Club der Cleveren

Club der Cleveren

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00:00:02:

00:00:08: Da sind wir wieder mit einer neuen Folge von Klub der Kleberen, dem OEN-Podcast für Persönliches Wachstum.

00:00:13: Mit mir.

00:00:14: Elisabeth Altenberger Meine heutige Gesprächspartnerin steht für eine beeindruckende Mischung aus Ehrgeiz, Ausdauer und Haltung.

00:00:24: Die Rede ist von Barbara Schett-Igel.

00:00:28: Babsi war einer der erfolgreichsten österreichischen Tennispielerinnen.

00:00:31: Sie schaffte es auf Platz sieben der Weltrangliste und hat nach dem Ende ihrer Tennis-Karriere eine zweite, sehr beeindruckende Karriere hingelegt.

00:00:41: Sie begeidet heute den Tennis Sport als Expertin und Kommentatorin im Fernsehen mit einem Blick der analytisch ist aber auch sehr persönlich und authentisch und genau das macht sie aus!

00:00:52: Sie weiß wie sich große Momente anfühlen und sie weiß auch, was sie kosten.

00:00:58: Ich freue mich, dass ich mit ihr plaudern konnte über ihre zwei Karrieren, über Charakter, über Erfolg und ihr Leben nach der Tour.

00:01:06: Ich freu mich sehr auf Club der Kleberen X-Bapsy Shad.

00:01:12: Pete Sempres, Andrew Agassiz, Boris Beckert, Thomas Muster aber auch Steffi Graf, Monika Selles, Martina Hingis und Babsischette.

00:01:19: Sie alle haben unser Tennis-Herz höher schlagen lassen, vielleicht den einen oder die andere sogar dazu bewogen, den Tennischläger in der neunzigjährigen Hand zu nehmen um das zu probieren.

00:01:28: aber nur eine dieser genannten Personen sitzt mir jetzt gegenüber.

00:01:31: Liebe Babsichette!

00:01:32: Danke, dass

00:01:32: du mich... Nein, das ist nur ich.

00:01:35: Gerne!

00:01:35: Es ist mir eine unfassbare Ehre und Freude weil ich dich quasi seit immer kenne.

00:01:41: also wir sind ja irgendwie mit euch Tennis Stars aufgewachsen und haben euch bewundert Und, und das muss ich auch ganz ehrlich sagen.

00:01:48: Ich bewundere ja nicht nur deine Tennis-Karriere sondern auch deine Karriere nach der Karrierei Also fast vielleicht sogar noch mehr weil du wirklich auch danach noch was richtig cooles jetzt gemacht hast Über das Plautama sich ja auch gleich noch.

00:02:00: Also vielen Dank, dass du dir Zeit

00:02:01: hast.

00:02:01: Danke dir!

00:02:02: Ja wir haben hier lange daran gearbeitet.

00:02:03: Das

00:02:04: ist fast zwei

00:02:05: Jahre lang gedauert.

00:02:07: Ich war echt hartnäckig, aber es ist echt nie irgendwie ausgegangen.

00:02:12: also ich hoffe es liegt nicht an mir, dass es so lange gedauern

00:02:14: wird.

00:02:14: Nein, es liegt dann mehr dadurch, dass ich natürlich viele in Australien bin und nicht immer da bin.

00:02:18: Ist es ein bisschen schwierig?

00:02:20: Aber wir haben's sehr geschafft

00:02:21: jetzt.

00:02:21: Wir sitzen hier mitten im VIP-Club bei den Austria aber auch so ein Let it Lins, die Turnierwoche, die gerade stattfinden.

00:02:30: Also vielleicht hört man es auch ein bisschen im Hintergrund, aber ich habe mir gesagt, wir sitzen uns mitten rein bevor der Trubel losgeht hier und das hat sich ja mit den Tennis-Turnieren in den vergangenen Jahren sehr viel geändert.

00:02:42: Das ist die Location neu geworden.

00:02:44: Es ist quasi das Ranking, also die WTA-Fünfhundert, eine höhere Kategorie bei den Turnieren erlangt.

00:02:54: Wir haben einen neuen Termin, wir haben Heuer erstmals einen neuen Belag auf Sand ganz besonders.

00:02:59: aber es gibt hier bei diesem Turnier viele Fixpunkte.

00:03:02: das ist die Turniere Direktorin Sandra Reichel, die das seit vielen Jahren macht Das ist diese unfassbar gute Stimmung dies anscheinend ja auch bei den Spielerinnen und Spielen gibt.

00:03:09: Und das isst die Turnier.

00:03:11: Botschafterin.

00:03:11: Hapsi Schett!

00:03:13: Warum Linz, warum bist du diesem Turnier so treu?

00:03:15: Warum hat das einen besonderen Platz in deinem Kalender und in deinim Herzen.

00:03:19: Erstens einmal bin ich sehr gut befreundet mit Sandra.

00:03:22: Wir haben ja früher also vor wirklich vielen Jahren.

00:03:25: im letzten Jahrtausend haben wir doppelt miteinander gespielt und waren eigentlich ein bisschen auf der Tour gemeinsam gerade bei meinen Anfängen Und so haben wir diese Freundschaft geschlossen.

00:03:38: Ich habe am Anfang meiner Karriere hier in Linz eine Wildcard begonnen kommen, um zu spielen in der Quali und dann im Hauptfeld.

00:03:45: Und das sind einfach Erinnerungen die so weit zurückgehen und wo man sich auch gern zurück erinnert es verbindet.

