Club der Cleveren

Club der Cleveren

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00:00:02:

00:00:07: Da sind wir wieder mit einer neuen Folge von Club der Cleveren, dem UN-Podcast für Persönliches Wachstum.

00:00:12: Ich bin Elisabeth Eidenberger und mein Gast kennt die großen Sprünge – er ist niemand geringerer als Michael Heibock!

00:00:21: Er war viele vier Jahre einer der konstantesten österreichischen Skispringer hat Olympias Hilber gewonnen, Medaillien bei Weltmeisterschaften geholt, Weltkapsige gefeiert.

00:00:31: Er kennt nicht nur die Erfolge, er kennt auch die andere Seite des Spitzensports.

00:00:35: Verletzungen, Rückschläge... Naja und natürlich auch die Frage wie geht es denn nach der Karriere eigentlich weiter?

00:00:41: Ich habe mit ihm gesprochen über seinen Weg, über prägende Momente was vom Leistungssport.

00:00:46: Überbleibt wenn der Wettkampf vorbei ist und was er aus dieser Zeit gelernt hat, was wir von ihm lernen können.

00:00:53: in diesem Sinne viel Spaß!

00:00:55: Mit Klub der cleveren X. Michael Heiböck Also Schischsprung-Pensionist, TV-Kommentator, gefragter Interviewgast, Student, Kinozbickerfamilienvater.

00:01:07: Welcher Begriff passt dein im Moment zu Michael Heiberg am allerbesten?

00:01:10: Was beschreibt dein tun, dein Leben gerade am besten?

00:01:15: Ja alles was du aufzutausst irgendwo in der Kombination aber eigentlich nach wie vor nur und das habe ich mir auch fest vorgenommen für die erste Zeit nach meiner Sportlinnkehre Familienvater zu sein.

00:01:28: Ich war so viel unterwegs in meinem Leben, ich habe für meine Hochzeit auch meine Familie ein Quiz gespült und da habe ich ausrechnen müssen wie viele Nächte nicht nur Tage sondern wirklich über Nacht im Kalenderjahr für Skispringen und kein Urlaub, keine Schwiegeröttern oder Öttern besuchen, sondern wirklich nur für Skisspringen.

00:01:49: wie viele Nechte ich auswärts geschlafen hab.

00:01:51: Und es waren glaube ich jetzt Es war irgendein Zoll mit Hundertsechzig Nächte.

00:01:57: Also kann man knapp sagen, es ist halber der Jahr auswärts.

00:02:01: deswegen die Zeit ein bisschen aufzuholen und Zeit für mein Kind haben genieße ich gerade sehr.

00:02:07: Und das andere was du aufzulöst hast bastelte ich so ein bissel dazu und mache auch sehr gerne

00:02:13: Also alles noch mittendrin.

00:02:15: Jetzt habe ich ja größten Respekt vor jedem Sportler, von jeder Sportlerin.

00:02:18: Alle die es da so diesen Sprung in der Weltklasse schaffen, dann weiß man das ist mit wahnsinnig viel Disziplin, mit wahnsinnlich viel Arbeit und Ausdauer auch ein bisschen Glück verbunden, auch mit Verzicht.

00:02:28: Vor jedem habe ich wahnsinnige Respekt!

00:02:31: Beim Skispringen insofern ganz besonders, weil das kann man sich ja als Hobby nicht vorstellen.

00:02:35: Ja also beim Fußbespüren ja klar, hat man im Verein denn ich bin Handball und so weiter laufen kann man als irgendwie so ein Verein so locker nebenbei mein Hobby machen.

00:02:43: Skisspringen ist jetzt nicht so das naheliegendste Hobby das man so nebenbei macht oder?

00:02:48: Also lustig weißt du das sagst, wenn mir Leute gefragt haben was das Besondere an dem Sport ist genau das war meine Antwort wirklich Für mich ist das normalste der Welt gewesen irgendwann, also vor einer Chance nach Bespringen.

00:03:00: Ich glaube im Training auf ein hundertzwanzig Meter Schatz, ich glaube mehr als hundertzwanzig Busser bin ich gehabt.

00:03:06: Das brauchen wir ja auch abarbeiten weil du arbeitest und dann irgendwo so eine Technikverbesserung enthust irgendwie Material probieren und das ist wirklich das Normalste in der Welt dass ich da oben losfahre und sie in das Gefühl eine zu versetzen oder wie sich das anfühlt es einmal jemanden zu erklären auch ganz schwierig, weil es kann keiner noch vollziehen.

00:03:25: Weil man kann's nicht probieren!

00:03:27: Man kann wirklich nur erleben was man professionell macht.

00:03:29: und das ist finde ich eines der besonderssten Sachen, weil ich glaube da gibt es gar nicht so viele Sportarten die das so behaupten können.

00:03:36: Genau deshalb denke ich mir das also große große Respekt.

00:03:39: Was hat dich denn als Kind ein Jugendlicher so fasziniert an diesem Sport?

00:03:43: Wann hast du diesen Sport dafür dich entdeckt?

00:03:47: Also wenn ich ganz ehrlich bin war ich zuerst einmal der Fernseh-Fan, dann war ich in nineteenhundertzeigundneinzig mit meinem Papa und meinen Onkel um mein Bruder.

00:04:01: Mein öderer Bruder, der ist eine halbe Jahr öder wie am Kulm wo er an die Goldberger Schifflugel meister geworden ist.

00:04:08: Dann ist so der erste so Kontakt vor Ort zu der Sportart entstanden und da haben wir schon gesagt, das ist ja cool.

00:04:15: Weil Skifahren war schneller als Fahrt.

00:04:17: Jede Chance wo sie irgendwo gestanden ist drüber springen auf den Pisten.

00:04:20: Das wandern mir, ich rede jetzt von mir weil eben die treibende Kraft war auf jeden Fall mein öderer Bruder.

