu sagen.

00:25:39: Es schreiben auch die Mönche nicht mehr die Bücher ab wie die alten Kobisen und wir drucken sie mittlerweile beziehungsweise noch nicht mehr.

00:25:51: Und es gibt ja auch mittlerweile Tonträger

00:25:53: usw.,

00:25:53: und vor nicht allzu langer Zeit musste man wenn man Musik hören wollte sich noch selber machen.

00:26:01: Also dagegen gibt es ja nichts zu sagen, nur jetzt mit dem Leitnarrativ.

00:26:09: Man kann da mit Geld verdienen und nix anderes steht ja dahinter.

00:26:12: wenn man das jetzt in der Masse in die KI hinein ballert oder in die KIPs hineinballert und dann Masse herausbekommt die in Wirklichkeit ein Geräusch vor über Sachen oder einen Farben Gewimmel machen, aber nichts mehr erzählen außer der Imitation.

00:26:31: Weil das ist ja ... Der KI-Inherent tut ja nix anders wie Wahrscheinlichkeiten berechnen.

00:26:38: Also imitieren!

00:26:40: Wozu soll man das machen?

00:26:42: Wir haben ein Fotokopierer.

00:26:44: Da brauchen wir keine KI-Legrennen.

00:26:46: Wie Kassel hinten kommt wieder nach raus.

00:26:48: Hast einen an der Wand

00:26:49: biegen.".

00:26:49: So ist es.

00:26:50: Ich habe übrigens mit Thomas Brezina über das selber gesprochen, der auch gesagt hat, er hat sich mal probiert schreiben Tom Turbo Buch im Stil von Thomas Breczina da kommt nichts raus.

00:26:59: dann merkt man schon beim zweiten Satz dass es nicht eher ist und weil's einfach keine Geschichte ist die aus seinem Kopf herausgekommen ist.

00:27:06: ich hab das einmal bei einem Blogartikel von mir versucht.

00:27:08: ihr habt einen Prompt geschrieben also der war so riesig ist als der in San Francisco gelandet ist glaube ich.

00:27:13: jetzt sind da die Straßenlampen dunkler geworden weil der ganze Strom für meinen Prompt verbraucht wurde Und dann ist es eben genau das.

00:27:23: Also, das war kein Tom Turbo sondern mein Blog und auch da habe ich gedacht oh Gott, wozu soll ich's mache?

00:27:29: Ich schreibe so gern!

00:27:30: Ich will's ja selber machen.

00:27:31: Auch das und wenn man sich denkt wie viele Energie in diesen Prompt hineingeklossen ist, hat man wahrscheinlich schneller was schreiben.

00:27:36: also das denke immer ganz oft so als Elib.

00:27:38: aber wenn ich dich mit so viel info füttern muss liebe KI, denn ich hab' es einfach selbst vielleicht sogar besser

00:27:43: strukturieren.

00:27:44: Ich lass mich teilweise von der KI prompten, ich lass mich challenging Ich benutze das wirklich viel, recherchieren Sachen, explorieren.

00:27:54: Wir bauen auch für meine Methoden die wir haben für die Story-Entwicklung für Marken.

00:28:00: Bauen wir gerade mit einem Freund aus Linz ein KI-Tool wo wir schon wissen dass es funktionieren wird.

00:28:09: also dieses Prototypisch ist es da zu verwenden ist es tatsächlich noch nicht ausgereift genug dass man in die Tiefe gehen kann.

00:28:18: Dafür sind die Sachen fantastisch.

00:28:20: Du kannst damit Sachen machen, die kannst du als Mensch in der Tiefe und in einer realistisch vernünftigen Zeitspanne nicht machen.

00:28:29: Aber ich kann mich erinnern an die ... Weißt du wahrscheinlich noch nicht auf Erden?

00:28:35: Als die Digitalisierung gekommen ist aber die Computer.

00:28:39: Da gab es diesen Satz, garbage-in, garbage out!

00:28:42: Und das ist dann natürlich garbage-ins, garbage zur Potenzout.