00:03:54: Die Sandra hat nach meinem Karriere Ende, dass ich hier feiern durfte da gab's eine Überraschungsverabschiedung.

00:04:00: Das werde ich nie vergessen.

00:04:01: also da kriege jetzt noch Gänsehaut wenn ich daran denke weil ja wirklich überhaupt nicht damit gerechnet habe.

00:04:07: Da hatte sie mich gefragt Babsi hättest du Lust mit mir zusammenzuarbeiten und meine Turnierbotschafterin zu sein.

00:04:14: Und das war eigentlich eine große Ehre für mich, dass ich mir gefragt habe auch ein großes Interesse da einfach mal hinter die Kulissen zu schauen weil als Spieler denkst du ja nie daran was hat es auf sich jetzt irgendwie so ein Turnier zu organisieren sondern da denkst nur okay hab ich was zum Trinken, hab ich Trainingsplätze, hab' ich Bälle und wie spiele ich?

00:04:34: Alles andere ist eigentlich nicht relativ egal aber du denkst einfach nicht dran eine tolle Erfahrung irgendwie so hinter den Kulissen mitzuarbeiten, was es heißt dann so ein Turnier auf die Beine zu stellen.

00:04:46: Wie lange man da arbeiten?

00:04:48: Also das ist eigentlich ein Jahresjob.

00:04:50: also wenn das Turnier vorbei ist und fangst wieder an zu planen für's nächste Jahr.

00:04:55: Und ja jetzt mittlerweile ist das mein einundzwanzigstes Jahr schon als Turnierbotschafterin.

00:05:01: Das ist Wahnsinn!

00:05:01: Ich hab vor dem Turnier mal gerechnet und gedacht okay elfmal habe ich gespielt oder zwanzig Jahre bin ich jetzt zweiunddreißig Jahre dabei Wow.

00:05:11: Jetzt bin ich ja alte Schachtel.

00:05:15: Also kann ich nicht unterschreiben, obwohl du hast heute einen Fünfziger gefeiert von nicht allzu langer zeitärztlichen Glückwunsch nachdrücklich.

00:05:21: Danke,

00:05:21: danke!

00:05:23: Schauen wir mal kurz ein bisschen zurück in deiner Geschichte und man sagt ja gerade auch so im Damen-Tennis... früh starten.

00:05:29: Man muss auch irgendwie früher einen Durchbruch schaffen, damit man irgendwie noch dabei ist.

00:05:33: Das hast du auch sehr bald da angefangen, gab mit vierzehn bis du in die Südstadt ins Trainingszentrum gegangen.

00:05:39: Also auch sehr, sehr bald wenn du jetzt auf diese Zeit zurückblickst Was waren so die Lehren aus dieser Zeit, wo du sagst, da habe ich in so jungen Jahren schon so viel mitnehmen können.

00:05:50: Was andere vielleicht immer wachsenden Alte erst lernen?

00:05:52: Ja man ist das ist einem ja als Nachherbewusste.

00:05:55: also in dem Moment dass vierzehnjährige ist er ja gar nichts bewusst weil er denkt du dir gehört die Welt und du weißt alles da weil weiß du eigentlich gar nicht.

00:06:03: es war eine große Entscheidung damals mit vierzehnen auch nach Wien zu gehen und das war die richtige Entscheidung deinen Innsbruck hätte wahrscheinlich nicht so durchgestartet oder da habe Umfeld nicht gehabt.

00:06:14: Also da bin ich sehr, sehr groß und was ich daraus gelernt habe jetzt im Nachhinein ist einfach Selbstständigkeit.

00:06:19: also wenn man mal vierzehn von zuhause weggeht am Anfang haben wir natürlich irrsinniges Heimweg gehabt.

00:06:25: Wir sind die Berge abgehangen Ich war in der Südstadt im Nebel drinnen Da hat es ja damals noch nichts gegeben bis auf die Shopping-City Street die sehr klein war.

00:06:34: das ist ja jetzt eine richtige Stadt irgendwie Und dann wirst du relativ schnell irgendwie erwachsen.

00:06:42: Die Selbstständigkeit muss da selber Sachen organisieren, muss die einfügen zuordnen auch gerade als Tirolerin dann nach Niederösterreich oder nach Wien zu gehen.

00:06:51: Da bin ich schon einmal Hopp genommen worden wegen meinem Dialekt zum Beispiel.

00:06:55: oder da ist diese... Ich werde es ja nie vergessen wo eine Mitschülerin zu mir gesagt hat du was hast denn du für Jeans an?

00:07:04: und ich habe keine Ahnung was sie für ein Marken getragen haben.

00:07:07: und dann habe ich das erste Mal dieses Marken denken, das sind mein Bestes!

00:07:11: überhaupt nicht der Fall war.

00:07:13: Aber ja, also der Sport gibt dir einfach so viel und erst nach meiner Karriere bin ich eigentlich draufgekommen wie was er mir gegeben hat.

00:07:21: Wie mit Situationen im wahren Leben dann umgehen wenn es mal ein bisschen stressiger wird oder so?

00:07:26: Oder wenn Leute um mich stressiger sind wieder reagieren?

00:07:30: Widerstandsfähigkeit natürlich.

00:07:32: du hast immer mit Rückschlägen zu tun.

00:07:34: Also ist wirklich eine Lebensschule die dir als vierzehnjährige natürlich nicht bewusst ist.