00:04:26: Und ich war da jüngere und bin hinten noch gelaufen.

00:04:30: Mein öderes Bruder hat dann zu meinen Eltern gesagt Wir haben dann auch so gefunden dass in Hinzenbach bei Eva Ding den Schisspunkt voreingibt.

00:04:38: Und vor allem der Stefan, mein öderer Bruder war dann so langlässig bei meinen Eltern, dass er gesagt hat, okay sie führen uns da mal hin zu einem Training.

00:04:44: Das war dann im Jahr zweitausend also ein paar Jahre vergangen dazwischen aber ich war damals neun Jahre alt und ja... So ist dann irgendwie das entstanden, dass ich das überhaupt angefangen habe und eigentlich weil es mein öderer Bruder angefangen hat und weil ich hinten noch gelaufen bin.

00:05:00: die Faszination ist dann finde ich nach und nach entstanden Am Anfang springst du ganz kleine Chancen und es steigert sich dann relativ schnell.

00:05:07: Und irgendwann ist das eigentlich so ein Sucht worden, dass da immer höher schneller weiter heilt wie man immer herrt.

00:05:13: Genau!

00:05:13: Das gehört dann irgendwie dazu auch wenn natürlich wenn wir dann irgendwann an die Spitze kommen will braucht mal diesen gewissen Ehrgeiz.

00:05:18: Wann war für dich der Moment da wo du gewusst hast?

00:05:22: Das taugt mir aber das ist auch ein Beruf.

00:05:26: Was?!

00:05:27: Es hat sie nie also bis zum Ankehrende nicht wirklich als Beruf angefühlt.

00:05:32: Das muss ich echt sagen... Es war immer das große Hoppe, eine große Leidenschaft die irgendwie zufällig zum Beruf geworden ist.

00:05:40: und ich glaube es ist auch ganz wichtig dass man das möglichst lang so sieht.

00:05:44: Dass man irgendwie da das Feuer, dass man von Anfang an in sich brennen hat für den Sport, dass wir das solange wie es geht irgendwie drinnen behalten weil es ja nichts Schöneres gibt, dass mal sein Hoppe so ausüben kann, dass er sogar leben kann davon was das als seinen Beruf bezeichnen kann.

00:06:03: Und ehe wir gesagt, es gibt dann natürlich manche Momente wo einmal vor allem im Sommer und ich wollte ein Trainings ansteigen.

00:06:09: Und du Sachen machen solltest müsstest die was dir vielleicht nicht gerade taugen.

00:06:14: Vielleicht fühlt sich da nochmal ein bisschen anders an und ein bissel noch Beruf weil es gibt heute Dinge die gemacht werden.

00:06:21: aber rein das Schisch bringen an sich war immer eine riesengroße Leidenschaft.

00:06:26: Vielleicht ist es aber auch im Nachhinein besser zu einzuordnen, aber es gibt immer diese Phase gerade bei Sportlern und Sportlernen.

00:06:33: Da macht's Spaß!

00:06:34: Man wird man besser.

00:06:35: manchmal falls am Anfang noch wahnsinnig leicht.

00:06:37: dann kommen die ersten Erfolge und dann kommt so diese entscheidende Phase.

00:06:40: schafft man sie quasi in den Weltspitzen oder schafft das nicht?

00:06:43: Also hinterher ist mir immer gescheitert.

00:06:45: hast du das irgendwie auch gespürt?

00:06:47: Naja jetzt entscheidet sich doch was anders machen oder bleibe ich richtig dabei?

00:06:52: Oder war für dich der Weg immer ganz klar, es muss irgendwie gehen und was ich glaubt auf Holz.

00:06:57: Dass man nicht verletzt wird und dass das noch durchziehen kann?

00:07:02: Ich sag' die erste Entscheidung war eigentlich im Jahr zwei Tausendfünf.

00:07:06: dann weil... ...ich hab Frisbüchspiel auch noch parallel dazu zum Skilsprung-Training daheim in Kirchenberg-Denning da wo ich aufgewachsen bin Und im Jahr zweitausend fünf.

00:07:15: dann bin ich vor den Entscheidungen gestanden.

00:07:16: wenn jetzt dem Skispringen wirklich nachgehen möchte und des professionellst machen möchte, dann muss ich eigentlich in die Ski-Gymnasium nach Stammsken.

00:07:24: Das hat dann quasi mit vierzehn Jahren Ausziehung vor der Home ins Internat noch die Rolle und das habe ich dann auch gemacht und es war eine super Entscheidung weil es war die einzige Möglichkeit wo du so professionell trainieren kannst und gleichzeitig auch nur die Maturen machen kannst.

00:07:38: d.h.,

00:07:38: dass ist miteinander abgestimmt und so hat sich das nach und nach weiterentwickeln.

00:07:42: und für mich dann zumindest in der Zeit im Ski Gymnasium Stört sich die Frage eigentlich gar nicht, weil da bist du ja so in dem Radel drinnen.

00:07:52: Es heißt einmal, klar ich komme aus einer Lehrerfamilie, Matura ist nochmal das erste Ziel und was sportlich passieren kann, kann sie entwickeln!

00:08:01: Und ich bin dann im letzten Jahr in Stams, bin ich Unionweitemeister geworden und es heißt hier habe ich dann eigentlich gewiss, okay, Potenzial war er doch.

00:08:11: Ich schätze einmal wenn ich mit der Schuhe fertig bin werde ich den ganzen auch noch weiter nachgehen, weil ich hab zu Und es war dann schon keine leichte Phase, leider noch.

00:08:23: Weil ich habe zu den Besten gehört im Nachwuchs.

00:08:25: Ich war in der Liga dahinter und das ist der Continental Cup.

00:08:28: Da war ich eigentlich ständig unter die besten.

00:08:30: Aber die Workup-Mannschaft war zu dieser Zeit voll.