00:28:48: Oh ja, oh ja.

00:28:49: Jetzt hast du nochmal den Bogen zurück zu den Marken und auch zur Werbung um ihn zu spannen.

00:28:54: gibt es vielleicht Beispiele wo du sagst da haben's Marken jetzt wirklich richtig verstanden die machen das richtig gut.

00:29:02: sie bringen ihre Story so rüber dass du sagest da passiert was mit den Menschen?

00:29:08: Es ist immer ein bisschen schwierig von außen festzustellen was denn dann passiert in der Ergebnis einer Wirkung, aber die wunderbaren Markengeschichten wo ich glaube dass sie wirklich nahhaft sind.

00:29:27: Also wir macht es möglich von Reifweisen!

00:29:31: Da ist der Gründungstraum von Friedrich Wilhelm Reifeisen von wie vielen Jahrzehnten oder hundert Jahren lebendig geworden.

00:29:40: in der heutigen Zeit in einer relevanten Art und Weise in einer Zeit in der alle gegeneinander sind wird hier das wir postuliert, fantastisch.

00:29:48: Hornbach!

00:29:49: Grandios!

00:29:51: Grandiose Geschichte... dann ich weiß nicht ob sie noch läuft aber das müsste so aus dem Jahr zwei Tausend Vierzehn gewesen sein.

00:29:57: da hat always in Amerika die Initiative Like a Girl gestartet immer dort wo Marken nicht nur Postings machen und nicht nur Posters machen sondern tatsächliche Initiativen starten Bewegung in die Menschen und Menschen im Bewegung bringen, dass man gemeinsam etwas tut.

00:30:18: Und das muss bei Gott nicht immer sein, ah, rette die Welt!

00:30:22: Sondern es kann auf unterschiedlichsten Ebernen passieren.

00:30:26: Das sind Markengeschichten, die dann wirklich lebendig werden und ins Erleben kommen – und daran scheitern aber viele.

00:30:33: Viele, viele gute Marken-Stories... Narrative, weil sie eben nicht erlebbar gemacht werden sondern nur verkündet.

00:30:43: Und das ist ein ganz wichtiger Punkt der allen die das jetzt hören und in einer verantwortungsdragenden Position sind macht es die Sachen erlebbar und schreibt es nicht auf die Wand ja auch alles okay.

00:30:57: schöne Filme machen nicht mit KI aber bringt es von innern nach außen hin.

00:31:04: Das ist auch so ein Thema was ich immer wieder erlebe, wenn ich zum Unternehmen komme und dann mit Mitarbeiterinnen spreche über dieses und jenes.

00:31:16: Dass sich so kennen aus dem Fernsehen oder aus der Wünsche – ja das ist halt unsere Werbung!

00:31:21: Dann weiß es kann nicht funktionieren, wenn das nicht von innen nach außen geht.

00:31:25: Das ist das Um-und-Auf.

00:31:27: Und oft kommen auch Unternehmen und sagen, ah unsere Markenstory funktioniert irgendwie nicht mit der Employer Brand Story Und da brauche ich überhaupt nicht wissen, was da erinnert.

00:31:36: Ich habe schon ein Problem mit der Marken-Story, weil wenn die nicht von innen nach draußen funktioniert dann ist sie keine.

00:31:43: Jetzt hast du lauter B to C-Marken genannt?

00:31:46: Geht das auch btob?

00:31:48: Es ist universell!

00:31:49: Also das ist ja das Interessante, das Schöne, das Spannende aber auch das Herausfordernde dass das was Geschichten narrative Stories machen gilt für den einzelnen Menschen genauso wie für ein Unternehmen eine Marke.

00:32:03: Ein Team, BtoC, B to P junge alte Unternehmern Nationen, Religionen, spirituelle Gruppen das ist immer das gleiche weil es immer auf diesen inneren Monomythos basiert, denn Joseph Campbell ja dann in der Helgenreise beschrieben hat.