00:07:39: jetzt als fünftes jährige ist man alles klar und Ich würde das leben mit diesem Wissen gerne noch einmal leben,

00:07:44: aber

00:07:45: dann wird es wahrscheinlich nochmal ganz anders ausschauen.

00:07:47: Da geht's uns irgendwie wahrscheinlich eh allen gleich oder?

00:07:50: Wir würden dann irgendwie an die Sachen angehen.

00:07:52: Man hast du gewusst beim Anfang mal fangt das Kind zum Dennis spielen an.

00:07:55: ich glaube du hast ja auch da mit deinen Eltern und deinem Bruder irgendwie mit gespielt.

00:07:58: und dann kommt man diese Leichtigkeit und dann kommen die ersten Erfolge und alle die selber Kinder haben sehen dass vielleicht auch bei den eigenen Kindern oder wissen sie noch von sich selbst.

00:08:06: und irgendwann kommt dann der Zeitpunkt dann kommen wir die Erfolgen dann wirds immer besser.

00:08:11: Das ist auch etwas, das ich beruflich machen kann.

00:08:13: Wann war denn bei dir der Zeitpunkt, wo du gesagt hast, naja, glaubt es... ...das ist nicht nur Leidenschaft, das is'n nicht nur Hobby sondern das i's mein Job?

00:08:21: Also eigentlich schon mit vierzern wollte diese Karriere irgendwie einschlagen.

00:08:26: Da habe ich mir eigentlich noch keine Gedanken gemacht und mir gedacht, jetzt probier es einmal.

00:08:31: Und gebe alles!

00:08:32: Wenn's funktioniert super wenn nicht dann kann ich immer noch studieren irgendwie nebenbei.

00:08:37: Mit vierzehn ist man ja auch noch sehr jung mit sechzehn war das dann so okay.

00:08:40: da hab ich mich entschieden eben mit der Schule aufzuhören also nach dem sechsten Gymnasium weil die dann schon zu viel unterwegs waren.

00:08:48: Das war so ein Einschnitt wo ich mir gedacht habe ok jetzt möchte ihr alle Karten auf Tennis Profis setzen.

00:08:56: Da haben sich meine Eltern voll hinter mir gestanden, weil es war doch eine große Entscheidung irgendwie die Schule da zu lassen.

00:09:03: Mein Vater hat die Abendmatur gemacht und gesagt du kannst die Matüre immer noch nachmachen.

00:09:09: Ich habe sie nie nachgemacht.

00:09:10: Brauchst

00:09:10: Sie auch nicht in meinem Leben!

00:09:14: Und das war die richtige Entscheidung.

00:09:15: aber dann schon ... Es war so ein Punkt, ob ich mir gedacht habe, okay jetzt möchte es wirklich wissen.

00:09:22: Mit achtzehn war dann auch noch mal so einen Punkt, wo ich wirklich ein bisschen gezweifelt hab oder wo ich etwas Angst gehabt hatte, also Existenzängste hatte weil da ist der Vertrag beim österreichischen Tennisverband auseinandergegangen.

00:09:36: das heißt oder das hieß damals ... selbst für die Kosten aufkommen muss, dass ich Sponsoren brauche und hin und her.

00:09:44: Und ich habe überhaupt eigentlich kein Geld gehabt.

00:09:45: Das was ich damals verdient hab das war eigentlich nix.

00:09:51: Da habe ich mir gedacht so wenn der Knopf nicht aufgeht dann ist es blöd.

00:09:56: Wobei

00:09:57: mit

00:09:57: achtzehn da hat man eh noch nichts verhunzt.

00:10:00: aber das war so ein Moment da ist man noch sehr bewusst auch wo ich einfach Angst gab wie der Schnaufe jetzt finanziell

00:10:09: Und das ist ein guter Stichwort auch, weil Tennis ist ein unfassbar teurer Sport.

00:10:12: Wenn man ihn auf diesem Niveau betreibt und ich kenne viele Jugendliche, viele Mädchen jetzt auch die vielleicht am Sprung sind.

00:10:19: Jetzt fühle ich selber ein bisschen Tennis-Meisterschaft da kommt man dann auch immer.

00:10:21: Ich spüre mich immer weiter nach hinten.

00:10:26: Aber dann trifft man also auf diese jungen Mädels die Vollgas geben und die halt auch motiviert sind und die auch Richtung Profi gehen wollen.

00:10:32: und wir wissen alle es ist unfassbaar hart Es ist eine Weltsportart wo so viele spielen.

00:10:38: Es ist einfach so eine Riesenkonkurrenz gehabt und es ist auch teuer, also man braucht sicher Disziplin und man braucht Talent oder Training aber es ist schon Geld.

00:10:46: Was würdest du denn den jungen Mädchen jetzt in dem Fall vielleicht auch raten wenn die mit vierzehn-fünftzehnt sofort diese Entscheidung stehen?

00:10:53: sollen sie's wagen?

00:10:54: Oder nicht?

00:10:55: was wäre so eine Entscheidung gewesen?

00:10:56: Absolut

00:10:57: sollen sie es wagen!

00:10:57: Das sollen sich natürlich jetzt nicht... Die Familie soll sich nicht in einen Ruin stürzen, das wär jetzt auch nicht gut, aber es gibt hoffentlich Möglichkeiten mit Sponsoren, es gibt Möglichkeit mit Gönnern, die jetzt einfach sagen hey ich trainiere jetzt mit dir Tränen zum Beispiel.

00:11:12: Ich investiere jetzt in dich für ein zwei Jahre.