00:08:33: Weil da hat's Leute gegeben, die man jeder kennt wie Schlierenzauer, Morgensstern, Kofler, Koch, Leutzel... Alles Leute, die zu dieserzeit alles Guna haben.

00:08:42: und als junger Springer bist du eigentlich da hinten angestanden und hast keine Chancen gekriegt.

00:08:46: Das war eigentlich eine der schwierigsten Phasen, weil da war echt Geduld gefordert.

00:08:52: Da hätte einer oder andere das Handtuch hingeschmissen aber es hat sich dann bezahlt gemacht und das hat mich glaube ich nur umso stärker gemacht dass dann schlussendlich als sehr schöne und erfolgreiche Karriere folgen hat können.

00:09:07: ja

00:09:08: Weil du ein besonders geduldiger Mensch sowieso bist?

00:09:11: Oder weil du dich geübt hast in Geduld?

00:09:14: Beides Weil ich vor Grund auf schon ein ruhiger, besonders auch geduldiger Typ bin.

00:09:23: Und weil man das glaube ich vor allem im Spitzensport auch irgendwo lernen muss und weil es die Karrieren wo was von Anfang an durchgeht zum Weltmeister ohne irgendwelche Umwege, die gibt's eigentlich nicht.

00:09:40: Es gibt immer wieder Phasen da ist er dann Verletzungen.

00:09:44: Irgendwas kommt immer daher, wenn du dich da nicht in Geduld üben kannst.

00:09:48: Dann musst du das lernen.

00:09:49: Das bleibt ja gar nicht aus!

00:09:51: Da muss man irgendwie durch... Würdest du sagen hast du Vorbilder gehabt?

00:09:56: Jetzt du hast deinen Bruder gesagt demst du haben mal auf den Anfang nachgelaufen bist.

00:09:58: Irgendwann bist die ihm voraus gelaufen wahrscheinlich dann auch.

00:10:01: Der Andreas Goldberger der natürlich war mein Oberösterreich aufgewachsen ist.

00:10:05: Da war der Anti-Goldberger einfach der Skisprungstar, den er auch gern so geschaut hat.

00:10:09: Hast Du Vorbilden gehabt Leute, die dich geprägt haben auf deinem Weg?

00:10:13: Ja, an die Goldberg auf jeden Fall.

00:10:15: Wie ich erzählt habe, ich war am Qwim und da waren ca.

00:10:20: fünfzehntausend Leute damals, wo er Schifflugwaldmeister geworden ist.

00:10:24: Und er war voll die Person, auf die ich aufgeschaut hab, wo ich immer alles probiert hab vielleicht irgendwann nochmal Autogrammkarten zu kriegen und so... Dann habe ich auch selber angefangen und selber den Weg gemacht.

00:10:38: Es war eigentlich der Andy Goldberg, dann noch keiner mehr.

00:10:41: Ich war schon in dem Ganzen drin, wo ich nicht immer so mein Vorbild, meine Idol-Cop-Hop, sondern was es schon mehr in die Richtung entwickelt hat... Eigentlich musste er auf mich selber schauen.

00:10:52: Inspiriert hat er mir, wie gesagt, von Anfang an eine gute.

00:10:56: Aber sonst hat's keinen mehr gegeben.

00:10:58: Und jetzt, als ich die letzte Saison das erste Jahr für einen ORF... Ich hab dann selber eigentlich, wir sind miteinander gefahren zur Skiflucht bei einem nach Oberstorff.

00:11:12: Da haben wir beide so Experten dort.

00:11:16: Ich bin gefahren und der Gurt ist mit mir mitgefahren.

00:11:18: Und ich hab dann nochmal zurückdenkt, wenn ich jetzt da mal dreißig Jahre zurückdenke oder nicht einmal, vor einfach zwanzig Jahren.

00:11:25: Was ich alles da hätte für Autogramm gehalten!

00:11:27: Jetzt sitzt er neben mir und wir quatschen über Gott Cool, ja.

00:11:34: So kann es passieren und das ist auch eine Besonderheit in so Einzelsportarten die gleichzeitig Team-Sportart.

00:11:39: Also auf der einen Seite ist man im Team, man trainiert auch im Team auf der anderen Seite, man sitzt dann trotzdem alleine da oben und muss runter springen.

00:11:46: wie hast du das immer empfunden?

00:11:47: Warst du eher so wenn du gesagt hast nur musst einfach auf sich schauen oder war das schon auch dieses Teamgefüge das wichtig war für diese Erfolge die du feiern konntest?

00:11:56: Ja also definitiv ganz ganz wichtig Das Teamgefüge, weil eben in der Zeit wo ich als junger der Sportler dazu gekommen bin hat es das nicht so geben.

00:12:05: In der Form wie sie es vorhin mal jetzt gerade gibt.

00:12:09: Weil so Leute wie Thomas Morgenstern und Gregor Schlierenzauer waren Ausnahmeathleten aber die waren wirklich so dass sie Ja, denen hast du eigentlich nicht wirklich ... Die hast nicht lesen können.

00:12:23: Also die wollten eher eine Ruhe haben, die waren für sich selber.

00:12:27: Haben geschaut dass sie für sich selbst das Beste auszuholen aber haben vor allem da Jungen nicht wirklich... So hast du irgendwie nicht zubekennen zu dir und es war dann eine schwierige Zeit als junger Athlet weil man fühlt sich dann so ein bisschen ja jetzt bin ich da unter die Weltmeister- und Olympiasieger oder was tu ich doch eigentlich?

00:12:43: Das war nicht so nahbar wirklich!

00:12:45: Eigentlich ist das dann wo Ich dann schlussendlich den Workup-Durchbruch geschafft habe und auch der Kraftsteffen dazu.

00:12:51: Und mir zwar waren zu den Zeitpunkten noch nicht, aber es sind echt beste Freien geworden.