00:32:21: Der Mottobegriff Monomütus glaube ich ist auch original von ihm.

00:32:24: Er benutzt ihn auf jeden Fall sehr viel.

00:32:26: also diese verwandelnde Kraft vom Geschichten du brichst aus einer bekannten aber schmerzhaften Aus-der-Balance geratenen Situation aus ins unbekannte Bewehrstichtort.

00:32:40: gewinste ein Elixier Happy End und bringst dieses Elixir zurück in deine alte Welt, dann ist die Heldenreise geschlossen.

00:32:49: als der Monomythos zu.

00:32:52: Campbell hatte in seiner Wissenschaft, er war ein vergleichender Mythologin im USA, herausgefunden dass sich auf der ganzen Welt die Völker, die Stämme, die Kulturen bringen den gleichen Mütters erzählt haben, ohne voneinander wissen zu können.

00:33:13: Also das ist in uns angelegt und darum geht es auch.

00:33:16: BtoB, BtoC.

00:33:18: Bto... Bto..

00:33:19: Bto.... Bto B ist es ein bisschen schwieriger zu sehen weil das ja sehr oft unter dem Ausschluss der breiten Öffentlichkeit passiert.

00:33:27: Mit dem ganzen Wissen dass du jetzt hast wenn du ein bisschen zurückblickst was würdest du deinem fünfundzwanzigjährigen ich raten?

00:33:32: Und was wäre dann anders gelaufen in deinem Leben?

00:33:35: Ha!

00:33:36: Mein fünfundzwanzigjähriges Ich, das hätte wahrscheinlich keinen Rat von einem alten Sack angenommen.

00:33:43: So wie ich mich noch erinnern kann.

00:33:46: Naja... Das ist jetzt schwer zu sagen.

00:33:53: Was ich gerne anders gemacht hätte und ich bin keiner von denen die sagen würde alles genauso wieder machen.

00:34:00: Nein, das würde überhaupt nicht tun!

00:34:02: Ich würde meiner künstlerischen Arbeit mehr Mut zukommen lassen.

00:34:09: Das habe ich geschwänzt, das ist so ein Stück des Giftes des ungelebten Lebens, dass sie mir drinnen ist mit dem ich umgehen musste.

00:34:19: Ich hab da meine ganze Karriere die ich in der Werbung hatte für die andere wahrscheinlich viel geben würden.

00:34:29: Das war für mich eine Schattenkarriere, das war ein falscher Weg und ein falsches Leben und dem es kein richtiges gibt, wie wir ja öfter schon gehört haben.

00:34:39: Und das hätte ich anders gemacht.

00:34:41: Da wäre ich... da hätte ich mir Mut zugesprochen, wäre ich in der Situation nicht beraten zu

00:34:47: können.

00:34:49: Was ist denn zum Abschluss meiner Abschlussfrage?

00:34:51: Was ist die eine Eigenschaft auf die du ehrlich stolz bist, die wir uns von dir abschauen könnten?

00:34:59: Ich habe Talente bekommen und die gehören ja nicht mehr!

00:35:03: sondern die habe ich bekommen, damit ich sie mit anderen Menschen teilen kann.

00:35:07: Genauso wie man ja selber keine Ideen hat, sondern einfälle und man hat das der Lente für die lebendig zu machen.

00:35:14: Und das was ich glaube ich kann ein bisschen mehr vielleicht als andere – es ist Menschen zu inspirieren und zu ermutigen und anzustiften und anzufeuern und Möglichkeiten zu sehen ihr Potenzial zu entfalten.

00:35:32: Damit sind wir wieder bei Mono Mötos.

00:35:34: Das ist das, was bei mir so unterdrückt wurde und mein Potenzial zu entfalten.

00:35:37: Und sehr oft führt es ja dann dazu, dass man sich bemüht, bei anderen beschützend gut zu machen...

00:35:48: ...und Mut zu

00:35:49: machen!

00:35:50: Vielen lieben Dank!

00:35:51: Danke dir!

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00:36:20: Bis zum nächsten Mal.