00:11:15: wenn es klappt dann kannst du mich später irgendwie bezahlen.

00:11:19: und wenn's nicht klappt ist das einfach geht es auf meine Kappe?

00:11:22: oder der Verband natürlich dass er ein bisschen was einbringt.

00:11:25: aber es ist schwierig.

00:11:27: es ist natürlich eine riesen Dichte da.

00:11:29: man darf auch nicht vergessen es gibt viele Russinnen Rumänen, Polinen, wo das Leben vielleicht auch nicht so rosig ausschaut und die natürlich noch mal ganz einen anderen Drive haben.

00:11:43: Aber ... Es ist möglich, definitiv möglich.

00:11:46: Aber du brauchst einfach eine langen Atemigkeit.

00:11:48: Du brauchst Disziplin.

00:11:50: Ich meine ich habe auch beim Frühstück die Semmer geschmiert fürs Abendessen, weil ich einfach kein Geld gehabt habe.

00:11:56: Ich hab Private Housing gemacht und war bei Familien untergebracht.

00:11:59: Ich bin ja nicht im Fünf-Sterne-Hotel gewesen.

00:12:01: Ich habe teilweise mit meinem Trainer im Zimmer geschlafen, weil man so gespart hat.

00:12:05: Also ich glaube dass es auch wichtig ist diesen Weg so zu gehen das man mal nix hat und dann freut man sich umso mehr wenn's natürlich klappt.

00:12:13: Aber wenn du Tennisprofi werden willst, heißt das noch nicht, dass du es schaffst.

00:12:18: Das ist natürlich in jedem anderen Beruf, sage ich immer ... Schaffst du's meistens?

00:12:24: Wenn du jetzt was für sich anwalt werden willst und als Friseur werden willst dann ist es fast leichter zu schaffen meiner Meinung nach.

00:12:37: oder die Spitze, die Weltspitze zu kommen in einer Sportart.

00:12:40: Weil da kannst du trainieren und tun was du willst oder wie du willst.

00:12:44: aber wenn du die mentale Stärke nicht hast, weil du das Talent nicht hast dann geht es nicht.

00:12:49: Jetzt warst du Nummer sieben der Welt in den Toptennen also ist so unfassbar eine Wirklichkeit.

00:12:53: ja wir reden gerade von der Dichte Und man spricht auch gerne über die Erfolge.

00:12:58: Man sagt aber auch man lernt wahrscheinlich aus Niederlagen noch viel mehr.

00:13:01: Was waren so Niederlagen, die dir im Gedächtnis geblieben sind wo du aus heutiger Sicht sagen kannst da habe ich aber echt auch was gelernt dabei.

00:13:09: Ja, man lernt eigentlich aus allen Niederlagen.

00:13:12: Aber es gibt spezielle oder bestimmte, die wir nie vergessen, die haben mir im Herzen wehgetan.

00:13:17: Da tun wir immer noch im Herz und wehe.

00:13:20: Zum Beispiel mal gegen Martina Hingis mit Matchball verloren in Sydney, wo ich mir gedacht habe, das wäre natürlich ein Riesenerfolg gewesen.

00:13:28: Ich hab sie nie schlagen können!

00:13:29: Und da war's so knapp dran... Das ist alle

00:13:32: die Tennis spielen, die sie gehen, denen gehts auch nicht für mich.

00:13:33: Ich fühle so mit, weil jeder

00:13:35: kennt das Gefühl wenn

00:13:36: man dann Matchball hatte und dann hat man doch verloren.

00:13:39: Ja,

00:13:40: genau!

00:13:41: Man lernt halt einfach mit Niederlang umzugehen weil im Tennis ist ja Sport du machst halt immer Fehler.

00:13:45: das ist in kaum anderen Sports so dass du eigentlich Fehler machen kannst und trotzdem noch gewinnen kannst und da lernst du eigentlich einzustecken und aus Fehlern zu lernen und es dann besser zu machen.

00:13:55: also es gibt ja niemanden Roger Federer Novak Djokovic ein Nadal eine Serena Williams die machen alle Fehler oder haben alle Fehler gemacht und sind dann trotzdem... Da gibts glaube ich sogar tolle Statistik.

00:14:07: Ich glaube, über fünfzehn Prozent liegt von Punkten, die man eigentlich gewinnt in den Roger Federer in seiner Karriere gewonnen hat.

00:14:13: Also da lernte man einfach mit Fehlern umzugehen.

00:14:16: eine andere Niederlage war die bei den French Open im Achtelfinale gegen gegen Orange Sanchez, da war ich vorm Sechs Eins drei Null und dann hat sich das Match gedreht.

00:14:30: Und die habe die Partie noch verloren weil damals dann mit meinen damaligen Freund und Trainer eine Diskussion am Platz hatte und das hat mir dann so durcheinander gebracht dass sie die Parties verloren haben.

00:14:42: und es tut meinem Herzen weh!

00:14:43: Weil ich hab's nie in den Last Eight Club geschafft bei den French Open bei allen anderen schon und dort nicht und das hab ich eigentlich rein nur wegen dieser Diskussion verloren und das tut man bis heute eigentlich nur weh.

00:14:57: Da gibt es noch einige andere natürlich Niederlagen, aber wie gesagt die Niederlage machen die stärker.

00:15:03: du schaust dann nach vor und jetzt habe ich auch mitgenommen.