00:12:57: Zwischen uns hat es kaum ... Wir haben uns alles erzählt im Zimmer, wir waren ja über Jahre lang immer Zimmerkollegen und hab dann schon gemerkt also die Variante so ein Team miteinander zu leben Das ist für die Bessere, weil du das Lustiger wohnst unterwegs bist.

00:13:15: Du kannst dich gegenseitig irgendwie pushen und noch vorn bringen.

00:13:20: Die Übersachen austauschen, das vielleicht mit denen es sonst mit keinem reden kannst.

00:13:26: Und ja... Ist die bessere Schiene da, die ich sage?

00:13:30: jemand der dich auch versteht oder in deiner Situation versteht und weiß ganz genau was du vielleicht auch gerade durchmacht, wann's am Ende so läuft oder wenn sie mehr besser lauft, apropos besser laufen.

00:13:38: Wenn du an einen Erfolg zurückdenken müsstest, wo du sagst das war vielleicht nicht der größte jetzt auf der klassischen Ebene aber für dich emotional der Größte.

00:13:47: Welcher fällt dir da ein?

00:13:49: Schwere Frage oder vielleicht beides?

00:13:51: ist es sich vielleicht die Sättigen schläf?

00:13:53: Ja mitunter schon.

00:13:56: also mein erster Workup-Sieg ist eigentlich das wo ich sagen würde Das war der Emotionalste war eigentlich der cooleste Moment weil alles irgendwie so zusammenpasst hat war in Bischofshofen Ende der Fischanztournee.

00:14:12: Ich habe dort meinen ersten Workup-Sieg gefeiert, bin zweiter in einer Tournierwertung geworden.

00:14:17: Gewohner hat der Kraftsteffer und mir zwei beste Freundinnen und Zimmerkollegen und sowas irgendwie miteinander erleben zu dürfen dass wir zwar... Erster Zweiter werden in der Tourniersamtwertung gleichzeitig das Zimmer teilen, beste Freien sind alles miteinander machen.

00:14:29: also das war wirklich genial!

00:14:33: Egal, welche Medaillen davor auch schon waren oder danach gekommen sind.

00:14:37: Ich glaube emotional ist es schwer zu topen.

00:14:41: Jetzt sagt man ja immer aus Erfolgen lernt man viel auch Niederlagen wahrscheinlich noch ein bisschen mehr.

00:14:45: Was waren so Momente, Zeiten vielleicht Niederlagen oder vielleicht auch Rückschläge wo du sagst das war zwar hart aber unter dem Strich habe ich vielleicht auch mehr noch draus gelernt?

00:14:56: Ja was ich eigentlich vorher schon gesagt hab eben die Zeit wo er als junger Athlet keine Chance gehabt hat, wo ich ständig oder öfters den Quotenplatz im Kontinentalkaub als in der Liga dahinter geholt hab, wo du eigentlich dann im Wöckhaber einen Stauplatz mehr kriegst und im Normalfall wertest du auch der, der den Quotenplatz holt.

00:15:14: Und ich habe ihn dann mehrmals nicht bekommen weil einfach zu viel Gurde oben da waren.

00:15:18: Das war schon eine harte Zeit, wo ich glaube es sein könnte dass da einer oder andere, der net geduldig genug gewesen wäre, damals Hand durchgeschmissen hätte.

00:15:27: Und sonst waren so natürlich viele Höhen- und Tiefen mit dabei.

00:15:32: Aber das habe ich persönlich immer als normal befunden, weil... Ich bin mir gesagt, ja, ich tue alles dafür.

00:15:37: Ich opferte alles und ordne alles dem Sport unter.

00:15:42: Und mit Glück kannst du mich vollgleichen.

00:15:45: Wenn es heute nicht zahmbar ist, dann ist es halt noch mal so.

00:15:48: So war ich vom Typ her immer.

00:15:50: Dann hat ein anderer da gesagt, er hat vielleicht der letzte Biss gefällt aber ich war immer so zufrieden mit dem wie es für mich war.

00:15:57: Aber dann hat's auch eine Phase gegeben wo ... einmal verletzt war und das war ein Riesenunterschied, weil dann ich habe eine Bandscheibenvorfall gehabt.

00:16:06: Ich hab operiert werden müssen aber mal wirklich zwei Wochen lang oder drei Wochen lang nur im Bett verbringen dürfen und gleichzeitig hat zu dem Zeitpunkt die World Cup Saison angefangen.

00:16:15: es war Olympia Jahr und ich habe für mich gewusst jetzt kann ich machen was ich will ich kann da jetzt absolut gar nichts machen und das ist eigentlich so die schwierigste Zeit für einen Athleten unter keinem jeden der etwas Hört man ja so viel, vor allem bei den Skifahrern.

00:16:29: Was da Verletzungen gibt ist wirklich eine schwere Zeit weil du einfach auch Sachen ganz anders machen musst als bevor ich mir komplett das Training umstehen müsste und es hat sehr viele Disziplin erfordert.

00:16:43: Und

00:16:43: wahrscheinlich auch dieses Fragezeichen wird's wieder oder?

00:16:45: Auch!

00:16:46: Schroch ist wie der Retour in dieser Leistung die ich vorher abrufen habe können.

00:16:52: Ja mich haben viele Leute zu der Zeit gefragt hast du noch nie denkt dass du jetzt aufhörst?

00:16:56: Und ich muss sagen, also nicht einmal hundertstel Sekunden.

00:17:00: Weil grad wenn du im Krankenbett liegst, da denkst du nicht drauf.

00:17:05: Da hab' ich jegliche Gedanken waren nur dahingehend wie werde ich jetzt wieder fit?

00:17:11: Nicht nur gar nicht in die Richtung komme ich wieder zurück in den Wöckern oder werde ich noch mal irgendwo ganz oben stehen sondern was muss ich da damit mein späteren Leben auch wieder alles da kann?