00:15:06: in meinem jetzigen Leben wenn es einmal nicht so gut läuft oder wenn er mal ein bisschen was negativ ist also das Glas eigentlich immer halb voll, nie halb leer und denke ich immer okay was kann ich jetzt machen?

00:15:16: wie komme da raus?

00:15:18: mein Gott sei Dank jetzt muss er auf Holz klopfen ist nie etwas was großartiges Schlimmes passiert in meinem Leben.

00:15:24: aber es gibt natürlich immer Entscheidungen die du treffen musst die vielleicht ab und zu mal unangenehm sind oder so.

00:15:30: Und da hat mir der Sport isnic viel geholfen muss ich sagen.

00:15:34: Man sagt ja auch, Tennis gewinnt man im Kopf.

00:15:36: Das ist richtig unverliert

00:15:37: auch im Kopf?

00:15:38: Eben, genau!

00:15:40: Also das ist schon diese mentale Stärke die in jedem Job in Wirklichkeit auch wichtig ist weil man hat in Situationen kaum den Verhandlungen.

00:15:46: aber was auch immer gibt es etwas was du heute noch tust damit du deinen Kopf frei kriegst als du deine mentale innere Mitte findest dass du sagst jetzt da kann ich dann auch durch zu stressige Zeiten wie auf dieser Turnierwoche wahrscheinlich ist einfach gut durch.

00:15:59: Ja, also ob das beginnt bei Atmen oder Atmung sich auf die Atmungen zu konzentrieren wenn du jetzt ein bisschen nervöser bist.

00:16:07: Oder wenn Menschen um dich herum sein nervös sind oder agieren dass du ruhiger wirst.

00:16:11: Also das sind so Mechanismen.

00:16:13: die haben sich bei mir eigentlich schon automatisiert.

00:16:15: Das wichtigste für mich ist dass ich auch auf mich schaue.

00:16:18: Ich bin heute zum Beispiel schon eineinhalb Stunden im Freien gewesen und bin runter spazierend gegangen Bin ja meine zwölftausend Schritte gekommen Kraft hin und wo ich dann ausgeglichen bin.

00:16:32: Ich versuche mir immer gut vorzubereiten, dass was ansteht das ist für mich auch die halbe Mitte irgendwie, dass ich mich wohlfühle.

00:16:39: Und ja wenn mir älter man wird es ist ja das Schöne, dass du entspannt hast sieht man gewisse Dinge und es ist da dann erwurscht was sich andere Menschen denken über dich.

00:16:51: Das finde ich sehr entspannt.

00:16:52: Es ist natürlich in jungen Jahren nicht der Fall.

00:16:54: Da macht man sich immer auf was denkt jetzt der und mei und hin und her?

00:16:58: Das ist man mittlerweile komplett wurscht.

00:17:00: Ich habe, glaube ich, kurz selbstvertrauen.

00:17:03: Ich weiß wo meine Stärken liegen und wo meine Schwächen liegen.

00:17:07: Und so gehe eigentlich den Tag immer an.

00:17:11: Meist du denn eigentlich immer recht gut?

00:17:14: Die Weisheit des Alters muss ich auch verteilen!

00:17:16: Ja das ist wirklich schön.

00:17:18: Das ist

00:17:19: entspannend finde ich.

00:17:21: Man wird gelassen auch.

00:17:24: Man regt sich nicht mehr so viel über Dinge auf die man ändern kann.

00:17:27: aufregen über diese Dinge.

00:17:29: Das kriegt dann immer mein Mann ab, meistens sonst niemand!

00:17:33: Aber eben auch Emotionen gehören natürlich auch beim Fennys und das sehen wir ja auch als Zuschauer sehr gerne.

00:17:38: wenn sich ein bisschen was tut gibt dir welche.

00:17:40: die sind so gelassen dass man gar nicht glaubt dass man sie aus der Reserve kriegt auf dem Platz und andere wiederum die sind das ganze Gegenteil.

00:17:46: also auch das macht es ja auch spannend.

00:17:48: jetzt hast du deine Kehre Eigentlich relativ früh beendet.

00:17:51: Das heutige Sicht mit achtundzwanzig ist eigentlich relativ bald und ich habe irgendwo mal gelesen, dass du auch im Nachhinein sagst war ein bisschen zu bald.

00:17:59: Hättest du noch länger spielen wollen?

00:18:00: oder warum hast du gesagt jetzt rechts?

00:18:02: Also ich war zwölf Jahre auf der Tour, dann im Endeffekt.

00:18:06: Die habe ich schon mit sechs Jahren begonnen und mich ist der Lebensstil einfach auf die Nerven gegangen.

00:18:12: Jede Woche woanders, nie irgendwie an so einer richtigen Struktur drinnen, nie einen Rhythmus zu Hause sein.

00:18:19: Und hab dann auch das Gefühl gehabt, dass ... Wo ich mein Ziel erreicht hat eben unter den ersten zehn zu kommen, Nummer sieben dabei zu kommen ,dass sich dieses Ziel, wo er das erreicht hat, war die Luft ein bisschen draußen?

00:18:29: Dann haben wir natürlich weitere Ziele gesteckt eher so halbherzig.

00:18:33: Und ich konnte einfach das, was im Training geleistet habe, nicht mehr am Platz abrufen und das hat dann eigentlich keinen Spaß mehr gemacht.

00:18:40: Und dann haben wir eben entschieden... Ich habe im letzten Jahr schon überlegt okay wohin soll die Reise gehen?

00:18:45: Das war mir auch ganz wichtig!

00:18:46: Was möchtest du danach machen?