00:17:23: und da ist Als Spitzensportler, ich glaube das Beste was du passieren kann wenn dein Beruf der Sport ist.

00:17:31: Weil dann hast du jeden Tag vor der Frur bis auf die Nacht nur für das Arne und deswegen habe ich gesagt zu der Zeit kein Gedanke an aufführen weil ich möchte die Zeit oder den Sport mein Beruf dafür nutzen dass ich alles dafür tu also wieder ganz fit wäre.

00:17:46: unter Rest konnte ich dann ergeben werden.

00:17:49: Das ist wahrscheinlich auch was, was sie viele mitnehmen können.

00:17:51: Weil es läuft nicht immer rund und man geht nicht immer nur bergauf oder bergab und man hat einen Rückschlag.

00:17:56: Oder das ist ihm gesundheitlich, dass man auf sich schaut wie er einfach wieder besser werden kann und was man eben selber dazu beitragen kann.

00:18:03: Das ist ja auch der Punkt!

00:18:06: Die Frage die du wahrscheinlich schon hundert mal gestellt bekommen hast aber ich muss sie stellen wenn du da oben sitzt Was ging dir für Gedanken durch den Kopf?

00:18:15: Da ist ja... Da ist ja Druck da.

00:18:18: Du hast einen zeitlichen Druck, weil die Uhr läuft, wachelt nur bei meinem Fähnchen oder auch nicht... du weißt jetzt kommst drauf an!

00:18:26: Ich bin eine Hobby-Dennis-Spielerin und da weiß ich, wenn ich einen Fehler gemacht habe es macht nix, sie machen den nächsten Ballwechseln und schau dass ich mich da konzentriere.

00:18:32: Wenn Sie springen, haust genau zwei Chancen und die müssen

00:18:37: hinhauen.

00:18:38: Und gut lauft zwar!

00:18:39: Ja, ja und gut laucht!

00:18:41: Das sind noch die ersten schon vorbei.

00:18:42: Stimmt!

00:18:44: Was denkst du, wann du da oben sitzt?

00:18:47: Es hat alles sein können, wirklich.

00:18:49: Also ich bin von der Person her einer, die sehr benebel über Sachen nachdenkt, der immer alles hinterfragt am liebsten und ich möchte alles wissen.

00:18:59: Genau das ist man oft einmal in dieser Situationen zu verhängnis worden weil ich oft einmal Dinge zugenau machen wollte.

00:19:07: Sei es an... Normalerweise das Beste was da als Schiesspringer passieren kann ist du sitzt oben fühlst dich eigentlich locker hast das Gefühl Wohne ich das jetzt mache, was ich zum Tor habe.

00:19:17: Sei es irgendein Punkt in der Hucke, sei es irgender Punkt am Absprung.

00:19:20: Meistens sind noch einer oder so, maximal mehr Konstellation arbeiten.

00:19:24: Wo ich das mache, dann werde ich da ganz oben springen und dann geht alles vor selber.

00:19:29: Und ich war oft einmal dazu genaue.

00:19:32: Mir ist oft passiert dass ich halt losgefahren bin und dann hab' ich schon die erste Sache gedacht.

00:19:37: Die zweite Eier im Abspring sollte ich vielleicht diesen machen und in der Luft war das auch noch wichtig und dann bin ich durcheinander gekommen.

00:19:43: Quanz für die Dinge funktioniert.

00:19:44: Das heißt, ganz allgemein gesagt man denkt schon an das was man jetzt in dem Sprung zu machen hat und ich habe mich dann versucht immer ein bisschen ablenken schaut dass etwas unten passiert die Zuschauer anschauen einfach will genießen auch was so rundherum passiert vor allem bei einer Fischanz da näher gibt es ja nichts Schöneres wenn man da oben sitzt und die rot-weißroten Fahnen zieht weil das was sie zu machen habt ist aber schon achtzehnmal durchgegangen des Wertschirmen Potrosser und ja nicht zu genau.

00:20:12: Man spricht immer von dem Flow oder dass man dieses Gefühl kriegt, das es einfach läuft.

00:20:17: Erzwingen kann man's noch blöder, weiß ich nicht?

00:20:20: Genau!

00:20:20: Ja der Flow ist, hab ja auch das eine oder andere im Kopf in meiner Kehr als gibt's nichts Schöneres und du... Eigentlich habe ich es immer so beschrieben, dass du oben sitzt und du weißt aber wannst jetzt Fehler machst.

00:20:32: Du wirst das werden trotzdem funktionieren weil die Zeiten gibts wo einfach du so ein Rhythmus, so eine Lockerheit mitbringst, dass da kleine Fehler machen kannst Du fleckst trotzdem weit runter.

00:20:44: Und dann gibt es wieder Situationen, wo du oben sitzt und aufgespringt bist.

00:20:49: Das Gefühl haste ihr alles richtig gemacht?

00:20:50: Ihr habt alles umgesetzt was ihr machen wollt und ich springt zehn Meter hinterher.

00:20:54: Das kannst du dann leider genauso auch geben in der Sportart.

00:20:57: Habt ihr euch mit Mental-Training beschäftigt?

00:20:59: weil man dort oben da herrscht Riesendruck und wir wissen ganz viele Dinge passieren einfach im Kopf von mentaler Stärke.

00:21:06: schafft man's besser!

00:21:07: Habtetest trainiert.

00:21:09: ist das wirklich auch an Stellenwert?

00:21:10: hat

00:21:12: Schon, ja.

00:21:13: Also ich sage mal jetzt so in der Mannschaft selber ist es jetzt nie so gewesen dass jetzt wirklich bewusst mental Training gemacht worden ist weil ich finde und das hat jeder immer so gesehen das ist sehr sehr individuell.

00:21:26: das heißt wenn du was brauchst dann hat jeder seine Anlaufstellen gehabt.

00:21:31: aber ich war auch nicht aller Geste für ihn.

00:21:34: Ich habe schon die letzten Jahre bis sich etwas gemacht dazu.

00:21:39: Ich habe auch mit Patrick Murnick, das war so mein Wegbegleiter von Anfang an, wo ich mit dem Skigemnass im Stamms fertig war.

00:21:46: Zusammengearbeitet, der immer einer war, der was mich so im Hintergrund betreut hat und versucht hat mir den ja nichts zu übersehen alle Bussle-Teile zusammenzusetzen und schauen was es braucht für mich damit's gut läuft und das war eigentlich und auf was er aussieblich ist.

00:22:01: Der beste Mental Coach war für mich immer einerseits die Erfahrung Und andererseits das Vertrauen, dass ich eh alles dann hab.

00:22:08: Dass ich ja nicht das Gefühl gehabt habe, ich hab irgendwas in der Vorbereitung vergessen oder ich hab irgendetwas schleifen lassen.

00:22:17: Sondern wenn ich für mich das Gefühl hatte, ich habe alles dafür, dann war er ja im Kopf stark weiter.

00:22:22: und dann kommen die Gedanken, die wir uns vielleicht irgendwie an Gewerbausspielen kennen, die kommen dann gar nicht.

00:22:29: Der Druck, den man sich selbst auffälligt ist ja die eine Sache.

00:22:31: Es kommt aber gerade wenn man in der Öffentlichkeit steht und ein Unsportler ist dann kommt der Druck voraus.

00:22:37: Diese Erwartungshaltungen und die Favoritenrollen, die wir so wahnsinnig gern vergeben... Wie bist du mit dem umgegangen?

00:22:42: Hast du das einfach ausblenden können?

00:22:44: Hast Du das wegnicken können oder?

00:22:47: Man wird er dann gefragt und wird zum Interview gebeten und sagen nach Favoritenrolle dass man ja noch bisschen mehr Druck hat als den, den was ich selber schon macht.

00:22:55: Hast du da irgendeine Strategie gehabt wie du damit umgegangen bist?

00:23:01: Eigentlich habe ich das gar nicht so arg empfunden selber.

00:23:05: Der Kraftsteffern, mein Zimmerkollege die Jahre und einer der besten Warniterbeste Schischbringer vom letzten Jahrzehnt hat immer jeglichen Druck genommen weil er war immer der Beste in der Mannschaft und alle haben auf den Arm geschaut.

00:23:20: also so eine Woche kann man es sagen Der hat echt so, der hat das sehr Druck genommen und ich hab dann auch oft ... Ja, war einmal vorher.

00:23:29: Es war eher so, er, was immer liefern hat müssen.

00:23:31: Für er muss es glaube ich... Man hat's ja mal nicht akkent, aber Wander ist eher der gewesen, der das ein bisschen aufgesagt hat.

00:23:38: Was eher mehr war, war also der interne Druck.

00:23:43: Okay.

00:23:43: Weil dem, was man selber gespielt.

00:23:46: Weil Österreich ist so ein gutes Schiessprungland!

00:23:49: Es gibt so viele gute Skispringer und im Workup können fünf oder bis jetzt sechs Leute starten.

00:23:55: Und ich habe für mich selbst immer gewusst, wenn es dann in einer Workup-Saison wieder eingegangen ist... ...wann ich da jetzt nicht unter die besten fifteen, zwanzig Einen springe?

00:24:04: Wenn ich wieder so gut bin, dass ich da vorne dabei bin, dann werde ich näher mehr ersetzt!

00:24:09: Also dann ist dort der nächste hier, man sieht sie ein Jahr für Jahr wieder.

00:24:12: Da ist wieder einer da, der was vornein springt.

00:24:14: Und wenn's die dann nochmal ausspuckt und du in die Liegen dahinterkimmst, ja, dann kommt eins zum anderen.

00:24:19: Da sägt ihr keiner mehr?

00:24:21: Du hast nicht mehr so viel Weckkämpfe.

00:24:23: Dann ist es mit Sponsoren... Also, da kommt eins zu anderem!

00:24:26: Das war eher das, was fast Mehrdruck war also für das Richtung Medien oder Öffentlichkeit.

00:24:33: Jetzt hast du vor gut einem Jahr dann die schisch-sprungschierenden Nagel gehängt und aufgehört.

00:24:39: Warum diese Entscheidung?

00:24:40: War das von langerhand geplant Und du bist krott.

00:24:46: Nein, es war keine spontanen Entscheidung auf Kornfuhr.

00:24:50: Ganz ehrlich habe ich mir über fast ein Jahr Gedanken dazu gemacht.

00:24:58: Ich hab die nicht irgendwie in mich verschlungen sondern ich hab da immer offen geredet mit meiner Frau daheim weil das hat dann natürlich den Zeitpunkt gegeben wo wir da haben gewusst haben dass sie ins Nachwuchs am kommen wo es noch kein anderer wusste.

00:25:14: Da fangen dann natürlich Gedanken schon mal an, aber auch dahingehend habe ich mein Rückenobjekt gehabt und der Aufwand dafür dass sie fit und unbeschwert den Sport machen kann.

00:25:32: Der Aufwand ist immer größer geworden weil man wird nicht jünger.

00:25:40: Immer enger Zaum und das Niveau wird immer höher.

00:25:42: Das heißt, es hat immer mehr verlangt und gleichzeitig hast du auf mehr verzichten müssen.

00:25:46: Also für mich ist es so angefühlt dass das immer mehr wird bis dann irgendwann der Punkt gekommen ist wo ich gesagt habe eigentlich na jetzt passt's an.

00:25:55: Und gleichzeitig auch dazu weil ich eben gesagt hab ich möchte einmal nach meiner Kehre Ich möchte alles da kennen.

00:26:01: Ich möchte nicht irgendwie ein Leiden davon tragen dass ich damals restliches Leben nicht mal gescheitert Sport machen kann.