00:18:47: Also du

00:18:47: hast

00:18:47: geplant?!

00:18:48: Ja,

00:18:48: also ich bin jetzt kein Typ der Dinge dem Zufall irgendwie zu kommen lässt sondern da muss schon ein bisschen eine Struktur- und eine Strategie drinnen sein.

00:18:58: und das habe ich mir überlegt.

00:19:00: dann Es passt, ich hatte keine Verletzungen.

00:19:04: Ich hätte vom körperlichen Herr noch Jahre weiterspielen können und natürlich denkt man sich jetzt ja ein paar Jadeln werden schon nur gingen vor allem weil das Preisgeld nach oben geschossen ist!

00:19:14: Und das ist mir entgangen leider.

00:19:18: aber nichtsdestotrotz bin ich sehr zufrieden mit meiner Karriere und bin fast schon ein bisschen stolzer auf die Karrieren danach weil es hätte immer nie erträumen können dass es wirklich so gut läuft viele Türen öffnen, dass ich so lange im Geschäft da bin.

00:19:34: Weil ich meine es ist jetzt wirklich ja einer zwanzig Jahre her wo ich aufgehört habe, Tennis zu spielen professionell und ja und jetzt bin ich halt immer noch bei den Turnieren irgendwie unterwegs.

00:19:46: sie kann selektieren das ist auch schön.

00:19:48: die kann selekthiff sein eben wo ich mitarbeit oder was mache und wo ich nix mache und von dem her passt es schon so.

00:19:56: Es ist eh so wie sie sich kann's nicht mehr ändern.

00:19:58: ihr könnt jetzt nicht sagen ein paar Jahre und mehr,

00:20:02: es ist vorbei.

00:20:02: Es kribbelt auch nicht mehr wenn du da unten

00:20:04: schaust.

00:20:04: Überhaupt nicht!

00:20:05: Nein das ist so weit weg und es ist so fern.

00:20:08: Also oft kann ich mich gar nicht mehr erinnern dass ich am Platz gestanden bin und wenn es dann so Fragen gibt kannst du dich noch erinneren wie du dort und den und die da geschlagen hast?

00:20:17: Nein, kann ich mir überhaupt nicht.

00:20:18: Da muss man sagen ah ja, Wahnsinn unglaublich.

00:20:21: also es ist wirklich schon sehr sehr fern.

00:20:23: natürlich erinnert sich an den Einsatz und das was mal irgendwie lauft gegeben hat natürlich und an diese Zeit, ich denke aber ist sie gar noch daran zurück.

00:20:33: Würden Sie wieder machen?

00:20:35: Natürlich!

00:20:36: Aber es ist jetzt doch sehr, sehr fern.

00:20:39: Und jetzt bist du natürlich unfassbar erfolgreicher in dem was Du jetzt tust.

00:20:42: im Fernsehen sieht man Dich also spätestens wenn man an Brands Lambs schaut... Ich mir tag das ja.

00:20:47: Also ich schaue dann immer auch gerne Deine Sendungen weil das halt cool ist, weil Du diesen Insight hast und immer dabei bist und einfach das umfassbar authentisch ist.

00:20:55: Aber du hast gesagt, du hast dir schon so ein bisschen einen Plan gemacht.

00:20:58: Wolltest du genau das machen?

00:21:00: Weil natürlich ist es naheliegend auch gerade vom österreichischen Fernsehen gefragt zu werden, Ko-Kommentatorin zu sein wenn man seine Karriere beendet hat.

00:21:08: Da bist du nicht die Einzige, die wahrscheinlich auch gefragt worden ist.

00:21:10: Nein, wie mich!

00:21:12: Du hast ja dann noch viele, viele Schritte danach gemacht.

00:21:15: Ja also bis international unterwegs.

00:21:17: wirklich toll war das... geplant oder war das so Nutzen von Gelegenheiten, weil sich eben Türen einfach geöffnet haben?

00:21:24: Nein.

00:21:24: Also ich wollte... also ich habe mir gedacht okay, ich möchte definitiv in Richtung Fernsehen was machen und in Richtung kommentieren.

00:21:31: Der OEF hat mich nie gefragt übrigens.

00:21:34: Das ist der einzige Sender den er mich nicht gefragt hat.

00:21:36: Was ich sehr spannend gefunden hab eigentlich.

00:21:39: Aber oftmals ist es so dass man im eigenen Land oft dann auch ein bisschen weniger zählt als im Ausland.

00:21:43: Also diese Anfrage kam von Eurosport sofort danach.

00:21:48: da habe eine Karriere immer wieder schon reinschnuppern können und das Co-Kommentator agieren dürfen.

00:21:53: Damals waren ja die Kommentatoren noch vor Ort bei den Turnieren, und Eurosport hatte die Rechte.

00:21:58: Und dann haben wir gedacht – Ja!

00:21:59: Das taugt man irgendwie.

00:22:00: Das ist easy, da scheinen mir die Matches an und rät halt ein bisschen drüber.

00:22:05: Also das war eine Schiene, dann eine andere Schiene war eben im Hintergrund beim Turnier mitzuarbeiten.

00:22:12: Es war schon was, was mich interessiert hat.

00:22:18: natürlich.

00:22:20: Ich wollte was Soziales machen, da habe ich dann mal begonnen im SOS Kinderdorf etwas zu machen.

00:22:25: das hat sich dann aber später zerschlagen

00:22:28: und

00:22:29: ja schon in Richtung Tennis zu bleiben.