00:26:06: Ich möchte fit sein wenn er aufhört und ich möchte aufhören wenn es eigentlich noch ganz gut läuft.

00:26:10: Und die letzte Saison war dann wieder noch mal eine ganz gute.

00:26:13: Und so war es das Gesamte, über das ich mir dann gesagt habe, hinterfragen muss und mache mir Gedanken zu vielen.

00:26:19: Genauso hab ich das auch gemacht.

00:26:21: Das gesamte hat dann eigentlich perfekt zusammengebracht mit Nachwuchs.

00:26:24: Eine Saison bin ich da nur gesprungen wo der Kleine schon auf der Welt war.

00:26:27: Auf den Anfang bist du aus Pappern nicht so wichtig.

00:26:30: Aber jetzt habe ich dann gewusst passt genau um die Mächtezeit daheim.

00:26:35: Jetzt einmal nutzen!

00:26:35: Ich

00:26:37: muss nicht jeder Noriakekassei missig, ich hab das

00:26:40: ewig gemacht.

00:26:41: Das hat dann echt zwei, drei Wochen dauert und dann hätte man das alte Leben nie wieder vorstellen können.

00:26:46: Sie ist ganz schnell gegangen!

00:26:47: Also

00:26:48: diese Umstellung weil es ja tatsächlich ein komplett neues Leben war und du auf Seite der Jugend das so durchexerziert hast.

00:26:54: Da reden viele davon, da gibt's am ersten eine Lauchin, dass man freut und so... also das hast Du net verspürt?

00:26:59: Nein, wie gesagt, ich habe nach zwei oder drei Wochen vier Wochen vielleicht hätte mir das alte leben nie wieder vorstellen können.

00:27:04: aber was ich schon dazu sagen muss Irgendwas bleibt da hängen und ich habe halt gemerkt, für mich natürlich ist ein Kind daheim und alles was du dazugehörst.

00:27:13: das ist anstrengend.

00:27:14: Das ist eine Aufgabe auch wenn sonst jetzt ich Zeit daheinkropp hab.

00:27:19: aber gleichzeitig ist mir irgendeine O-Gange wo ich mich ausbauen kann und dann habe ich heute zum Laufen angefangen und bin dann vor knapp drei Wochen am Marathon gelaufen.

00:27:30: so haben wir vorgenommen und so irgendwie nur Sportliches Ziel zu haben.

00:27:34: Das brauche ich dann schon.

00:27:35: Also für mich selber merke, jetzt bin ich ausgeglichen und fühle mich wohl in meiner Haut.

00:27:40: Bewusst offenbar ganz was anderes als vorhin geplant hat.

00:27:43: Ausdauersport ist das nicht so mitten im Trainingsplan der Skisprache?

00:27:46: Nein!

00:27:46: Nein,

00:27:48: das ist das absolute Gegenteil.

00:27:50: also... Ich glaube, ich war eh noch einer der was am häufigsten sonst einmal laufen ging aus und das waren glaube ich viermal ein Jahr.

00:27:56: Ah

00:27:57: doch so, oder sind wir ungefähr gleich

00:27:59: aufgelaufen?

00:28:00: Nein, wenn du es so explosiv grabst Kraft und Schneekraft trainieren muss, ist eigentlich das Ausdauer dringend.

00:28:06: Das ist komplett konträre, weil da machst du einfach nur langsam in die Füße.

00:28:10: Deswegen machen wir das überhaupt nicht.

00:28:13: an so Radelfrauen oder so gibt's maximal zehn Minuten zum Aufräumen und zehn Minuten zu ausradeln aber sonst null.

00:28:20: Aber ja deswegen war es auch so spannend glaube ich und vielleicht haben wir das auch ausgesucht, weil laufen bei der Haustür aus sie kannst überall machen, kannst überall hin mitnehmen.

00:28:27: Außer bei Battelschuhen mehr brauchst du nicht.

00:28:30: Und was zu trainieren, was ich mein ganzes Leben lang nicht da hab?

00:28:32: Du wirst einfach merkst, in der Sportart die du gemacht hast, erreichst irgendwann so den Zenit.

00:28:38: Aber ist jetzt so das körperliche Betrieb, was deine Bestwerte auf der Kraftmessplotten, wo wir uns viel beschäftigt haben betrifft.

00:28:46: und dann fangst du was ganz, was neuer ich so aus der Training?

00:28:49: Und ich hab gemerkt zu drei Monaten später... Ich kann laufen!

00:28:53: ...fünfzehn, zwanzig Kilometer nur weiter und es ist nicht einmal anstrengend.

00:28:57: Habe die Halbmarathonzeit dann innerhalb von vier Monate um fünf oder zwanzig Minuten runtergeschraubt und das ist dann cool.

00:29:04: Das ist wirklich cool, ja?

00:29:05: Also da bewundern die so wahrscheinlich einen oder anderen ob dieser Leistung.

00:29:11: Jetzt stelle ich dir eine indiskrete Frage.

00:29:14: wenn man kennt unterschiedliche Sportarten und auch die Verdienstmöglichkeiten in unterschiedlichen Sportdaten Wenn man aufhört kann man nach einer so einer Skisprunkkarriere wie du hart bist einfach einmal sagen Es ist egal, was ich mache.

00:29:26: Ich kann eh ... Ich hab ein Pulse, da ist eh noch ein Zitel ganz gut davon leben oder habe sogar ausgesorgt?

00:29:32: Oder sagst du, na ja gut, ich muss mich schon irgendwie orientieren.

00:29:34: und du meinst, bist du als Experte beim Fernsehen mit dabei studierst glaube ich auch?

00:29:40: Bist das Kino-Speaker jetzt unterwegs?

00:29:43: Sagst du ne, dann muss ich mir schon überlegen, was jetzt du?