00:22:32: Aber keine Trainer-Karriere?

00:22:34: Nein, das wollte ich nicht machen!

00:22:35: Das war für mich ganz klar, da bin ich viel zu ungeduldig und ich wollte dann nicht wieder herumreißen die ganze Zeit.

00:22:41: also mein Mann ist der Trainer, der hat diesen Part übernommen, er liebt es bis heute noch auch sehr erfolgreich gewesen, aber das ist was ich eigentlich nie machen wollte.

00:22:51: Ich habe ein paar Lehrgänge gemacht dann für den österreichischen Tennisverband mit jungen Spielerinnen also so drei vier Tage und ja und es war dann auch sehr ernüchternd!

00:23:03: Von den Einstellungen her und hin und her von den Mädels, dass ich mir gedacht habe na das muss ich jetzt nicht machen.

00:23:11: Sie können mich immer fragen wenn sie irgendwie was brauchen oder irgendwelche Tipps brauchen oder so ein Mentor in den Geschichten aber da ist eigentlich relativ wenig kommen von unseren österreichischen Spielern was mich selbst überrascht hat.

00:23:22: Aber ja und so ist es entstanden und am Anfang haben wir natürlich auch nie gedacht, dass ihr mal Sendung moderieren wäre, dass sie mal das macht was die jetzt mache.

00:23:30: also das hat begonnen dann mit eben kommen Das hat dann begonnen mit ein paar Interviews vielleicht, wo ich hyper nervös war.

00:23:37: Alles nie live sondern alles nur aufgezeichnet und dann wächst man da so irgendwie rein learning by doing und ja das wie gesagt dass es mal soweit kommt das hätte ich mir auch nicht gedacht, dass ich mich auch wohl fühle in solchen Situationen wo was wirklich oft einmal sehr stressig zugeht.

00:23:54: und wir wissen ja im Tennis da kann mal jemand WHO geben aufgeben da kann alles passieren und wo du wirklich spontan live Fernsehen agieren muss.

00:24:03: Das hätte ich mir vor zwanzig Jahren nie gedacht, dass sie das machen.

00:24:06: Jetzt liebe ich diesen Adrenalinkick, den wir früher am Platz gehabt haben jetzt im Fernsehen und hofft, dass es natürlich einige Jahre noch so weiter geht!

00:24:17: Du triffst in diesem Tun ja auch umfassbar viele coole Leute, natürlich alle Tennisstars die man sich so vorstellen kann.

00:24:23: Gibt es da jemanden wie du sagst der oder die hat mich echt beeindruckt mit dem was sie geleistet haben?

00:24:30: Wie Sie auch agieren wenn man sieht's ja nur eben von der Ferne und man sieht die Leistung auf den Platz aber vielleicht auch menschlich wo du sagest ist echt der feine Person

00:24:37: Ja, da gibt es natürlich einige.

00:24:39: Also, Roger Federer war immer ein sehr angenehmer Zeitgenoss.

00:24:44: Darum beneiden dich alle wahrscheinlich?

00:24:46: Ganz viele in dem Film dürfen das.

00:24:48: Da brauchst du eigentlich nur irgendwie so Wort hinknallen.

00:24:50: und er redet und spricht ... Du fühlst einfach wohl in seiner ... Gesellschaft und meinen Platz brauchen wir entsprechen.

00:24:58: ist er der Gold, einer der Golds.

00:25:01: Das gibt ja mehrere mittlerweile auch an Novak Djokovic zum Beispiel wie Ilznik.

00:25:06: also man mag ihn mögen oder auch nicht aber immer wenn ich mit ihm im Gespräch bin er ist für Scherze aufgelegt und gibt immer ausführliche Antworten weil es geht da anders.

00:25:17: Also da gibt's manche Spieler die geben gar nichts von sich und dann muss man alles rausziehen und das sind so verschlossen nicht Persönlichkeit.

00:25:25: Und mir taugt es immer, wenn jemand sich öffnet irgendwie und ich weiß das ist langweilig, teilweise sind sie immer die gleichen Fragen.

00:25:32: Ich versuche ja immer in wie andere Fragen zu stellen aber die zwei sind schon super weil Serena Williams war so da hast du halt nie gewusst was du kriegst.

00:25:40: ab und zu mal war sie mega und war witzig und lustig und hat dir viel gegeben und dann hat sie dich kaum angeschaut.

00:25:46: also... Wie Du weißt gibt's unterschiedliche Gesprächspartner.

00:25:50: bei manchen musste wirklich vorbereiten um drei Minuten zu füllen anderen, könntest stundenlang da sitzen und quatschen.

00:25:58: Und das ist einfach das Leben eines Reporters oder Journalisten oder so, dass es bei einigen einfacher geht als anderen.

00:26:05: aber im Großen und Ganzen fasziniert mit der Tennis-Sport immer noch.

00:26:08: Es ist eine große Liebe denn es gibt für mich keinen anderen Sport wie Tennis, der so viele Komponenten hat wo du vom Physischen von Mentalien, der Anpassungsfähigkeit von den Spielern Das ist das ganze Jahr lang eigentlich durchgeht, dass die auf unterschiedlichen Kontinenten spielen.

00:26:28: Also das ist einzigartig meiner Meinung nach und von dem her hat dieser Sport mit zarten vier Jahren irgendwie erfasst und jetzt mit fünfzig immer noch!

00:26:42: Immer noch!

00:26:42: Aber es braucht eben auch diese Identifikationsfiguren wie du es eben auch warst und bist damit Tennis einfach einen Boom hat.

00:26:50: Und das waren in manchiger Jahren ganz bestimmt so.

00:26:52: mit Dominik Thiem hat man das Gefühl gehabt zu euch, jetzt kommt wieder der Schwung.

00:26:56: Wer gibt die jetzt Hoffnung, dass wir in Österreich das Tennis-Feuer wieder ein bisschen entzünden?

00:27:00: Die Lillitaka ist hier unterwegs.

00:27:01: Ja

00:27:02: absolut!

00:27:03: Sie hat ja im letzten Jahr die Union French Open gewonnen und da ist so richtiger Bum.

00:27:09: Da hast du schon gemerkt okay... Jetzt spricht ganz Österreich eigentlich über sie und es ist natürlich schön weil seitdem Dominic Thiem aufgehört hat, ist natürlich etwas schwierig.

00:27:19: Natürlich bei den Männern gibt's Sebastian Ofner, Philipp Misulitsch aber die schaffen irgendwie diesen Durchbruch nicht so ganz und haben immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, aber Lily Tucker ist so affrichend.

00:27:31: Und vor allem die hat jetzt letztes Jahr eben aufgehört Juniorinnen zu spielen und dieser Übergang auf die Wette Artur zu den Damen ist ja sehr so schnell und nahtlos eigentlich geglückt.

00:27:42: das ist schon mal ein Zeichen.

00:27:44: okay da steckt einiges in dieser Dame und man merkt jetzt auch hier beim Appa Australidis Linse es ist heute Dienstag der erste Tag ausverkauft.

00:27:52: das haben wir überhaupt noch nie gehabt Anfang der Woche, weil der Öster ein Tag ist und unter anderem natürlich auch mit Deletaca.

00:28:01: Ich habe sie jetzt wirklich seit ein, zwei Jahren beobachtet und bin Feuer und Flamme.

00:28:05: Also es dauert mir total wie sie ist, wie sie spielt, welches Team sie um sich hat und das sind die Voraussetzungen sehr gut dass sie ganz nach vorne gehen können.

00:28:15: Das würde mich einfach für den österreichischen Sport und für den Tennis-Sport sehr freuen wenn da wieder jemand da ist weiter geht.

00:28:24: Es hilft uns allen, die ja so tennis begeistert sind natürlich den Sport zu unterstützen und da kommen natürlich auch sicher wieder viele Jugendliche, die zum tennisschläge greifen.

00:28:34: und ob das jetzt tennises oder net sport ist extrem wichtig für jugendliche?

00:28:38: Absolut!

00:28:39: Und dass man was tun in Bewegung ist.

00:28:41: alle dies gemacht haben und machen.

00:28:44: sie wissen ja worum es geht.

00:28:45: jetzt müssen wir schauen aus allen heraus kitzeln.

00:28:48: Was würdest du denn sagen war die cleverste Entscheidung deiner Karriere

00:28:52: meinen Mann zu heiraten, weil ich liebe ihn immer noch und ich würde ihn wieder und wieder und Wiederheiraten.

00:28:58: Das ist mein Rock sozusagen wie man im Englisch sagt in meinem Leben

00:29:03: der... Ja,

00:29:05: der Fels in der Brandung.

00:29:07: Und also beruflich gesehen die richtige Entscheidung war mit vierzehn definitiv nach Wien zu gehen obwohl ich eben meine Familie Zuhause in Innsbruck lassen habe müssen.

00:29:17: Ich glaube das sind so.

00:29:18: es gibt ein paar Entscheidungen im Leben die essentiell sind.

00:29:22: Man sagt immer wenn man heiratet welchen Beruf man einschlägt und Welches Haus man kauft sozusagen als Investment.

00:29:30: aber ja Also das sind die wichtigsten Entscheidungen gewesen und ich glaube, die habe ich ganz gut getroffen.

00:29:39: Ich glaube auch, dass es ganz gut hingehadert hat!

00:29:42: Vielen lieben Dank für die Einblicken fürs Gespräch.

00:29:44: Zum Abschluss noch eine Frage, damit wir noch ein bisschen was lernen können.

00:29:47: Was ist denn die eigene Eigenschaft auf die du ehrlich stolz bist?

00:29:50: Die wir uns von dir abschauen könnten?

00:29:52: Verlässlichkeit,

00:29:53: Pünktlichkeit... Wenn ich zu sage etwas, dann kannst du einfach auf mich verlassen wenn ich sage, ich nehme da was mit oder keine Ahnung, wir treffen unseren M-Tag-Kampionett an.

00:30:02: Verlässlichkeit, das ist für mich das Wichtigste.

00:30:07: Du warst schlecht von anderen auch selbst?

00:30:09: Ja

00:30:09: und da war ich dann immer wieder enttäuscht.

00:30:14: Warum kommt die nicht?

00:30:15: Das haben wir doch ausgemacht, das verstehe ich jetzt nicht.

00:30:19: Also wenn ich Zusage oder irgendwas meinen Wort gebe, dann ist es auch so.

00:30:25: Und deshalb sind wir auch nach zwei Jahren hier gesessen, endlich haben wir's geschafft!

00:30:29: Vielen lieben, danke!

00:30:30: Danke fürs

00:30:30: Gespräch.

00:30:34: Das war Club der Cleveren.

00:30:37: Willst auch du ein bisschen cleverer werden?

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00:31:00: Bis zum nächsten Mal!