00:29:45: nicht nur weil ich das als Hobby machen möchte sondern weil ich sage so ganz ausgesagt hat man vielleicht nicht

00:29:51: Mal es ist zu differenzieren sagen wir mal natürlich Ich habe einen Super-Sponsor gehabt über die Jahre, ich war auf den Wettkampf und habe einige Erfolge gehabt.

00:30:01: Ich habe schon am Booster, wo ich sagen kann jetzt habe ich mir keinen Stress.

00:30:06: aber gleichzeitig finde es viel entscheidenderer ist nicht dass ich mich jetzt auf die Fahle hautlege und das Gefühl hab ich habe ja beim Booster auch nicht so mal wurscht sondern man braucht da irgendeine Aufgabe und irgendwas was einem glücklich macht.

00:30:19: und dieses ist ja das viel wichtigere weil bei Moa F jetzt Also viel verdienen, du hast nicht.

00:30:27: Aber es macht irrsinnig Spaß den Sport auf so eine Art und Weise verbunden zu bleiben weil das ja mal ganz andere Sichtweise ist.

00:30:35: Weil die Leute dort, alle meine Ex-Kollegen sind eigentlich freien von mir, so wieder regelmäßig triffen.

00:30:42: Und das Irrsinnige Spass macht so auf die andere Art und Weiße irgendwie die Leidenschaft für den Sport zu teilen.

00:30:48: Genauso wie bei den Kinots, die jetzt hin und wieder mache, dass gleiche und eher sowas machen wo ich immer denke Das erfüllt mich, das macht Spaß und ich habe eine Aufgabe.

00:30:57: Ja es ist eigentlich auch ein Privileg wenn man sich so richten kann

00:31:01: ja.

00:31:01: Wenn man so diszipliniert war und Sportler war, kann man wahrscheinlich eh nicht nix machen.

00:31:06: Genauso sehr gesagt!

00:31:08: Geht wahrscheinlich nicht.

00:31:10: Was würdest du in deinem heutigen Gesicht mit dem Erfahrungsschatz denn du jetzt mitträgst mit dir deinen fifteen-sechzehnjährigen Ich gern mitgeben?

00:31:23: Im Endeffekt... da die alles genauso machen wie ich es gemacht habe, weil ich immer das Gefühl gehabt hab.

00:31:27: Ich bin mit mir selber im Rheinland und ich habe auch Spaß an dem was ich mache und habe mich nie irgendwie in etwas einigzwängt gefühlt sondern es hat sich immer gut angefühlt für mich.

00:31:39: deswegen darf nichts anderes machen.

00:31:41: Das einzige was ich vielleicht anders machen würde war eben die Geschichte.

00:31:47: was wenig Spaß gemacht hat war das mit der Bandscheinmobil mit der Zeit Und es war dann doch, das ist kein Unfall sondern einfach verschleißen.

00:31:56: Ein Skispringer trainiert bis zum Bauchnobel weil alles was drüber ist sindlose Ballast.

00:32:02: Alles was drunter ist wichtig und genau da ist die Crashzone.

00:32:06: Und wenn ich jetzt im Nachhinein meinen fifteen oder sechzehnjährigen Ich sagen, was sagen müsste?

00:32:11: Dann würde ich sagen bitte schau ein bisschen mehr auf den Rumpf Weil mit hundertzwanzig Kilo Knibbering machen und gleichzeitig keine gute Rumpfenmuskulatur zu haben Auf Dauer nicht gesund.

00:32:21: Naja, klingt schon irgendwie nicht gut.

00:32:24: Und halt gleichzeitig auch das was man dann eher so als älterer Athlet erst lernt... ...dass pausen und einmal das Kopf durchlüften und einmal ganz was anderes machen.

00:32:34: Ich meine ich glaube immer ganz gut kennen aber dass das extrem wichtig ist und das siehst du als junger nicht.

00:32:39: Dass vielleicht mal hin und wieder deine Regenerationszeiten deine Pausen brauchst und vielleicht einmal ganz etwas anders machst weil du bist dann somit Leidenschaft in den ganzen drinnen.

00:32:48: Das glaube ich, das ist ein Punkt, dass du erst lernst, sonst öder wirst.

00:32:53: Weil da geht es dann gar nicht mehr an.

00:32:54: Und weil du merkst ständig deine Knochen und dann machst freiwillig deine Pausen.

00:32:58: Der Leidensdruck, der dann doch irgendwie zum Umdenken bewegt.

00:33:02: Vielen Dank fürs Gespräch und für die Einblicke!

00:33:04: Ich habe zum Abschluss eine Frage, die ich allen nochmal in den Kopf werfe damit wir ja noch was lernen können.

00:33:09: Was ist denn die eine Eigenschaft auf die du ehrlich stolz bist?

00:33:12: Die wir uns von dir abschauen können?

00:33:18: Es ist selber ganz schwer zu machen... zu beantworten, finde ich.

00:33:21: Es müssen immer alle nachdenken aber es ist okay.

00:33:24: Aber... Ich würde

00:33:25: sagen, mein Geduld weil es sagt meine Frau ständig jetzt mit dem Kind was du geduld hast ist unglaublich.

00:33:36: also mich bringt nichts aus der Bahn sagen wir mal fast nix so gut wie nix.

00:33:41: mir wünschen alles lang und das habe ich durch meinen Sport mein.

00:33:46: grundsätzlich Bin ich schon der Typ dazu, hab das auch von daheim ein bisschen mitgekriegt.

00:33:49: Und die Geduld, die ich habe für manche Dinge und die Ausdauer ... Das ist was ich stolz bin, wo ich sage, dass taugt mir, dass ich das so kann weil es erleichtert manche Dingen im Leben ja.

00:34:04: Definitiv!

00:34:04: Vielen Dank!

00:34:06: Gerne!

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00:34:24: Alle Folgen findest Du auch auf NachrichtenAT, Slash Podcast oder ganz praktisch in der OAN App unter Medien.

00:34:34: Bis zum nächsten Mal.